Orgesa Zaimi

Fes­ti­va­li i Kën­gës 2020: Gutes Kar­ma aus Tirana

Fes­ti­va­li i Kën­gës 2020: Gutes Kar­ma aus Tirana

Das Wichtigste erstmal vorweg: danke, RTSH! Wohl wissend um die Bedeutung des traditionsreichen albanischen Liederfestivals für das Seelenheil der Fans als erster nationaler Vorentscheid einer jeden Saison und als virtueller Weihnachtsbaum für die Grand-Prix-Familie, scheute der Sender keine Kosten und Mühen, inmitten einer grassierenden Pandemie eine spektakuläre Show über drei Abende zu fabrizieren und uns damit - nach dem Worst Case eines coronabedingt ausgefallenen Eurovision Song Contests - das so bitterlich herbeigesehnte Licht am Ende zwar nicht des Tunnels, aber eben des schlimmsten Jahres der Grand-Prix-Geschichte zu entzünden. Und wie dringend haben wir dieses benötigt! Die äußeren Umstände zwangen die…
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Fes­ti­va­li i Kën­gës 2018: heim ins Reich

Fes­ti­va­li i Kën­gës 2018: heim ins Reich

Das erste Lied für den Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv steht fest, traditionellerweise bestimmt beim vorweihnachtlichen Festivali i Këngës. Und es stammt mal wieder von einer kreischenden Frau, nichts Ungewöhnliches also für Albanien. Allerdings singt Jonida Maliqi mit zwar kräftiger, aber keinesfalls dissonanter Stimme, so wie man es von den Skipetarinnen sonst gewohnt ist. Die 36jährige, die erstmalig im zarten Alter von 13 beim albanischen Liederfestival auftrat (das damals noch nicht als Vorentscheid fungierte, da das Land seinerzeit noch nicht an der Eurovision teilnahm), überzeugte optisch mit vorzüglichen Simone-Thomalla-Lippen, einer Mireille-Mathieu-Perücke und der anmutig aristokratischen Ausstrahlung einer ägyptischen Pharaonin.…
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