Zypern

Zypern 2020: Stan­ding naked

Seit ewigen Zeiten bereits steht der deutsche Sänger und The Voice-Teilnehmer Alessandro Rütten alias Sandro Nicolas als Vertreter Zyperns beim Eurovision Song Contest 2020 fest. Auch, dass sein Beitrag 'Running' heißt, wissen wir schon länger. Heute nun, nur wenige Tage vor dem offiziellen Annahmeschluss für Rotterdam, durfte die Öffentlichkeit endlich des Machwerks gewahr werden. Lohnte sich das lange Warten wenigstens? Naja. Das (seufz!) midtemporäre 'Running' verfügt über einen ordentlichen Beat, entwickelt aber keinen Schub. Dafür kommt die Nummer über das Weglaufen vor den inneren Dämonen zu düster daher und kann sich auch nie so richtig zwischen Jammerpop und Dance-Banger entscheiden.…
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Can’t get him out of my Head: Geor­gi­en schickt Tor­ni­ke Kipia­ni nach Rot­ter­dam

Den Silvesterabend 2019 wählte das georgische Fernsehen als prominenten Sendeplatz für das Finale der aktuellen Staffel der Castingshow Sakartvelos Varskvlavi, hierzulande bekannt als DSDS. Spannungsarm ging diese zu Ende: wie bereits in ausnahmslos allen vorangegangenen Runden setzte sich der 32jährige Tornike Kipiani auch im Finale spielend gegen drei verbliebene Konkurrent/innen durch und vertritt damit das Kaukasusland beim Eurovision Song Contest 2020. Sein Beitrag für Rotterdam steht allerdings noch nicht fest: die Show diente heuer nur zur Ermittlung des Interpreten. Man lehnt sich aber nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man spekuliert, dass es laut und düster werden dürfte, denn…
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Rank & File 2019: Platz 14 – Replay

Viel Tamtam machten Zypern dieses Jahr um seinen Beitrag: zwischen Weihnachten 2018, als der Sender die Interpretin bekanntgab, und März 2019, als der Knaller endlich veröffentlicht wurde, verging gefühlt kein Tag ohne eine Pressemitteilung aus Nikosia. Dabei musste der Versuch, Spannung zu erzeugen, fehlgehen: bei kaum einem anderen Land war von Anfang an dermaßen klar, wie der Song klingen wird. Platz 14: Zypern - Tamta Goduadze: Replay (Dauerschleife) Schließlich gelang der sonnigen Mittelmeerinsel letztes Jahr bekanntlich ein Beinahesieg mit einer echten Krachernummer, dem Sommerhit 'Fuego'. Kein Wunder, dass man heuer alle Hebel in Bewegung setzte, die Erfolgsformel weiter auszumelken. Und…
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Zypern 2019: Feu­er brennt doch auch in dir drin

Dem Eurovisionssieg so nah wie 2018 war Zypern noch nie: mit dem beeindruckend vorgetanzten, fluffig-leichten Pop-Stampfer 'Fuego' erreichte Eleni Foureira in Lissabon mit dem zweiten Platz das bislang beste Ergebnis des zweigeteilten Mittelmeer-Eilandes. Warum also nicht die selbe Rezeptur noch einmal anwenden? Als zyprische Vertreterin stand die in Georgien geborene griechische Sängerin Tamta Goduadze bereits seit Ende Dezember 2018 offiziell fest. Seither warf man perpetuell mit kleinsten Informationsbröckchen (Titel, Komponist, Teaser, Veröffentlichungsdatum, Verschiebung des Veröffentlichsdatums) um sich: eine von immer mehr Ländern verfolgte und unglaublich nervige Strategie, um permanent in den sozialen Medien präsent zu sein. Heute Abend nun stellte…
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Tam­ta macht Tam­tam für Zypern

An entsprechenden Gerüchten und Hinweisen herrschte zuletzt kein Mangel. Heute bestätigte, wie Wiwibloggs rapportierte, das zyprische Fernsehen CYBC das offene Geheimnis: die 37jährige Tamta Goduadze tritt für die sonnige Mittelmeerinsel in Tel Aviv in die Fußstapfen von Eleni Foureira. Auch musikalisch: ihr (noch nicht veröffentlichter) Beitrag 'Replay' stammt aus der Feder des schwedisch-hellenischen Hitmachers Alex P, der bereits für 'Fuego' und das nicht minder süffige und lyrisch federleichte 'La La Love' von Ivi Adamou verantwortlich zeichnete. Die in Georgien geborene und mit 21 nach Griechenland ausgewanderte Sängerin war in der Vergangenheit bereits mehrfach sowohl für ihr jetziges Heimatland als auch für die vorgelagerten…
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Von Peli­ka­nen und Kame­len: das ESC-Fina­le 2018

Hat das Land so eine Art von Geheimvertrag mit dem Karma? Oder wie schafft Israel es sonst, seine Eurovisionssiege mit einer derartigen mathematischen Präzision in Abständen von jeweils exakt 20 Jahren über die Grand-Prix-Geschichte zu verteilen? Und das auch noch mit einem jeweils ziemlich ähnlichen Konzept: 1978 schaffte es Izhar Cohen auf dem Höhepunkt der Discowelle mit einem tanzbaren, von der universalen Liebe unter den Menschen handelnden Kinderlied namens 'A Ba Ni Bi' und einer sensationellen Marge-Simpson-Frisur, die Jurys im Sturm zu erobern; 1998 gelang der kämpferischen Transsexuellen Dana International mit dem Tanzflächenfüller 'Diva' der bis heute wichtigste, weil ein…
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Hys­te­rie in der Bub­ble: Ele­ni ist neue Wett­quo­ten­kö­ni­gin

Seit Monaten führte die Israelin Netta Barzilai mit ihrem Beitrag 'Toy' unangefochten die Listen der internationalen Wettbüros für einen Sieg beim Eurovision Song Contest 2018 an. Bis heute früh. Gewissermaßen auf dem letzten Meter überholte sie da die für Zypern antretende Eleni Foureira mi ihrer Nummer 'Fuego'. Und ein schöneres Paradebeispiel für überschnappende Fan-Hysterie in der hermetisch in ihrem eigenen Saft schmorenden Bubble könnte es meines Erachtens nicht geben. Sowie für die Art und Weise, wie das Belohnungszentrum in unserem Gehirn, der Nucleus accumbens, arbeitet. Der schüttet bekanntlich Dopamin aus, den Botenstoff, der uns mit Glücksgefühlen belohnt, wenn etwas (eine Situation,…
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Griff ins Klo: zwei­ter Pro­ben­tag in Lis­sa­bon

Eigentlich gehört es zur Eröffnungstradition des Pressezentrums, dass die dort versammelten Schwurnalisten von der allerersten Probe aus technischen Gründen nichts mitbekommen, weil die Leitung von der Halle noch nicht steht. Das war am Sonntag zwar nicht der Fall, dafür aber am heutigen Montag: pünktlich zum Probenbeginn um zehn Uhr liefen noch Tourismuswerbeclips in Dauerschleife, während in der Altice-Arena bereits das mazedonische Duo Eye Cue auf der Bühne stand. Erst zum dritten Durchlauf drückte jemand den Knopf: auf den Monitoren erschien, wie OnU berichtete, bildfüllend der Hintern der Leadsängerin Marija. Und falls sich jemand noch mit Schaudern an das pinkfarbene Cameltoe-Outfit…
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CY 2018: Zwei Apfel­si­nen im Haar und an der Hüf­te Bana­nen

Bereits über einen Monat liegt die Bekanntgabe der vom zyprischen Sender CyBC intern ausgewählten albanisch-griechischen Sängerin Eleni Foureira als Repräsentantin der zweigeteilten Mittelmeerinsel beim Eurovision Song Contest 2018 zurück. Heute endlich erfolgte die Vorstellung des Videoclips zum Beitrag der als Entela Fureraj geborenen Tänzerin und Sängerin, 'Fuego'. Dieser entpuppt sich als hochglanzpolierter Midtempotrack aus schwedischer Serienproduktion, dessen hörbar auf das heftigste synthetisierte, frugale Lyrics das bisherige künstlerische Schaffen Elenis konsequent fortführen und uns schon mal darauf einstimmen, dass wir in Lissabon weniger mit einem Song im klassischen Sinne rechnen dürfen. Sondern mit einer spektakulären Hochleistungschoreographie und einer, wie schon im Videoclip,…
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Zypern schickt einen Star mit Car-Crash-Poten­ti­al

Drei Mal bereits versuchte die griechische Song-Sirene Eleni Fourerira, ihr Heimatland beim Eurovision Song Contest zu vertreten. Ohne Erfolg: 2010 landete sie im Vorentscheid hinter Giorgios Alkaios auf Rang zwei, 2016 und 2017 lehnte der Sender ERT sie ab. Nun wanderte sie ein Haus weiter: wie bereits seit längerem gerüchtet und heute offiziell bestätigt, vertritt die unter dem bürgerlichen Namen Entela Fureraj in Albanien geborene, mit ihrer Familie aber bereits in jungen Jahren nach Griechenland ausgewanderte Sängerin in Lissabon die zypriotische Fahne. Und zwar mit einem (bislang nicht veröffentlichten) Titel namens 'Fuego' aus der Feder von Alex Papaconstantinou, der unter anderem…
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Ers­tes Semi­fi­na­le 2017: no more Dra­ma

Je unsicherer die Zeiten, um so mehr suchen die Menschen fröhlich stimmende Ablenkung und Zerstreuung, so jedenfalls suggeriert es das Ergebnis der ersten Qualifikationsrunde des Eurovision Song Contests 2017, das am gestrigen Dienstagabend im Internationalen Ausstellungszentrum zu Kiew über die Bühne ging. Bestimmten im Vorfeld dieses Jahrgangs noch die schändlichen Ränkespiele um das vom Gastgeberland Ukraine verhängte Einreiseverbot gegen die russische Repräsentantin Julia Samoylova sowie die deutlich verschärften Sicherheitsmaßnahmen rund um die Veranstaltung die öffentliche Wahrnehmung des Wettbewerbs und schufen damit ein mulmiges Klima, so setzten sich im gestrigen Semi größtenteils diejenigen Beiträge durch, die sich an eher uptemporären, aktuellen Sounds orientierten…
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Pro­ben ers­tes Semi 2017: Schüt­tel Dein Haar, wil­des Mäd­chen

Seit Sonntag haben die Pforten des Internationalen Ausstellungszentrums in Kiew ihre Pforten geöffnet für die 42 Delegationen des diesjährigen Eurovisionsjahrganges und für alle besonders unerschrockenen Schwurnalisten, die trotz der widrigen Umstände um die Vorbereitungen und den Ticketverkauf die Reise in die ukrainische Metropole antraten. Das erste Semifinale ist bereits einmal komplett durchgeprobt, für die Zurückgebliebenen offeriert der offizielle Youtube-Kanal der EBU allerdings, wie schon aus den Vorjahren gewohnt, lediglich kurze, frontal gefilmte Ausschnitte von den Auftritten. Was durchaus Sinn macht, denn eigentlich verfügt der erste Probendurchgang nur über eine sehr eingeschränkte Aussagekraft, geht es doch zunächst hauptsächlich um die richtigen…
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Euro­vi­si­on Death­match #3: I heard it all befo­re

Runde 3 im Zweikampf der Grand-Prix-Teilnehmer/innen 2017. Diesmal schicken wir zwei Künstler/innen in die tödliche Schlacht, die es in Sachen musikalischer Originalität nicht all zu genau nehmen: Zypern gegen Deutschland oder der Zweikampf der "Plagiat!"-Titel lautet unsere heutige Auslosung. Für die sonnige Mittelmeerinsel tritt der 28jährige Hovig Demirjan an, Sohn armenischer und zyprischer Eltern, der - wie so viele Andere - erstmalig durch eine Teilnahme an einer Castingshow (in seinem Falle: X Factor Ellada) ins Rampenlicht trat. Der optisch durchaus kernige, dafür stimmlich nicht unbedingt besonders gesegnete Sänger bediente sich für seinen Eurovisionsbeitrag 'Gravity' unverkennbar am 2016er Monsterhit 'Human' von Rag'n'Bone…
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Zypern 2017: Hovig will uns run­ter­zie­hen

Die Schwerkraft möchte er für uns sein. Also das, was uns unten hält und am Fliegen hindert. So singt es der zyprische Vertreter Hovig Demirjian jedenfalls in seinem heute der Weltöffentlichkeit vorgestellten Eurovisionsbeitrag 'Gravity'. Und so klingt das Lied auch. Es stammt, wie schon im Vorjahr, aus der Feder des schwedischen Grand-Prix-Veteranen Thomas G:sson und erinnert mit seinem scheppernden Beat zum Auftakt gleich ein wenig an den Monsterhit 'Human' vom Rag'n'Bone Man. Mit diesem kann der im Vergleich zum bulligen Briten eher zwergenhaft wirkende Hovig aber werden stimmlich mithalten noch verfügt er auch nur annähernd über dessen Charisma. Schiebt man das (durch den…
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Zypern 2017: ein schö­ner Sai­son­auf­takt!

Der Early-Bird-Award für die früheste Nominierung des Eurovisions-Repräsentanten geht in dieser Saison überraschend an... Zypern! Das sonnige, zweigeteilte Mittelmeer-Eiland gab heute bekannt, dass der 27jährige Hovig Demirjian das Land in Kiew vertritt. Der intern ausgewählte, optisch ein wenig an Antony Costa von Blue (UK 2011) erinnernde Hovig ist gebürtiger Armenier, lebt aber in Zypern, wo er sich 2015 mit der etwas zähen Ballade 'Stone in a River' ohne Erfolg beim Vorentscheid bewarb. Erste größere Bekanntheit erlangte der gut aussehende Sänger durch seine Teilnahme an der griechischen Ausgabe der Castingshow X Factor im Jahre 2009. Wie eurovision.tv verkündet, komponiert der schwedische Serienschreiber Thomas G:sson,…
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Zypern 2016: das Schaf im Wolfs­pelz

Nominiert ist die zypriotische Band Minus One schon seit dem 4. November vergangenen Jahres - heute endlich veröffentlichte sie ihren Wettbewerbsbeitrag für Stockholm, das vom schwedischen Hit-Magier G:sson geschriebene 'Alter Ego'. Wer nun einen süffigen Schwedenschlager mit sofort eingängiger Hookline erwartet, sieht sich nicht getäuscht. Allerdings handelt es sich bei den Interpreten um gestandene Rocker, und entsprechend hauen uns Minus One die Gitarren nur so um die Ohren und posen dazu wie die ganz harten Kerle. Selbst ein Wolf darf im Videoclip nicht fehlen. Der etwas härtere Anstrich tut den aus dem skandinavischen Powerhouse des Pop allseits gewohnten Klängen aber erstaunlich gut und…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Hey you, the Rock­s­teady Crew

Von einer schweren Halsentzündung war er heimgesucht bei seinem Live-Auftritt in der gestrigen zweiten Vorrunde der ungarischen Vorentscheidung A Dal: der diesjährige Favorit András Kállay Saunders, der schon 2014 dem Land der Magyaren mit dem düster-druckvollen 'Running' seine zweitbeste Platzierung beim Eurovision Song Contest bescherte. Nun versucht er es erneut, diesmal begleitet von der Kállay Saunders Band, und trotz der deutlich hörbaren, krankheitsbedingten stimmlichen Schwächen ihres Frontmannes gewann selbige gestern aus dem Stand. Zu Recht: das rockige 'Who we are' (mit passender Dubstep-Einlage) überzeugt durch melodiöse Eingängigkeit und Biss, wenngleich es nicht ganz die finstere Tiefe seines vorgehenden Meisterwerks erreicht. András…
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Bestä­tigt: Zypern schickt Einen Weni­ger

Vor zwei Tagen geisterte es noch als Gerücht durch die Gegend, nun hat es der zyprische Delegationsleiter bestätigt, wie Eurovoix berichtet: der griechische Part der zweigeteilten Mittelmeerinsel entsendet die Rockband Minus One nach Schweden. Die fünf Herren errangen beim großangelegten Vorentscheid 2015 den ersten Platz im Juryvoting, wurden aber Letzte in der Publikumsabstimmung. Für 2016 legte sich das zyprische Fernsehen daher gleich auf eine interne Abstimmung fest. Wie Eurovoix weiter berichtet, tritt das Quintett mit einem Song aus der Feder des schwedischen Fließbandkomponisten Thomas G:son an. Der ist zwar eher bekannt für uptemporäre Schwedenschlager wie 'Möt mig i Gamla stan' von…
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Minus One für Zypern?

Bereits beim letzten Contest hätte die zyprische Jury gerne die inseleigene Rockband Minus One nach Wien geschickt. Doch die aufsässigen Televoter machten ihnen einen Strich durch die Rechnung und bedachten ihren von der Jury präferierten, außergewöhnlich faden Song 'Shine' im Finale der groß angelegten Vorentscheidung Euro Challenge mit dem letzten Platz. Diesmal geht CyBC auf Nummer Sicher und nominiert direkt. Und, Überraschung: glaubt man einer lokalen Klatschseite, so läuft es wohl diesmal auf besagte Kapelle hinaus, wie EuroVisionary rapportiert. Ob der Bandname als Omen hinsichtlich des angestrebten Eurovisionsergebnisses zu werten ist; ob es Minus One dementsprechend gelingt, noch einen Punkt weniger zu erringen als…
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The King of Fun: zwei­tes Semi 2015

Na, das war aber auch an der Zeit! Da musste erst ein kerniger siebzehnjähriger 'Golden Boy' aus Tel Aviv kommen, um den Fluch von 'Ding-Dong'-Dana (IL 1998, 2011) abzuschütteln und die Israelis nach einer fünfjährigen Durststrecke endlich wieder ins Gelobte Land zu führen. Dramaturgisch geschickt hatte sich der ORF die Verkündung des Finaleinzugs von Nadav Guedj bis ganz am Schluss aufgehoben, und der kollektive Erleichterungsschrei aus über zehntausend Fankehlen ließ die Wiener Stadthalle beinahe in ihren Grundfesten erbeben. Wäre Israel diesmal wieder kleben geblieben, hätte ich auch endgültig den Glauben an die Menschheit verloren. Doch dazu erwies sich die Mischung aus…
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Schwe­den und die HJ: ers­te Pro­ben zwei­tes Semi 2015

In Wien setzten sich am Mittwoch und Donnerstag die ersten Probedurchläufe fort, diesmal mit den Teilnehmer/innen des zweiten Semifinales vom kommenden Donnerstag. Eine Fortsetzung fand auch die Saga um die händchenhaltenden Ampelmännchen: ausgerechnet die sich selbst als "freiheitlich" titulierende FPÖ drohte an, die hübsche Geste gegenüber der Eurovisions-Kernzielgruppe (und Umsetzung der Toleranzbotschaft der aktuell regierenden Eurovisionskaiserin Conchita) zur Anzeige zu bringen. Es handele sich um "grüne Klientelpolitik und Steuergeldverschwendung in Reinkultur," so der FPÖ-Mann Toni Mahdalik laut Kronenzeitung. Da Beides nicht verboten ist, begründete die FPÖ die Anzeige offiziell mit einem "Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung" - und musste sich prompt belehren lassen,…
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Zypern 2015: What have we done to you, late­ly?

Das ist nach meiner Erinnerung ein völliges Novum: dass mich ein Sender soweit kriegt, die Liveübertragung einer Eurovisionsvorentscheidung noch vor Bekanntgabe des Ergebnisses abzuschalten. Gestern schaffte das zyprische Fernsehen CyBC genau dieses, trotz eigentlich hoher Leidensbereitschaft. Lediglich sechs Songs tummelten sich im Finale des Eurovision Song Project: drei völlig indiskutable Darbietungen auf dem Niveau eines Bewerbungssingens für den bunten Abend der örtlichen Grundschule zum Auftakt; gefolgt von einem (zumindest professionell dargebotenen) Rocksong, der noch nicht mal als Albumfüller eine Berechtigung hätte, sowie dem (am Ende siegreichen) männlichen Gegenentwurf zum zypriotischen Beitrag von 2004 und einem herrlich altmodischen Drama-Dualsprach-Duett, das sich…
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Per­len der Vor­ent­schei­dun­gen: Es tut mir (nicht) leid

Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, schrägte es vergangene Woche erneut einige hoffnungsvolle Bewerber/innen für den Eurovision Song Contest 2015 in Wien, darunter einige mit wundervoll schrägen Beiträgen, die es an dieser Stelle zu würdigen gilt. Dazu zählt an vorderster Stelle natürlich die Litauerin Reda Striškaitė und ihr barjazziger Cabaret-Versuch 'Es tut mir nicht leid'. Jawohl, mit deutschem Titel! Wobei: auch wenn Reda, die den Song bis auf diese Zeile auf Englisch vortrug, an der Aussprache noch etwas feilen sollte, pressiert es nicht mehr. Denn obgleich es aufgrund der für Außenstehende schlichtweg undurchdringbaren Kompliziertheit des litauischen Auswahlverfahrens widersprüchliche Angaben darüber gibt, ob der…
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Chris­ter Björk­man, Du bist ein Arsch­loch!”

Nicht jeder kann mit Kritik gleichermaßen professionell umgehen. Das zeigte sich gestern Abend bei der vom Sender vorgezogenen ersten Ausscheidungsrunde des marathonmäßigen zyprischen Vorentscheids The Eurovision Project, wo es von 20 Beiträgen nur die Hälfte ins zweite Semi schaffte. Zu den Ausgeschiedenen zählte eine Sängerin mit dem schönen Namen Eva Diva. Sie musste sich von Melodifestivalen-Guru und Jurymitglied Christer Björkman (SE 1992) unter anderem anhören, dass ihr in der Tat etwas merkwürdiges Abendkleid (unten Zelt, oben Milchbeutel) womöglich nicht die passende Wahl für ihren dubstepverzierten Discoschlager 'Come and fight for Freedom' gewesen sei, was sie offensichtlich so erboste, dass sie anschließend auf…
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Fri­sche, eis­ge­kühl­te Wurst: Con­chi­ta bei Wet­ten dass

Am 8. November kommt die vorletzte Ausgabe des ZDF-Unterhaltungsdinosauriers Wetten, dass? aus Graz. Diesmal gibt es sogar einen Grund, einzuschalten: die aktuelle Grand-Prix-Königin Conchita Wurst stellt nämlich in der Show ihre mit Spannung erwartete, neue Single 'Heroes' vor. Die werde kein bisschen wie 'Rise like a Phoenix' klingen und auch ohne großes Orchester auskommen, wie die Wurst der Nachrichtenagentur APA sagte: "Ich war selbst überrascht ob der Tatsache, dass ich so cool klingen kann". An ihrem Album bastelt sie weiterhin in aller Ruhe, dies soll erst 2015 erscheinen, um einen künstlerisch enttäuschenden Schnellschuss zu vermeiden. Wirbel gab es zwischenzeitlich um ihren…
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