Michael Soul

Vid­bir 2022: De Vogels van Tuwa

Vid­bir 2022: De Vogels van Tuwa

Tja, liebes Eurovisionsteam des NDR. Falls euch der seit der Bekanntgabe der sechs möglichen deutschen Eurovisionsbeiträge am Donnerstagmittag tsunamiartig über euch hereingebrochene, hochgradig berechtigte Shitstorm und die einhellige Kritik in den Medien doch zum Nachdenken bringen sollte, wie man es künftig besser machen könnte (und ich weiß, das wird natürlich nicht geschehen): vielleicht wollt ihr ja mal Kontakt mit Euren Kolleg:innen in Kiew aufnehmen. Dort legte nämlich der chronisch unterfinanzierte öffentlich-rechtliche Sender PBC:UA des krisen- und kriegsgeschüttelten Landes, welches just zur Stunde (mal wieder) vor einem zu befürchtenden Einmarsch der russischen Armee steht, gestern Abend einen Vorentscheid hin, auf den…
Weiterlesen
Bela­rus­si­scher Vor­ent­scheid 2019: Hit me Baby, one more Time

Bela­rus­si­scher Vor­ent­scheid 2019: Hit me Baby, one more Time

Das muss man dem weißrussischen Sender BTRC wirklich lassen: er schafft es, seine nationale Eurovisions-Vorentscheidung jedes Jahr auf eine andere Weise absurd aufzuziehen und dabei die hohe Kunst der Schiebung völlig ungeniert vor unser aller Augen zu zelebrieren. Diesmal schloss man das Publikum zur Sicherheit komplett vom Voting aus und legte das Schicksal der zehn angetretenen (bzw. ausgewählten) Kandidat/innen in die Hände einer siebenköpfigen Jury unter Mitwirkung von Koldun, die ihre Voten direkt im Anschluss an den Auftritt verteilte. Zehn Punkte durfte jede/r Juror/in jedem Act maximal geben, sieben waren offensichtlich das Minimum: weniger als das erhielt gestern Abend niemand.…
Weiterlesen