ESC-Fina­le 1997: Ich brauch was Größeres

ESC-Fina­le 1997: Ich brauch was Größeres

In diesem Jahr fand die beinahe unumkehrbar geglaubte irische Siegesserie ihr abruptes Ende. Auch wenn es  für Marc Roberts und seine 'Mysterious Woman' noch zu einem zweiten Platz reichte: 70 Punkte Abstand zum Sieger sprachen eine deutliche Sprache. Und das sollte erst der Anfang sein! Nach dem Quoten- und Finanzdesaster des Vorjahres, bedingt durch das unfreiwillige Ausscheiden Deutschlands, begann hinter den Kulissen ein folgenreiches Umgestalten. Aufgrund hinhaltenden Widerstands der Grand-Prix-Traditionalisten kamen die dringend notwendigen Reformen zwar nur scheibchenweise - aufzuhalten waren sie aber nicht mehr. https://youtu.be/Gg1Gq2XdY-Q Vier mal dabei, bitte nicht wiederwählen: der bislang letzte Contest aus Irland. So galt ab…
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Deut­scher Vor­ent­scheid 1997: Wie schnell der Wind sich dreht

Deut­scher Vor­ent­scheid 1997: Wie schnell der Wind sich dreht

In kleinen Schritten, aber mit großer Beharrlichkeit, tastete sich Dr. Jürgen Meier-Beer, Unterhaltungschef des NDR und seit dem Vorjahr Deutschlands neuer Eurovisionsverantwortlicher, in die richtige Richtung vor. Zugute kam ihm dabei ironischerweise, dass seine Regentschaft mit einem Fiasko begonnen hatte, nämlich der Nichtzulassung des ausgewählten Beitrags zum Eurovision Song Contest durch eine internationale Jury. Das hierdurch verursachte Fernbleiben eines der wichtigsten Hauptzahlerländer sorgte für eine spürbare Mehrbelastung der kleineren Nationen. JMB: "Dass Deutschland gebraucht wurde, merkte ich mir". In Jan Feddersens Eurovisionsbibel 'Ein Lied kann eine Brücke sein' schildert er, wie sich bei der maßgeblich von ihm betriebenen, längst überfälligen…
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