Gitta Lind

Ein Lied für Kopen­ha­gen 1964: Ist die Ent­täu­schung groß

Ein Lied für Kopen­ha­gen 1964: Ist die Ent­täu­schung groß

Bereits in den frühen Sechzigerjahren verlief kein Jahrgang wie der andere beim deutschen Vorentscheid - eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Nach den glamourösen Deutschen Schlagerfestspielen von 1962, deren aktuelle Siegerin Siw Malmkvist mit ihrem Wettbewerbsbeitrag 'Liebeskummer lohnt sich nicht' die deutschsprachige Hitsingle des Jahres lieferte, und der in Sachen Einschaltquote extrem erfolgreichen One-Women-Show mit Heidi Brühl in Jahre 1963 fand diesmal im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main wieder eine klassische öffentliche Vorentscheidung mit mehreren Interpret:innen statt. Diese stand erstmals unter dem dann für ein knappes Vierteljahrhundert gültigen Rubrum "Ein Lied für..." (ELF), gefolgt…
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Deut­scher Vor­ent­scheid 1960: Dal­li, dalli!

Deut­scher Vor­ent­scheid 1960: Dal­li, dalli!

Nachdem die Direktnominierung der international bekannten Kessler-Zwillinge als deutsche Vertreterinnen durch die ARD beim Eurovision Song Contest 1959 nicht das erhoffte Ergebnis gebrachte hatte, fand in diesem Jahr zur Ermittlung des heimischen Grand-Prix-Beitrags mit der Schlagerparade wieder eine öffentliche Vorentscheidung mit mehreren Teilnehmer:innen statt. Für das Format orientierte sich der veranstaltende Hessische Rundfunk (hr) vage an dem im Vorjahr von der ältesten kommerziellen Hörfunkstation Europas, dem Radio Luxemburg, ins Leben gerufenen Deutschen Schlager-Festival und wählte sogar denselben Veranstaltungsort, die Rhein-Main-Hallen in der hessischen Landes- und Rentner:innen-Hauptstadt. Wobei der hr an diesem Abend zumindest auf der Bühne den Altersdurchschnitt Wiesbadens erheblich senkte. https://youtu.be/gNsByVDtGv4…
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Deut­scher Vor­ent­scheid 1958: Wollt Ihr hei­ße Musik?

Deut­scher Vor­ent­scheid 1958: Wollt Ihr hei­ße Musik?

Um mit den Teletubbies zu sprechen: "Noch mal, noch mal"! Nicht nur die Schweiz und die Niederlande übten sich in den Fünfzigerjahren beim Aufstellen ihrer Eurovisionsvertreterinnen im Ewiggleichen, sondern auch die Deutschen. Denn wie schon im Vorjahr gewann erneut die unverwüstliche Margot Hielscher die heimische Vorauswahl zum Grand Prix, welche diesmal als Kooperation des Hessischen Rundfunks und des WDR in Dortmund stattfand. Auch die Siegerin hielt sich an Bewährtes und blieb dem Thema Unterhaltungselektronik treu. Nach dem 'Telefon, Telefon' besang sie diesmal die Jukebox, den schrankgroßen, meist in Gaststätten stationierten Vorläufer des MP3-Players (bzw. von Spotify), an welchem es damals 'Für…
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