Gianni Mascolo

ESC-Fina­le 1968: Hap­pi­ness had­n’t been invented

ESC-Fina­le 1968: Hap­pi­ness had­n’t been invented

Jurys sind Wichser™! Den im Vergleich zu den Nul-Point-Ergebnissen der Vorjahre zwar deutlich besseren, im Lichte der Konkurrenz dennoch etwas enttäuschenden (und ungerechten!) sechsten Platz im ersten Jahr der eurovisionären Farbausstrahlung verdankt der fabelhafte deutsche Beitrag von 1968 unter anderem den norwegischen Wertungsrichtern: die reagierten pikiert, weil die in Oslo gebürtige, in Deutschland jedoch keinen unerheblichen Anteil ihres Einkommens als Schlagersängerin generierende Wencke Myhre nicht fürs Heimatland sang, und straften sie fürs Fremdgehen mit null Punkten ab. Doch auch Deutschland sorgte beim Contest in London nicht nur mit dem progressiven 'Ein Hoch der Liebe' für Furore, sondern eben auch mit den angeblich von…
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Con­cours Euro­vi­si­on 1968: Als Jod­le­rin umstritten

Con­cours Euro­vi­si­on 1968: Als Jod­le­rin umstritten

Er erwies sich mal wieder als große Wundertüte aus gewesenen, kommenden und nie so richtig stattfindenden Stars, der Schweizer Vorentscheid 1968. Immerhin, seinen Rhythmus hatte der Concours Eurovision zwischenzeitlich gefunden: wie schon in den letzten fünf Jahren bestand auch diese Ausgabe aus sechs verschiedenen Künstler:innen mit jeweils einem Song; zu Gehör kamen - streng paritätisch - jeweils zwei französische Chansons, zwei italienische Canzone und zwei deutsche Lieder. Den gallischen Part besorgten die nur kurzzeitig in Erscheinung getretene Sängerin Irène Berthier und der vor allem als Textdichter bekannte Franzose Charles Level. Ende der Fünfziger noch selbst als Frontmann einer Cover-Band unterwegs, verlegte…
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