Mina

Con­cours Euro­vi­si­on 1969: Sie kann nicht schö­ner sein

Con­cours Euro­vi­si­on 1969: Sie kann nicht schö­ner sein

Gerade vor dem Hintergrund, dass sich die Schweiz als Standort der ausrichtenden EBU sowie als Erfinder, Ausrichter und Sieger des allerersten Grand Prix Eurovision nicht ganz ohne Grund als ideelle Heimat des Eurovision Song Contest betrachtet, kommt man nicht umhin, die Eidgenoss:innen für ihren mehr als laxen Umgang mit der Historie ihrer eigenen nationalen Vorentscheide zu tadeln. Zugegeben, auch in Deutschland klaffen in der ersten Dekade des Wettbewerbs archivarische Lücken. Doch in der kulturell dreigeteilten Alpennation treten diese auch beim Übergang in die Hochphase des Wettbewerbs Anfang der Siebzigerjahre erneut offen zutage. Und das ausgerechnet beim im Gegensatz zur bisher…
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San-Remo-Fes­ti­val 1961: Küss mich, ich bin der Frosch aus dem Märchen

San-Remo-Fes­ti­val 1961: Küss mich, ich bin der Frosch aus dem Märchen

Die ungebrochen hohe Popularität des italienischen San-Remo-Festivals, zehn Jahre zuvor aus der Taufe gehoben, um dem ligurischen Küstenstädtchen auch in der kalten Jahreszeit touristische Impulse zu geben, sowohl beim Publikum als auch bei den auftretenden Künstler:innen, erlaubte es den Veranstaltern, ein wenig mit dem Format zu experimentieren. So stockte man 1961 die beiden Qualifikationsrunden auf jeweils zwölf Titel auf, präsentiert von je zwei verschiedenen Interpret:innen, aus denen eine Jury je die Hälfte für das Finale heraussiebte. Dort aber hatte erstmals das Publikum das alleinige Sagen. Da Postkarten, wie sie beispielsweise beim Eurovisionsvorentscheid in den Niederlanden zum Einsatz kamen, aufgrund der…
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San-Remo-Fes­ti­val 1960: Love is the Drug

San-Remo-Fes­ti­val 1960: Love is the Drug

Ich weiß nicht, welche Drogen beim erneut als italienischer Eurovisionsvorentscheid fungierenden San-Remo-Festival von 1960 backstage so im Umlauf waren. Beziehungsweise beim Dreh des Schlagerfilms San Remo - die große Herausforderung, aus welchem die im Netz verfügbaren Youtubeclips mit den Auftritten der Teilnehmer:innen zum großen Teil stammen und von dem mir nicht hundertprozentig klar ist, ob er digital (dann allerdings sehr gut) aufgearbeitetes Originalmaterial verwendet oder mit den Interpret:innen eigens nachgestellte Szenen. So oder so: die Substanzen müssen von hervorragender Qualität gewesen sein! Zwar neigt bekanntlich, wenn wir mal kurz Stereotype bemühen wollen, der typische Italiener generell zur großen Geste. Aber…
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