Polen

The King of Fun: zwei­tes ESC-Semi 2015

The King of Fun: zwei­tes ESC-Semi 2015

Na, das war aber auch an der Zeit! Da musste erst ein kerniger siebzehnjähriger 'Golden Boy' aus Tel Aviv kommen, um den Fluch von 'Ding-Dong'-Dana (IL 1998, 2011) abzuschütteln und die Israelis nach einer fünfjährigen Durststrecke endlich wieder ins Gelobte Land zu führen. Dramaturgisch geschickt hatte sich der ORF die Verkündung des Finaleinzugs von Nadav Guedj bis ganz am Schluss aufgehoben, und der kollektive Erleichterungsschrei aus über zehntausend Fankehlen ließ die Wiener Stadthalle beinahe in ihren Grundfesten erbeben. Wäre Israel diesmal wieder kleben geblieben, hätte ich auch endgültig den Glauben an die Menschheit verloren. Doch dazu erwies sich die Mischung aus…
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Schwe­den und die HJ: ers­te Pro­ben zwei­tes Semi 2015

In Wien setzten sich am Mittwoch und Donnerstag die ersten Probedurchläufe fort, diesmal mit den Teilnehmer/innen des zweiten Semifinales vom kommenden Donnerstag. Eine Fortsetzung fand auch die Saga um die händchenhaltenden Ampelmännchen: ausgerechnet die sich selbst als "freiheitlich" titulierende FPÖ drohte an, die hübsche Geste gegenüber der Eurovisions-Kernzielgruppe (und Umsetzung der Toleranzbotschaft der aktuell regierenden Eurovisionskaiserin Conchita) zur Anzeige zu bringen. Es handele sich um "grüne Klientelpolitik und Steuergeldverschwendung in Reinkultur," so der FPÖ-Mann Toni Mahdalik laut Kronenzeitung. Da Beides nicht verboten ist, begründete die FPÖ die Anzeige offiziell mit einem "Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung" - und musste sich prompt belehren lassen,…
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Nun ist Polen doch verloren

Es scheint, dass der sechzigste Eurovision Song Contest in Wien den Inklusionsbambi gewinnen könnte. Nicht nur treten bekanntermaßen finnische Punks mit Down-Syndrom bzw. Autismus (und famosem Spaltpotenzial) und eine britische Vertreterin mit Mukoviszidose an; nun entsendet das polnische Fernsehen eine partiell gelähmte Sängerin. Monika Kuszyńska, die am Montag Abend annoncierte Repräsentantin des Landes, war bis zum Jahre 2006 noch die Frontstimme der Band Varius Manx, mit der sie sich 2003 bereits (erfolglos) um das Eurovisionsticket bewarb. In besagtem Schicksalsjahr war die Band in einen schweren Autounfall verwickelt, seither sitzt Monika im Rollstuhl. Prominente polnische Künstlerkollegen veranstalteten seinerzeit ein Charity-Konzert für sie und ihren…
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ESC-Fina­le 2014: The Secret is Love

ESC-Fina­le 2014: The Secret is Love

Schon der Einspieler hätte es erahnen lassen können, in dem die Dänen die Eurovisionstrophäe, das gläserne Mikrofon, vom 14 Kilometer entfernten Malmö nach Kopenhagen holten - mit abenteuerlichen Stunts in bester James-Bond-Manier und unterlegt von den jazzigen Klängen des 1963er Siegertitels 'Dansevise' vom dänischen Filmmusikkomponisten Jørgen Ingman. Dennoch: dass am Ende dieses grandiosen Abends eine österreichische Diva mit Bart und einer shirleybasseyesken Bond-Ballade selbige Trophäe mit einem triumphalen "We are unstoppable!" in die Luft recken würde, hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu hoffen gewagt. Doch Europa zeigte sich an diesem denkwürdigen, geschichtsträchtigen Samstag toleranter und offener als erwartet. Und…
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Split­vo­ting: das kai­ser­li­che Kuchengate

Noch gestern Nacht veröffentlichte die EBU die detaillierten Einzelergebnisse aus den Wertungen der Jurys und des Televotings. Und erneut zeigte sich, dass das kollektive Bevormundungsorgan generell alles massiv herabwertete, was ein bisschen Spaß und Tempo in die Sendung brachte. Als besonders ärgerlich erweist sich die Macht der Juroren natürlich in den Semis: dort hatten sie erneut einige Titel auf dem Gewissen, die es ohne sie ins gestrige Finale geschafft hätten. So beispielsweise die lettischen Kuchenbäcker Aarzemnieki rund um den sympathischen Bochumer Jöran Steinhauer: sein charmant-philosophisches Lagerfeuerliedchen 'Cake to bake' landete im Zuschauerranking auf dem zehnten Platz und wäre damit ebenso im…
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Polen backt uns lecke­re Quarktaschen!

Es ist der aktuell größte Hit jenseits der Oder und der dazugehörige, mit prallen Rundungen nicht geizende Youtube-Clip konnte seit seiner Veröffentlichung im November 2013 bereits knapp 40 Millionen (!) Klicks generieren: 'My Słowianie', eine Ode an die Schönheit und die Verführungskünste slawischer Frauen, dargeboten in einem sensationellen Mix aus akkordeonschwangerem Turbofolk, bellendem weiblichen Sprechgesang und hart bollernden Hip-Hop-Beats von Donatan & Cleo. Sogar die Aufmerksamkeit der BBC konnte man schon erwecken. Vor knapp zwei Wochen erschien eine englische Fassung, und prompt kam das Gerücht auf, der Titel könnte Polen beim diesjährigen Eurovision Song Contest vertreten. Natürlich folgte ebenso prompt das Dementi Donatans,…
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Noch ist Polen nicht verloren

Offensichtlich fanden sich beim großen Kassensturz doch noch genügend Złoty in den Schatzkammern (oder in den Sofaritzen) der Sendestudios von TVP: wie Eurofire heute Nachmittag berichtete, sagte der polnische Sender seine Teilnahme am Eurovision Song Contest 2014 doch noch zu. Im Januar will man Details zum Vorauswahlverfahren bekannt geben. Damit sind wir bei 38 Ländern: keine Notwendigkeit mithin, über die Rückkehr zu nur einem Semifinale nachzudenken, wie es hysterische Fans bereits nach der ersten Absagewelle taten. Auch der letzte noch offene Wackelkandidat, Slowenien, bestätigte mittlerweile seine Teilnahme. Dennoch hinterlässt das Fernbleiben der Balkanländer Bulgarien, Kroatien und Serbien sowie von Zypern und…
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ESC 2014: Ser­bi­en setzt aus, Bul­ga­ri­en bockt, Rumä­ni­en rein

Neben Kroatien wird mit Serbien ein zweites exjugoslawisches Land beim Eurovision Song Contest 2014 fehlen. Aus finanziellen Gründen habe der Verwaltungsrat des serbischen Senders RTS die Entscheidung getroffen, Kopenhagen fern zu bleiben. Man behalte sich aber für 2015 vor, wieder mitzumachen, sofern dann wieder "stabile und ausreichende Haushaltsmittel" zur Verfügung stünden, wie der Sender mitteilte - nicht ohne schnell noch darauf zu verweisen, dass man "2008 als Gastgeber einen neuen Standard in organisatorischen und technischen Fragen" gesetzt habe, "der immer noch als Beispiel" diene. Das ebenfalls aus pekuniären Gründen bis zuletzt als Wackelkandidat geltende Rumänien, das uns 2013 mit Cezar…
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Mal­mö bleibt popo­frei: Por­tu­gal und Polen sagen ab

Gleich im Doppelpack kamen heute die Absagen: sowohl das bereits 2012 (mit der beschämenden Ausrede "Fußball") abstinente Polen als auch der bislang unermüdliche Eurovisionsunderdog Portugal wollen dem Eurovision Song Contest 2013 in Malmö fernbleiben. Beiden beim Grand Prix chronisch schlecht platzierten Ländern gelang seit Einführung der Semis im Jahre 2004 kaum noch eine Finalqualifikation, lediglich das aktuell von der Rezession schwer gebeutelte Portugal hatte von 2008 bis 2010 einen kleinen Lauf (unvergessen der von Herzen kommende, kollektive Jubelschrei aus tausenden Kehlen in der Belgrad-Arena, als die überaus liebenswerte Vânia Fernandes im Semi als letzte Teilnehmerin für das Finale bestätigt wurde),…
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Polen: Fuß­ball statt Eurovision

Polen wird sich nicht am Eurovision Song Contest 2012 in Baku beteiligen. Als vorgeschobenes Argument nannte der Sender ausgerechnet das dumpfe Hetengebolze: man wolle sich im nächsten Jahr auf die Fußball-Europameisterschaft konzentrieren, die im Land und in der Ukraine stattfindet. Inwieweit die fortgesetzte Erfolglosigkeit unserer östlichen Nachbarn beim Gesangswettbewerb zu dieser Entscheidung beigetragen haben mag, darüber braucht man freilich kaum zu spekulieren. Spektakulär mit einem zweiten Platz im wohl furchtbarsten Eurovisionsjahr 1994 debütiert (und das dortige Songniveau um lockere 895.000 % überboten), ging's seither stetig bergab. Und zwar sowohl bei der Qualität der Songs und / oder Darbietungen als auch…
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Ers­tes ESC-Semi 2010: Der Wür­ger von Wolfenbüttel

Ers­tes ESC-Semi 2010: Der Wür­ger von Wolfenbüttel

Jurys sind Wichser!™ Meine Leser mögen mir diese etwas unfeine Ausdrucksweise verzeihen, aber manchmal ist die Wahrheit grausam und profan. Nicht nur sorgte die Wiedereinführung des Bevormundungsgremiums, welches den Grand Prix bereits zu Zeiten seiner Alleinherrschaft von 1956 bis 1997 mit schier unfasslichen Entscheidungen in Misskredit gebracht hatte, wie nicht anders zu erwarten, für eine geballte Rückkehr verstaubter und längst überwunden geglaubter musikalischer Schrecknisse (jawohl, Malta, der Finger zeigt auf Dich!). Nein, die geschmacksbehinderten Geronten schafften es auch, in beiden Qualifikationsrunden jeweils den besten Beitrag gegen den Willen der klaren Zuschauermehrheit herauszumanipulieren. Und das, obwohl ihr Urteil "nur" zu 50%…
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Polen 2010: Je veux chan­ter, moi aussi

Hat Alexander Rybak (NO 2009) einen heimlichen polnischen Zwillingsbruder? Das war jedenfalls der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schoss, als ich - vier Tage nach der polnischen Vorentscheidung (ich sollte mich wohl besser in langsamgehn.de umbenennen) - mir den Auftritt des seit seiner Wildcard-Nominierung als sicherer Sieger gehandelten Marcin Mroziński heute endlich ansah. Fast ein bisschen zu authentisch! (mehr …)
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Polen 2009: Kind of bit­ter blue

Polen 2009: Kind of bit­ter blue

Kaum sind die Jurys zurück, sind wir auch schon wieder - schwupps - tief im dunkelsten Jammertal der Neunzigerjahre angelangt, als ausnahmslos alle Länder absolut einheitliche, bis zur Hirnstarre dröge Schlichtballaden schickten, gemünzt auf den vermuteten Durchschnittsgeschmack des durchschnittlich 75jährigen Juroren. Und auch 2009 droht der Super-GAU der Langeweile, zu dem selbstverständlich auch das hierfür geradezu prädestinierte Polen in nicht unerheblichem Maße beiträgt: mit dem sterbensöden 'I don't wanna leave' einer gewissen Lidia Kopinski, seit 2003 Leadsängerin der erfolglosen deutschen Band Kind of Blue, die uns bereits im Jahre 2000 mit dem nicht minder langweiligen 'Bitter Blue' beim deutschen Vorentscheid…
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Pio­sen­ka dla Euro­py 2008: Brüh im Lichte

Pio­sen­ka dla Euro­py 2008: Brüh im Lichte

Polen will es ganz offensichtlich erst gar nicht ins Eurovisionsfinale schaffen: in der heutigen Vorentscheidung setzte sich unter elf Kandidaten der blasse Sarah-Connor-Verschnitt Isis Gee mit der opulenten, selbst geschriebenen, sterbenslangweiligen Ballade 'For Life' durch - mit haushohem Vorsprung. Die in den USA aufgewachsene Sängerin erhielt doppelt so viel Punkte wie der schwedische Männerakt Man Meadow, der mit dem trashig-schönen G:son-Schlager 'Viva la Musica' nur auf dem dritten Rang landete. Chance verschenkt. Jodelschnepfe oder Winselstute? Entscheiden Sie, liebe Leser Die polnische Vorentscheidung scheint sich bei schwedischen Künstlern hoher Beliebtheit zu erfreuen - auf Gegenliebe stoßen die beim Publikum jedoch offensichtlich…
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ESC-Semi 2007: Wo ist Andorra?

ESC-Semi 2007: Wo ist Andorra?

Natürlich hätte ich auf die Enttäuschung vorbereitet sein müssen. Schließlich bin ich lange genug Fan, um zu wissen, dass die fiesen, geschmacksgestörten Televoter im Semifinale immer die besten Songs aussortieren. Ganze 28 Länder traten in diesem Jahr in der Qualifikationsrunde gegeneinander an, so viele wie noch nie seit der Einführung der Semis. Lediglich zehn Slots für das Finale am Samstag gab es, aber 16 von mir favorisierte Titel, die unbedingt hätten weiterkommen müssen! Selbst unter Zuhilfenahme der Finger konnte ich mir also ausrechnen, dass ein Gutteil meiner Lieblinge auf der Strecke bleiben werden. (mehr …)
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Ers­ter Super­sams­tag 2007

Ers­ter Super­sams­tag 2007

War das ein Supersamstag? Gleich vier Entscheidungen fielen an diesem Wochenende, und aufrechtgehn.de hat natürlich probegehört und -gesehen. Eine Frau sieht pink... (EE) Schau her, Gracia (DE 2005): so präsentiert man Poprock! Okay, der Vergleich ist ein bisschen unfair: im Gegensatz zu unserer Münchener Ich-kauf-meine-Platten-selbst-Schnalle hat Tanel Padars Schwester Gerli nämlich Power in der Stimme! Und in der Performance! Dieses Mädel rockt! Freilich, das Ganze lässt den Verdacht aufkommen, dass die Esten beim "Genmanipulationklonen" (Dragan & Alder) inzwischen sehr weit fortgeschritten sind und die gute Gerli im Labor aus einer Autogrammkarte von Pink rekonstruiert haben. Und natürlich ist 'Partners in Crime'…
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ESC-Semi 2006: I’ll fuck­ing win

ESC-Semi 2006: I’ll fuck­ing win

Westeuropäische Grand-Prix-Fanclubs bestehen in der Regel - in exakter Umkehrung der üblichen Bevölkerungsanteile - zu 95% aus schwulen Männern. Und die haben, logischerweise, einen völlig anderen Musikgeschmack als das beim Eurovision Song Contest abstimmende Massenpublikum an den Bildschirmen. Natürlich scherzten die im Athener Olympiastadion versammelten Fans noch vor Beginn des Halbfinales, dass man hinterher, wenn die zehn Finalisten feststünden, wohl mal wieder kopfschüttelnd in der Halle säße. Und genau so kam es auch. https://youtu.be/itM8IzJakNU Die beiden größten Schocks stellten das Ausscheiden der Fan-Favoritin Kate Ryan[ref]Die Belgierin hatte einst mit blasphemischen Coverversionen von unantastbaren Mylène-Farmer-Songs in ganz Westeuropa Hitparadenerfolge gefeiert und…
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Ich Tro­je: War­schau­er Pakt

Ich Tro­je: War­schau­er Pakt

Noch ist Polen nicht verloren! Unter diesem Motto steht die heutige Benefiz-Party im Berliner Quatsch Comedy Club zugunsten der Aktion Warschauer Pakt, bei dem es um die Unterstützung der polnischen Schwulenbewegung für einen CSD in der Hauptstadt Warschau geht. Thomas Hermanns und Georg Uecker moderieren, Claudia Roth berichtet von den Erfahrungen der letztjährigen - vom Warschauer Bürgermeister und jetzigen Präsidenten Lech Kaczynsk untersagten - Parade und die aktuellen Grand-Prix-Vertreter des Landes, Ich Troje, eröffnen die Show. Im Anschluss gibt es Polen-Disco mit Gloria Viagra und Polla Disaster. Alle Einnahmen kommen direkt dem Warschauer CSD zugute. Während bei uns der Christopher Street Day…
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ESC-Fina­le 2003: Die Kotzn in da Wiesn

ESC-Fina­le 2003: Die Kotzn in da Wiesn

Seit seiner Erstteilnahme 1994 war Russland vom Ehrgeiz beseelt: mit Alla Pugatschowa (1997) hatte man bereits seinen größten Star geschickt, mit Alsou (2000) bereits einen zweiten Platz erreicht. Der Sieg zweier abtrünniger ehemaliger Sowjetrepubliken in Folge bestärkte die ehemalige, gerade wieder erstarkende Weltmacht nun um so mehr, ihren Führungsanspruch als größtes und einwohnerstärkstes Land der EBU auch auf popkulturellem Gebiet zu demonstrieren. Ein Sieg sollte her, auch wenn man dazu schweres Geschütz auffahren müsste. Und das hatten die Russen diesmal, in Form der als Lesben-Lolitas vermarkteten Skandalgören Jelena Katina und Julia Wolkowa, besser bekannt als t.A.T.u., die mit 'All the…
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ESC-Fina­le 1995: Auch die Nacht geht mal vorüber

ESC-Fina­le 1995: Auch die Nacht geht mal vorüber

Möchte man den definitiven Tiefpunkt des Eurovision Song Contest verorten: hier ist er! Das Elend begann bereits Zuhause: der zuständige Zonensender MDR nominierte ohne jegliches Vorauswahlverfahren das christliche Songschreiberehepaar Cheyenne Stone und Glen Penniston (Stone & Stone), die Komponisten des in seiner Naivität irgendwie putzigen Drogen-sind-pfui-Hits 'Julian', gesungen von der Eintagsfliege Mandy Winter. Das unterirdische, von den Stones selbst vorgetragene Preiset-den-Herrn-Liedchen 'Verliebt in Dich' stellte die ARD - entgegen bisheriger Gepflogenheiten - noch nicht einmal in irgendeiner Show mehr vor. Vermutlich, um eine offene Revolte der deutschen TV-Zuschauer vor Dublin zu unterbinden. https://youtu.be/C5jF4-twUkI Denn mir ist die brennende Pein noch…
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ESC-Fina­le 1994: Sie zu berüh­ren ist Sünde

ESC-Fina­le 1994: Sie zu berüh­ren ist Sünde

Ralph Siegel hält sich gerne zugute, dass er den europäischen Musikgeschmack kenne, oder vielmehr den der Jurys. Und ganz kann man ihm da nicht widersprechen: MeKaDo, deren 'Party'-Versuch sich als eines der wenigen schnelleren Stücke des Abends erwies und noch heute als garantierter Tanzflächenfüller bei jeder Eurovisionsdisco funktioniert, erreichten in Dublin den dritten Platz. Der deutsche Grand-Prix-Großvater dürfte sich wohl als Einziger richtig darüber gefreut haben. Denn zu Hause rief das gute Abschneiden Deutschlands nach langer Durststrecke nur noch Ratlosigkeit, Ablehnung und Desinteresse hervor. Ein peinliches Popstück, das niemand kaufen wollte und für das auch keiner abgestimmt hatte, bescherte uns…
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