Zeljko Joksimovic

Bos­ni­ens Sen­der bald plei­te, Måns schwul?

Für die baldige Rückkehr des von mir schmerzlich vermissten Bosnien-Herzegowina zum Eurovision Song Contest sieht es finster aus: einer Pressemeldung der EBU von letzter Woche zufolge stehe der Staatssender BHRT "kurz vor dem Kollaps". Die bosnische Regierung habe es seit Jahren versäumt, ein adäquates und funktionierendes Gebühreneinzugsmodell zu verabschieden. In dem politisch zwischen Bosniaken und Serben geteilten Land bestehen mit RTFBiH (Bosnien) und RTRS (Republika Srpska) zwei weitere auf das jeweilige Bundesland ausgerichtete  Sender, die sich laut EBU "als Rivalen verhalten", anstatt mit der übergeordneten, für die gesamte Nation zuständigen Station zusammenzuarbeiten. Das politisch gewollte finanzielle Ausbluten von BHRT, das bereits…
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Hari Mata Hari für Bos­ni­en 2015?

Wie Wiwibloggs am Freitag unter Bezugnahme auf eine bosnische Tageszeitung rapportierte, könnten die Vertreter des nach einer zweijährigen Pause voraussichtlich 2015 wieder zum Eurovision Song Contest zurückkehrenden Landes alte Bekannte sein: nämlich Hari Mata Hari, die Band um Mastermind Hajrudin Varesanovic, die dem exjugoslawischen Staat 2006 mit der von Željko Joksimović (RS 2004, 2012) komponierten, herzzerreißend schönen Balkanballade 'Lejla' seine bislang beste Platzierung bescherte. Joksimović wird in dem Artikel auch als erneuter möglicher Komponist genannt, neben dem für die sterbensschönen Lyrics von 'Lejla' verantwortlichen Fahrudin Pecikoza-Peca und Goran Bregovic, dem Songschreiber von 'Ovo je Balkan' (RS 2010). All das sind aber bislang nichts als Gerüchte,…
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Žel­j­ko Jok­si­mo­vić disst Trans­gen­der-Sän­ge­rin

Kritik von LGBT-Verbänden musste der zweimalige serbische Eurovisionsteilnehmer und mehrfache Grand-Prix-Song-Schreiber Željko Joksimović einstecken, der in seiner Funktion als Jurymitglied bei der Castingshow X Factor Adria durch ignorante Äußerungen aufgefallen war, wie Wiwibloggs berichtet. In der Sendung vom 5. November trat die sich selbst als "Transgender" vorstellende Fifi Janevski auf, die für ihre Version von Chers 'Dov'e l'Amore' Applaus von drei der vier Juroren erntete. Joksimović hingegen bestand trotz entsprechender Erläuterung Fifis, dass sie als "sie" behandelt werden möchte, darauf, sie mit ihrem Geburtsnamen Phillip anzusprechen und sagte zu den anderen Juroren "das sind wohl zwei [Persönlichkeiten]". Fifi antwortete mit einem…
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<span class="caps">ESC</span> Fina­le 2008: Lie­be schmeckt wie Kavi­ar

ESC Fina­le 2008: Lie­be schmeckt wie Kavi­ar

Zwölf Anläufe hatte der flächengrößte und einwohnerstärkste Teilnehmerstaat des Eurovision Song Contest für seinen ersten Grand-Prix-Sieg gebraucht. Seinen Führungsanspruch und seine kulturelle Zugehörigkeit zu Europa wollte Russland damit unterstreichen - und vertiefte doch nur die Gräben, denn kaum ein Siegertitel rief im Westen so eine starke Ablehnung hervor wie Dima Bilans musikalisch malades und überanstrengt dargebotenes 'Believe', welches der Sargnagel für das hundertprozentige Zuschauervoting sein sollte. Für den russischen Plattenmillionär, dem bei seinem Erstversuch 2006 mit dem deutlich besseren 'Never let you go' nur die finnischen Monsterrocker Lordi in die Quere kamen, reichte es lediglich für einen schwachen Rang 54 in…
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