Italien: heute so, morgen so (IT 2012)

Eigentlich keine Frage, dass es ohne ewiges Hin und Her in Italien nicht abgehen kann. Dort hatte man sich für die San-Remo-Teilnehmerin Nina Zilli als Repräsentantin entschieden, sich aber zunächst offen gehalten, mit welchem Song sie denn in Aserbaidschan antreten wolle. Dann bestätigte man, dass ‚Per sempre‘, ihr San-Remo-Beitrag, auch ihr Lied für Baku sei. Vor ein paar Tagen zerstörte die RAI dann meine Vorfreude auf das balladeske Canzone Italiana mit der Mitteilung, Nina wolle in einem Sprachmix aus italienisch und englisch singen. Heute indes stornierte man ‚Per sempre‘ und teilte mit, man habe sich gemeinsam mit Ninas Plattenfirma für das eher uptemporäre, weinhausige ‚L’Amore è femmina‘, den Titeltrack ihres aktuellen Albums, entschieden. Ob man auch diese Nummer durch (Teil-)Anglifizierung zu verhunzen gedenke, sei noch nicht abschließend entschieden. Hoffen wir mal das Beste…

httpv://www.youtube.com/watch?v=g7B2Z0E35mw
Boom Boom Boom, I want her in my Room: Nina Zilli

'Per sempre' oder 'L'Amore è femmina'?

  • 'L'Amore è femmina' ist viel, viel geiler! Yay! (34%, 43 Votes)
  • 'Per sempre' war viel, viel schöner! Buh! (27%, 34 Votes)
  • Egal, beides tolle Songs. Bravo, Italia! (22%, 28 Votes)
  • Egal, beides furchtbar. (9%, 11 Votes)
  • Welches auch immer, Hauptsache bitte nicht in englisch! (8%, 10 Votes)

Total Voters: 126

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6 Gedanken zu “Italien: heute so, morgen so (IT 2012)

  1. Ich glaub ich finde das Neue besser.

    Per sempre war zwar als Song sehr gut. Aber mir hat diese über-divenhaft zickige Präsentation live überhaupt nicht gefallen. 

  2. Geht mir genauso. Per sempre fand ich schon recht schick, aber im Vergleich dazu hat L’Amore è femmina einfach mehr Wumms. Der Songwechsel geht schon in Ordnung so.

  3. Wie ich ein paar Seiten weiter vorn schon anmerkte: die spinnen, die Römer!
    Wie kann man nur einen so guten Beitrag wie per sempre durch so einen Durchschnittsquark ersetzen.  Jetzt kann es eigentlich nur noch dadurch schlimmer kommen, wenn sie englisch singt.

  4. Das muss ich allerdings auch finden. ‚Per Sempre‘ war bislang mein Lieblings ESC-Song 2012 und nu isser futsch. Ich bin sauer. Da kann sie meinetwegen auch englisch singen. Wie sich ‚femmina‘ wohl dann anhört… ‚This is a woman’s love‘ oder ‚Love is a woman’s thing‘. …kann es kaum erwarten… 

  5. Best in 2012. Die Frau hat’s. Die ist herrlich arrogant, hat eine unnahbare Schlampen-Aura. Ich liebe sie. Sie gewinnt! Song reisst mit! Bloß nicht englisch singen, cara Signora!

  6. Wie machen die Italiener das? Warum klingt Englisch mit ihrem Akzent, der von der Stärke her den schlimmsten Osteuropäern nicht nachsteht, so viel charmanter als bei Moldawiern oder Weißrussen?

    Einer meiner Lieblingsbeiträge 2012. Rom 2013? (Man wird ja wohl noch träumen dürfen…)

Oder was denkst Du?