Manizha

Geld stinkt nicht: Kir­ko­rov-Kor­rup­ti­on bleibt ohne Konsequenzen

Geld stinkt nicht: Kir­ko­rov-Kor­rup­ti­on bleibt ohne Konsequenzen

Die EBU sieht anscheinend keine Notwendigkeit, das mehr als fischige Ergebnis des moldawischen Eurovisionsbeitrags 'Sugar' im zweiten Semifinale zu untersuchen, wie Eurovoix heute meldete. Für die bettelarme Balkannation ging in diesem Jahr bekanntlich die vom Sender TRM intern nominierte Sängerin Natalia Gordienco an den Start, nach dem diese bereits 2020 den hochklassig besetzten nationalen Vorentscheid O Melodie pentru Europa mit einer sterbensöden Ballade aus der Produktionswerkstatt des bulgarisch-russischen Grand-Prix-Komponisten Phillip Kirkorov gewinnen konnte. Auch dies geschah bereits unter merkwürdigen Umständen, konnte das gräusliche 'Prison' damals im heimischen Televoting mit etwas über 3.000 Anrufen knapp doppelt so viele Calls erzielen wie…
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ESC-Fina­le 2021: Fünf ist Trümpf

ESC-Fina­le 2021: Fünf ist Trümpf

Für alles trägt Natalia Gordienco die Verantwortung. 2006, als die moldawische Sängerin mit ukrainischen Wurzeln das erste Mal am Eurovision Song Contest teilnahm, damals gemeinsam mit dem Ex-O-Zone-Mitglied Arsenium, gewannen, die Älteren erinnern sich vielleicht noch, die gestern als Stargäste im Pausenprogramm performenden Monsterrocker Lordi den europäischen Wettbewerb und erschütterten damit die Grundfesten des ehemaligen Chansonfestivals. Inklusive der bis dahin als unabänderlich geltenden Gewissheiten, dass für Hardrock kein Platz sei beim jährlichen Schlagerwettstreit und dass die Finnen nie gewinnen. Dieses Jahr ging Frau Gordienko erneut an den Start (über die unrühmliche Rolle ihres künstlerischen Strippenziehers Phillip Kirkorov bei mutmaßlichen Ergebnismanipulationen…
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Ers­tes Semi­fi­na­le 2021: Wir sind gekom­men, uns zu beschweren

Ers­tes Semi­fi­na­le 2021: Wir sind gekom­men, uns zu beschweren

"Was hat mir das gefehlt!" war gestern Abend einer der meistgelesenen Sätze auf Twitter unter dem Hashtag #Eurovision, neben "Toll, dass man Peter Urban wieder aufgetaut hat". Nach einem Jahr Zwangspause legte das ausrichtende niederländische Fernsehen am Dienstag mit dem ersten Semifinale eine absolut glänzende Show hin, die alles aufbot, was wir am Eurovision Song Contest so lieben: eine fantastische Bühne, tolle Bildeffekte, super gestaltete Postkarten, ein kleines bisschen herzerwärmende Grand-Prix-Nostalgie mit ehemaligen Gewinner:innen im Rahmenprogramm, ein knallbuntes Starterfeld und sogar - wenn auch seuchenbedingt deutlich reduziert - echtes, live jubelndes Publikum in der Rotterdamer Ahoy-Arena. Wer sich noch an…
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Rus­si­scher Vor­ent­scheid 2021: Isn’t it ironic?

Rus­si­scher Vor­ent­scheid 2021: Isn’t it ironic?

'Russkaja Zhenshhina' ('Russische Frauen') heißt der passend am und zum Internationalen Tag der Frau ausgewählte Song, mit dem die Föderation in Rotterdam ins Rennen geht. Vorangegangen war, wie für das Land üblich, mal wieder eine lange Phase des Schweigens und der Spekulationen, vor allem um die Frage, ob die aktuell wohl bekannteste russische Band der Welt, die letztes Jahr intern bestimmten Little Big, nochmal geschickt würden oder nicht. Selbst bis knapp vor Sendebeginn der sehr kurzfristig am heutigen Abend ins Programm des Ersten Kanals eingeschobenen Nationalen Vorentscheidung ließ der Sender die begierig wartende internationale Fangemeinde im Unklaren, ob das Quartett,…
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