Jeangu Macrooy

Nie­der­lan­de 2020: I belie­ve I can fly

Da haben die Gastgeber des Eurovision Song Contest 2020 mit ihrem bereits im Januar präsentierten Interpreten Jeangu Macrooy leider wirklich Pech gehabt mit ihrem Timing. Ausgerechnet am selben Tag wie die die helvetische Ballade 'Répondez-moi' stellen sie ihre Ballade 'Grow' vor. Und das in einem bereits weit über jedes akzeptable Maß hinaus mit langsamen Liedern übersättigten Jahrgang. Ich gebe es ganz offen zu: ich bin gerade weder in der Lage noch bereit, den niederländischen Beitrag objektiv zu würdigen. Sicher, Macrooy trägt hier einen hervorragenden, tief reflektierenden Text vor über das Erwachsenwerden, die damit verbundenen Gefühle von Enttäuschung, Angst und Ohnmacht…
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The Boy from Para­ma­ri­bo: AVRO­TROS nomi­niert Jean­gu Macrooy

Zehn Tage ist das neue Jahr alt, und schon ist der erste Neujahrsvorsatz gebrochen: an sich wollte ich über reine Kandidatennominierungen nicht mehr berichten, so lange der Beitrag noch nicht feststeht. Doch heute bestätigte der niederländische Sender AVROTROS, dass der Sänger Jeangu Macrooy das gastgebende Land in Rotterdam vertritt. Und setzt damit, passend zum Contestmotto "Open up", auch ein Zeichen für Diversität: denn Macrooy ist schwarz - und schwul. Der Endzwanziger kam 1993 in dem südamerikanischen Staat Suriname zur Welt, einer erst seit 1975 unabhängigen früheren niederländischen Kolonie. Wie das Portal queer.de unter Bezug auf eine dpa-Meldung berichtet, sei er…
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