Valentina Monetta

Zwei­tes ESC-Semi 2017: We have lost our Verona

Zwei­tes ESC-Semi 2017: We have lost our Verona

Warum macht ihr so etwas, liebe Bühnenbildverantwortliche? Warum versteckt ihr in diesem Jahr praktisch alle die Chorsänger/innen hinter der Bühne? Schon im ersten Semifinale 2017 am vergangenen Dienstag irritierte es maßlos, wenn man mit den Augen lediglich eine einzelne, völlig verloren im Farbenwirbel des Backdrops verschwindende Person auf der Bühne sah, gleichzeitig jedoch mit den Ohren wahre Choräle erschallen hörte und das völlig überforderte, bedauernswerte Gehirn diese beiden sich gegenseitig widersprechenden Sinneswahrnehmungen irgendwie zusammen bekommen sollte, ohne dabei zu implodieren. Bei der gestrigen zweiten Qualifikationsrunde dann, erneut ausgetragen in der nur mäßig besetzten Internationalen Ausstellungshalle zu Kiew, erneut bestückt mit der irgendwo…
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Euro­vi­si­on Death­match #15: Mar­le­en, eine von uns bei­den muss nun gehn

Der Samstag: Zeit für hemmungsloses Tanzvergnügen! Und da wir uns hier beim Eurovision Song Contest befinden, heißt das natürlich: Schlagerdisco! Gleich zwei Schlagerpärchen beliefern uns in diesem Jahr mit rettungslos altmodischem, herrlich campem, gnadenlos tanzbarem Schlagerspaß und geben gerade den Lebenserfahreneren unter uns (*hüstel*) den Glauben an den Grand Prix zurück. Anfangen möchte ich mit den estnischen Rückkehrern Koit Toome (→ EE 1998) und Laura Põldvere (→ EE 2005, ebenfalls in Kiew), die heuer gemeinsam die Eesti Laul gewannen und sich - in schlauer Vorahnung hinsichtlich des potentiellen Siegers des diesjährigen Contests - zum gemeinsamen romantischen Sommerurlaub auf den Spuren…
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San Mari­no 2017: Oops, they did it again!

San Mari­no 2017: Oops, they did it again!

Oh! Mein! Gott! Sie sind tatsächlich zurück! Vor wenigen Minuten stellte das sanmarinesische Fernsehen seinen Beitrag zum Eurovision Song Contest 2017 vor, nachdem man bis zuletzt geheimnisvoll tat und lediglich das Gerücht streute, ein "international bekanntes" Duo, bestehend aus einem EU- und einem Nicht-EU-Partizipanten, werde die Miniaturrepublik vertreten. Und das stimmt auch, ein bisschen: der mittlerweile in Deutschland lebende, gebürtige US-Amerikaner Jimmie Wilson (noch nie von ihm gehört!) und die Eurovisionslegende Valentina Monetta (→ SM 2012, 2013, 2014) treten mit einem schmissigen, hoffnungslos campen Eurodance-Schlager namens 'Spirit of the Night' an. Das im Münchener Schickeria-Schuppen P1 gedrehte Video bebildert eine zarte Disco-Romanze…
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Ers­tes ESC-Semi 2014: Drei Mal dabei, bit­te weiterwählen!

Ers­tes ESC-Semi 2014: Drei Mal dabei, bit­te weiterwählen!

Sie sind doch einfach jedes Mal für Überraschungen gut, diese Qualifikationsrunden und insbesondere die Antworten, die Europas Zuschauer und Juroren auf die Frage geben, welche der gezeigten Performances sie am Samstag im Finale wiedersehen wollen. So gut wie niemand hatte wohl ernsthaft Valentina Monetta auf seinem Tippzettel, und nachdem der unter langjährigen Leidensgenossen nur noch "der Unvermeidliche" genannte Ralph Siegel diesmal auch noch prominent am Flügel saß, als sei er die Reinkarnation von Andrew Lloyd-Webber (UK 2009), sah ich offen gestanden endgültig schwarz für die sanmarinesische Lys Assia (CH 1956-1958). Ob die Verleihung der Finalkarte nun den Lohn für die Persistenz der…
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Sie­gel: “ ‘Let’s get hap­py’ war für Anke Engelke”

Alleine bei der Vorstellung fällt mir fast die Kaffeetasse aus der Hand: in einem Interview mit dem aus Deutschland stammenden mehrfachen Schweizer Vor-Vorentscheids-Teilnehmer Mave O'Rick (bekannt durch den Flummitechnoremix von Anne-Marie Davids 'Tu te reconnaîtras') für die Onlineausgabe des Schwulenmagazins Männer behauptete der deutsche Grand-Prix-Grandseigneur gestern, er habe 'Let's get happy' (DE 2003) ursprünglich nicht für Lou Hoffner, sondern für Anke Engelke komponiert. "Und fast hätte sie den Song gesungen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dann ein besserer Platz dabei heraus gesprungen wäre," so Siegel. Das lässt nun Raum für Spekulationen: scheiterte es wie weiland 1997 am schnöden Mammon, als der…
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San Mari­no 2014: Mit Dir viel­leicht, viel­leicht auch nicht

Eins vorweg: ich will mit meiner Kritik am sanmarinesischen Beitrag keinesfalls Ralph Siegel dissen. Der Mann nötigt mir mit seiner weit über normalen Altersstarrsinn hinausgehenden Hingabe zum Grand Prix eine Art von Respekt ab und nichts würde ich ihm mehr gönnen, als es für ein kleines Außenseiterland wie San Marino noch einmal zu schaffen. Ich fürchte nur, daraus wird auch dieses Jahr nichts. 'Maybe', der mittlerweile dritte Titel in Folge, den der deutsche Altmeister für Valentina Monetta schrieb, lehnt sich am Konzept des Vorjahresbeitrags 'Crisalide' an und kommt balladesk daher - im balladenschwangeren ersten Semi, durch das Ralphs verlässlichste Abnehmerin…
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Aller guten Sie­gel sind drei: Valen­ti­na singt auch 2014!

Der sanmarinesische Sender SMTV hätte sich keinen passenderen Tag aussuchen können: praktisch zeitgleich mit den historischen Worten Angela Merkels anlässlich ihrer Pressekonferenz zum Besuch des US-Präsidenten Barack Obama in Berlin - "Das Internet ist für uns alle Neuland" - bestätigte die kleinste Republik der Welt Europas offiziell, dass die 2012 durch den 'Social Network Song (oh oh uh oh oh)' zum Kultobjekt gewordene Valentina Monetta 2014 das Land bereits zum dritten Mal in Folge vertreten soll. Natürlich erneut mit einem Titel aus der Feder Ralph Siegels, der die komplette Sause vermutlich bezahlt. Vielleicht kann Valentina unserer Kanzlerin bei Gelegenheit mal…
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