René Kollo

Ein Lied für Nea­pel 1965: Dann der Schlag ins Gesicht

Ein Lied für Nea­pel 1965: Dann der Schlag ins Gesicht

Nur all zu gerne ziehen Eurovisionsfans heutzutage her über die mangelnde Unterhaltungskompetenz der ARD - und der Hausherr dieses Blogs wäscht da seine Hände keinesfalls in Unschuld. Auch die eher einer freundlichen Übernahme durch Stefan Raab gleichkommende "Kooperation" des Ersten mit ProSieben bei den deutschen Eurovisionsvorentscheidungen von 2010 bis 2012 (im Wirtschafts-Neusprech hieße so etwas "Joint-Venture unter Abgabe der unternehmerischen Führung") könnte man als (allerdings im Endergebnis sehr erfolgreichen) konzeptionellen Offenbarungseid interpretieren, wenn man möchte. Doch so neu ist das alles nicht: bereits in den Sechzigern tat sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen, namentlich der damals federführende Hessische Rundfunk unter seinem Unterhaltungschef Hans-Otto Grünefeld, ausgesprochen…
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Ein Lied für Kopen­ha­gen 1964: Ist die Ent­täu­schung groß

Ein Lied für Kopen­ha­gen 1964: Ist die Ent­täu­schung groß

Bereits in den frühen Sechzigerjahren verlief kein Jahrgang wie der andere beim deutschen Vorentscheid - eine Tradition, die sich bis heute gehalten hat. Nach den glamourösen Deutschen Schlagerfestspielen von 1962, deren aktuelle Siegerin Siw Malmkvist mit ihrem Wettbewerbsbeitrag 'Liebeskummer lohnt sich nicht' die deutschsprachige Hitsingle des Jahres lieferte, und der in Sachen Einschaltquote extrem erfolgreichen One-Women-Show mit Heidi Brühl in Jahre 1963 fand diesmal im Großen Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main wieder eine klassische öffentliche Vorentscheidung mit mehreren Interpret:innen statt. Diese stand erstmals unter dem dann für ein knappes Vierteljahrhundert gültigen Rubrum "Ein Lied für..." (ELF), gefolgt…
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