2013

Ach was: Ryan Dolan ist schwul

Da muss selbst Captain Obvious gähnen: wie der irische Independant vermeldete, brachte der letztjährige Letztplatzierte Ryan Dolan gestern Vormittag in einer Radiosendung sein öffentliches Coming out hinter sich. Der 28jährige, der sich in Malmö von drei kernig durchtrainierten Tänzern mit nackten Oberkörpern auf der Bühne begleiten ließ, sprach in der Radioshow darüber, wie schwer es ihm als Jugendlichem gefallen sei, den Mut aufzubringen, sich seinen Eltern zu offenbaren: "Mein Vater war der Letzte, der es herausfand, weil ich Angst davor hatte, was er denken könnte. Dabei nahm er es besser auf als jeder, dem ich es sonst erzählte". Unter dem…
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Weiß­russ­land: spiel es noch mal, Marc!

Wie (die allerdings nicht immer seriösen Grand-Prix-Newsseiten) ESCkaz und Oikotimes berichten, habe der Sänger Alexey Gross seine Teilnahme am Eurofest, dem belarussischen Vorentscheidungsverfahren, storniert. Er sollte dort ursprünglich mit einem Song aus der Feder des belgischen Komponisten Marc Paelinck - einer Art Benelux-Ralph-Siegel, der regelmäßig alle möglichen Vorentscheidungen mit seiner Ware überschwemmt - antreten. Nun stellte sich heraus, dass Alexeys Titel bereits 2011 beim Malta Song for Europe zur Erstaufführung gelangte. 'If I could do it all again', so heißt das Lied - und so dachte es sich wohl auch der Autor! Obwohl beim Eurofest nur über den Vertreter für Weißrussland…
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Trau­er und Bestür­zung: Ili­as Kozas hat geheiratet!

Ein Schock erschüttert die schwule ESC-Fan-Gemeinde: Ilias Kozas, Leadsänger der griechischen Ska-Band Koza Mostra (GR 2013) und zweifelsohne der sexieste Eurovisionsteilnehmer aller Zeiten, ist unter der Haube. Wie die Seite apospasma.gr berichtet, ehelichte der 29jährige bereits vor vier Tagen seine Freundin Charis in der Hagia-Sophia-Kirche in Thessaloniki. Anschließend habe es eine "Rock-Party" mit 250 geladenen Gästen gegeben - man kann wohl mit recht großer Sicherheit davon ausgehen, dass das Motto "Alcohol is free" lautete.  Und selbigem werde ich mich jetzt erst mal ergeben, um diese alle Illusionen und Hoffnungen zerstörende Nachricht zu verdauen... Grrrrrr.... iechenland!
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Neue Gerüch­te um Stimmenkauf

Wie die Fan-Seite 12points.tv unter Bezugnahme auf einen Bericht der schwedischen Tageszeitung Skånska Dagbladet berichtet, soll es beim Eurovision Song Contest 2013 Versuche gegeben haben, Jurystimmen zu kaufen. Ein namentlich nicht genanntes Mitglied einer Eurovisionsdelegation habe der Zeitung gegenüber behauptet, sowohl vonseiten der mazedonischen wie der aserbaidschanischen Delegation zum Stimmentausch aufgefordert worden zu sein. Auch ein nicht weiter spezifiziertes "südeuropäisches Land" sei in die Manipulationsversuche involviert. Die Mazedonier wiesen die Anschuldigungen als "Schmierenkampagne" zurück. Sietse Bakker, Pressesprecher der EBU für den Eurovision Song Contest, sagte, es gebe keinerlei stichhaltige Beweise für die anonymen Behauptungen. Zu den in diesem Zusammenhang ebenfalls…
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Cas­ca­da gewinnt den Ivi-Adamou-Award

Zu einem Platz auf dem Medaillentreppchen beim Eurovision Song Contest 2013 reichte es für Cascada bekanntlich nicht - nun erhält Leadsängerin Natalie Horler von der Fanseite Wiwibloggs einen Preis. Allerdings keinen besonders tröstlichen: den Ivi-Adamou-Award gibt es im Andenken an die zypriotische Sirene von 2012 für den "schlechtesten Livegesang". 1.044 Leser des britischen Blogs stimmten ab, 324 von ihnen (31,03%) entschieden sich für die deutsche Vertreterin. Auf Platz 2 hinter Natalie landete mit 27,68% die mazedonische Leleleleistin Esma Redžepova. Auch in der Kategorie "größte Enttäuschung" (der Amaury-Vassili-Award) führt Cascada mit aktuell 36% unangefochten, allerdings läuft hier die Abstimmung noch bis…
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Deut­sche Jury begeis­tert vom schwe­di­schen Jodler

Mitleid mit dem Gastgeberland oder mit den Genen aufgesogene Begeisterung für alpine Jodlerklänge? Wie sich dem vom NDR heute veröffentlichten Abstimmungsergebnis der deutschen Jury beim Eurovision Song Contest 2013 entnehmen lässt, gaben Lena Meyer-Landrut (DE 2010 und 2011), Tim Bendzko, Carolin Niemczyk (Glasperlenspiel), Alina Süggeler (Frida Gold) und Volksmusikikone Florian Silbereisen ihre Douze Points an Robin Stjernberg ('You' - uuuh - ooooh - ooooh - uuuh). Eurovisionssiegerin Emmelie de Forest landete hingegen lediglich auf dem fünften Rang. Da sie insgesamt zehn Punkte aus Hamburg bekam, dürfte sie also von den Zuschauern deutlich mehr Stimmen kassiert haben. Interessant auch: Russland, das zwei Punkte…
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Stim­men­han­del: Cyber­krieg gegen Litauen?

Das für Russland unbefriedigende Abschneiden seiner Vertreterin Dina Garipova beim diesjährigen Eurovision Song Contest hat nun Folgen für litauische Internetnutzer: wie die britische Wochenzeitung The Economist berichtet, führte eine massive DDOS-Attacke auf ein Newsportal zur Ausbremsung weiter Teile des litauischen Netzes. Die Seite Delfi.lvlt soll dem Artikel zufolge Droh-E-Mails erhalten haben, in denen mit "radikalen Aktionen" gedroht worden sei, falls die Seite nicht einen Bericht entferne, in dem Russland des Stimmenkaufs bezichtigt werde. Der Economist zitiert einen Mitarbeiter des Providers TEO, wonach es teilweise "bis zu 50 Millionen Serverabfragen innerhalb weniger Minuten" gegeben habe. Die litauische Regierung wolle nun das nationale CERT…
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Drei Län­der ohne Tele­vo­ting beim ESC 2013

So gut wie nichts über die tatsächliche Unterschiede zwischen Jury- und Televoting sagen uns die gestern Nacht von der EBU veröffentlichten Splitvotingergebnisse. Denn, anders als in vorangegangenen Jahren mit Jurybeteiligung, gab die EBU nicht die in harte Länderpunkte umgerechneten Zahlen an, sondern lediglich den gesamteuropäischen Wertungsdurchschnitt (mehr dazu später). Wie der Mathefreak Ervin Juhász von escxtra anhand eines Abgleichs der angegebenen Durchschnittswertungen und der Anzahl der abstimmenden Länder ausgerechnet haben will, verraten uns die Zahlen allerdings, dass in insgesamt drei Ländern - eines im ersten und zwei im zweiten Semi -  lediglich die Juryergebnisse in die Endwertung miteinflossen und das Televoting…
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Das  Žižić-Gate: <span class="caps">EBU</span> ver­öf­fent­licht Splitvoting

Das Žižić-Gate: EBU ver­öf­fent­licht Splitvoting

Zehn Tage nach dem Finale von Malmö veröffentlichte die EBU heute die Splitvotingresultate. Oder, wenn man es genau nimmt, eher nicht: entgegen bisheriger Gepflogenheiten behielt man in Genf die nach Jurys und Televotern getrennten Punkteergebnisse für sich und gab stattdessen nur die jeweiligen Durchschnittsrankings bekannt. Die sind aber nur eingeschränkt aussagekräftig: man kann aus ihnen natürlich eine Hitliste bilden, wie ich es mangels besserer Daten in meinen Tabellen auch getan habe. Allerdings könnte das getrennte Punkteergebnis auf dem Scoreboard hypothetisch ganz anders ausgesehen haben. Die EBU erläutert es selbst am Beispiel Irlands: der im Finale letztplatzierte Ryan Dolan liegt mit…
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Lena Mey­er-Land­rut macht sich nass

Trotz ihres kleinen Faux-Pas bei der Präsentation der deutschen Länderpunkte während des Finales des Eurovision Song Contest 2013 (Lena wollte unbedingt Punkte an Norwegen geben, die deutsche Top 3 bestand jedoch aus Island, Dänemark und Ungarn) läuft es derzeit ganz gut für die Gewinnerin von 2010: ihre aktuelle Single 'Mr. Arrow Key', die sie ihm Grand-Prix-Rahmenprogramm vorstellte, steigt diese Woche auf Platz 46 in den Top 100 Singlecharts ein, wie escfans.de berichtet. Und dann hat sie mal wieder ein Werbeengagement: für den Brausekopfhersteller Doosh stellt sie sich - natürlich (!) vollständig angezogen - unter die Dusche und singt mit leicht…
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Emme­lie de Forest steigt auf Platz 5 der deut­schen Charts ein

Mittlerweile scheinen es die Plattenfirmen mit der zeitnahen Bereitstellung der digitalen Downloads zu kapieren: insgesamt 13 von 26 Eurovisionstiteln steigen in die offiziell am Freitag erscheinende deutsche Top 100 ein. Erwartungsgemäß führt Eurovisionssiegerin Emmelie de Forest die Liste an: ihr gelang mit 'Only Teardrops' der höchste Neueinstieg auf Rang 5. Damit überrundet sie sogar Cascadas beste Platzierung noch um eine Position. 'Glorious' war bereits letzte Woche im Vorfeld des Song Contest auf #78 in die Charts zurückgekehrt. Die weiteren Neueinsteiger: auf #24 Margaret Berger, auf #39 ByeAlex, der die deutschen Douze Points erhielt, sowie zehn Plätze tiefer Anouks sterbende Vögel. Kleine…
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Moje 3 gewin­nen Bar­ba­ra Dex Award – und tren­nen sich

Im ersten Semifinale war für sie leider schon Schluss: für die drei Sängerinnen Mirna Radulović, Nevena Božović und Sara Jovanović, die unter dem Namen Moje 3 Serbien beim Eurovision Song Contest 2013 vertraten. Für einen Sieg reichte es nun immerhin doch noch: mit ihren furchtbaren, kreischend bunten Fummeln, in denen sie wie drei tanzende Cupcakes aussahen, gewannen sie völlig zu Recht den Barbara-Dex-Award 2013, den Preis für die am schlechtesten angezogenen Grand-Prix-Teilnehmerinnen. Diese fragwürdige Ehre steht zwar in einem engen zeitlichen, nicht aber inhaltlichen Zusammenhang mit ihrer ebenfalls heute bekannt gegebenen Auflösung: bereits vor der serbischen Finale hatten die Drei angekündigt,…
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Euro­vi­si­ons­vo­ting: wie Kon­sens­zwang zum Streit führt

"Stimmenraub": dieser Vorwurf aus dem Munde des russischen Außenministers Sergej Lawrow beschäftigt derzeit den aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyew und die EBU. Wie bereits am Dienstag berichtet, zeigte sich Moskau darüber erbost, für Dina Garipovas Beitrag 'What if' aus der ehemaligen Sowjetrepublik am kaspischen Meer keine Stimmen erhalten zu haben, obwohl der Song im dortigen Televoting auf dem zweiten Platz landete, wie der aserbaidschanische Machthaber sich beeilte, mitzuteilen. "Diese haarsträubende Aktion darf nicht unbeantwortet bleiben," zitiert der Spiegel den russischen Außenminister. Was zeigt, welchen politischen Stellenwert der Wettbewerb in Osteuropa genießt - man stelle sich vor, Guido Westerwelle kritisierte den 21. Platz…
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Ent­war­nung: Esma ist doch kei­ne Homo-Hasserin

Da bin ich wohl einer Ente aufgesessen: die diesjährige mazedonische Eurovisionsvertreterin Esma Redžepova (69) bestreitet die ihr zugeschriebenen schwulenfeindlichen Zitate: "Das ist eine Erfindung, so etwas habe ich nie gesagt", zitiert das mazedonische Internetportal PlusInfo laut Wiwibloggs die Sängerin. "Ich liebe die Schwulen und sie lieben mich". Gestern berichtete ich unter Bezugnahme auf den britischen Blog, dass die selbsternannte "Königin der Zigeuner" und Stadtverordnete von Skopje die Unterwanderung des Eurovision Song Contests durch diejenigen, "die weltweit Schwulenparaden organisieren", für ihr Ausscheiden im Semifinale verantwortlich gemacht haben soll. Das serbische Boulevardblatt Kurir setzte diese Meldung ursprünglich in die Welt, etliche Internetportale schrieben…
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ESC-Fina­le 2013: Bei jedem Kuss

ESC-Fina­le 2013: Bei jedem Kuss

Nun liegt er also hinter uns, der Eurovision Song Contest 2013. Etliche Änderungen nahmen die schwedischen Veranstalter am bestehenden Konzept vor, selbstredend begleitet von reflexhaftem Weltuntergangsgejammer der Fans: eine deutlich kleinere Halle gab es, keine LED-Orgie bei der Beleuchtung, nur Stehplätze im Innenraum, ein verändertes Stimmauszählungsverfahren und eine handgemachte Startreihenfolge. Und was soll man sagen: die Welt ging nicht unter - im Gegenteil entpuppte sich die Show aus Malmö als intimer, freundlicher, runder. Was vor allem der großartigen Selbstironie geschuldet ist, mit der die gastgebenden Schweden sich selbst und den Contest sanft auf die Schippe nahmen. Seien es die fabelhaften…
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Esma: ESC wur­de “von Schwu­len unterwandert”

Nun sind also die Schwulen schuld. Meinen jedenfalls die mazedonischen Vertreter Esma & Lozano, die mit ihrem aus zwei unzusammenhängenden Teilen hastig zusammengeklöppelten Rohrkrepierer 'Pred da se razdeni' in der Qualifikationsrunde scheiterten. Wie Wiwibloggs unter Bezugnahme auf das Musikforum hitportal.com.mk berichtet, gab die 69jährige Esma Redžepova nach ihrer Rückkehr in heimatliche Gefilde empört zu Protokoll: "Diese Veranstaltung ist von denen unterwandert, die weltweite Schwulenparaden organisieren. Ich hörte vorher davon, aber jetzt habe ich es mit eigenen Augen gesehen. Kein Wunder, dass wir uns nicht qualifizieren konnten". Tja, hätte sie besser mal auf die Grand-Prix-Fanseiten gehört, die ihr unisono rieten, bei…
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Ich kauf mir was: betreibt Aser­bai­dschan Stimmhandel?

Erst seit 2008 dabei, stets im Finale, bereits ein Sieg und kein Ergebnis schlechter als #8: die Erfolgsbilanz Aserbaidschans beim Eurovision Song Contest kann sich wahrlich sehen lassen. Die ehrgeizige Diktatur am Kaspischen Meer verfügt anscheinend über ein gutes Gespür für das richtige Song- und Showkonzept beim härtesten Musikwettbewerb der Welt - und über die notwendigen finanziellen Mittel. Dass es diese Mittel auch für anderes als Internetwerbung oder spektakuläre Bühnenaufbauten aufwendet, vermuten aufmerksame Statistikfans schon länger, kassiert der Erdölstaat doch öfters mal Punkte gerade aus kleineren Teilnehmerländern wie Malta, wo sich das Televoting leichter beeinflussen lässt. Nun will eine litauische…
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Über die Brü­cke gehn: Däne­mark gewinnt beim ESC 2013

Sehr praktisch für alle nach Malmö angereisten Fans, die ihr aktuelles Hotelzimmer einfach für nächstes Jahr wieder buchen können: die als Favoritin gesetzte Emmelie de Forest gewann heute Nacht in Malmö, Schweden, den Eurovision Song Contest 2013. Es geht 2014 also nur einmal über den Øresund ins direkt gegenüberliegende Kopenhagen. Die dänische Waldfee konnte mit einem der erträglichsten Beiträge in der an qualbringender Songgrütze nicht armen Eurovisionsgeschichte unseres nördlichen Nachbarlandes und einer deutlich von den letzten zwei Siegertiteln inspirierten Präsentation reihum Punkte einsammeln und die nur zeitweilig nahe kommende Konkurrenz aus Aserbaidschan deutlich abhängen. Nun bleibt zu hoffen, dass die…
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Chris­ter füt­tert die skan­di­na­vi­sche Lie­be: die Start­rei­hen­fol­ge fürs Fina­le 2013

"Beschwert Euch nicht, Norwegen ist noch teurer" - dieser im ersten Semi noch scherzhaft als Motto-Entwurf anstelle von We are One vorgestellte Slogan könnte 2014 erneut bittere Wahrheit werden. Die EBU gab heute Nacht die handgepflückte Startreihenfolge für das samstägliche Finale bekannt. Und es sieht bestens aus für Margaret Berger: mit Position 24 erwischte sie einen deutlich besseren Startplatz als Hauptkonkurrentin Emmelie de Forest (#18). Cascada müssen von Position 11 aus ran - zwar sehr schön zwischen zwei staubigen Superlangweilern (Russland und Armenien) geparkt, was 'Glorious' nur um so heutiger und frischer aussehen lässt, dennoch kein all zu erfolgversprechender Startplatz.…
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Zwei­tes ESC-Semi 2013: Spä­te­re Hei­rat nicht ausgeschlossen

Zwei­tes ESC-Semi 2013: Spä­te­re Hei­rat nicht ausgeschlossen

"Wie der Philosoph schon sagt: es steckt eine Frau im Rock eines jeden großen Mannes": schöner hätte Gastgeberin Petra Mede (ich bleibe dabei: ein Glücksgriff für den Grand Prix) den letzten Auftritt des heutigen Abends, Rumäniens Transsylvestie-Star Cezar, nicht abmoderien können. Ein wunderschön runder Eurovisionsabend liegt hinter uns, mit einem wunderschön runden Ergebnis: 90% verdiente Finalisten, das findet sich selten in einer Qualifikationsrunde. Ärgern dürften sich nur die Verschwörungstheoretiker: mit Mazedonien und Albanien schieden heute auch noch die letzten Balkanstaaten aus, der Balkanblock ist damit Geschichte und hat als Ausrede für schlechte Westergebnisse ausgedient. https://www.youtube.com/watch?v=JEiWOQAyJdo Einen hübsch glitternden, energiegeladenen Auftakt…
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Ding dong, the Witch’s not dead: Ergeb­nis zwei­tes Semi

Im Gegensatz zur ersten Qualifikationsrunde am Dienstag ging das zweite Semi soeben eher überraschungsarm zu Ende. Persönlich erstaunt mich lediglich das Weiterkommen des armenischen Beitrags 'Lonely Planet', für meine Ohren das musikalische Äquivalent zu einem weißen Blatt Papier: da ist schlichtweg nichts, was mich in irgendeiner Form auch nur für eine Millisekunde anzusprechen vermag. Und erfreulich zu sehen, dass dem Grand-Prix-Dauergaststar Lys Assia immer noch ein neues Anekdötchen aus 1956 einfällt. Möge sie uns noch lange erhalten bleiben! Schade ist es, da stimme ich mit dem deutschen Kommentator Peter Urban überein, um die israelische Boobzilla und den ersten halbwegs unpeinlichen Siegel-Beitrag…
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Lys Assia: “Taka­sa war mei­ne Idee”

Nun hat sie es trotz einer erst Anfang Mai erlittenen schweren Lungenentzündung ("Ich glaubte, ich müsste sterben", so die Sängerin gegenüber dem SonntagsBlick) doch noch nach Malmö geschafft: unsere Gott sei Dank unverwüstliche Lys Assia, ohne die es ja doch kein richtiger Grand Prix wäre. Erstaunliches erzählte sie gestern Wiwibloggs: die Idee, die Heilsarmee (oder, wie die ewige Erstsiegerin viel treffender sagte: "Hell's Army") für die Schweiz zum Eurovision Song Contest zu schicken, stamme von ihr! Sie habe selbst als Kind gerne gemeinsam mit den Freikirchlern in der Fußgängerzone gesungen (und selbstverständlich immer die vollste Spendendose erzielt!), weil die "so…
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Ers­tes ESC-Semi 2013: Gonor­rhoe im Disneyland

Ers­tes ESC-Semi 2013: Gonor­rhoe im Disneyland

Tack Sverige! Die zahlreichen Änderungen, die das schwedische Fernsehen unter Federführung von Christer Björkman in diesem Jahr am Song Contest vornahm, trafen gerade unter den Fans ja eher auf Ablehnung. Nach dem heutigen ersten Semiabend muss ich jedoch sagen: aus Sicht des TV-Zuschauers sind zumindest die Entscheidungen für eine kleinere Halle mit Stehplätzen im Innenraum, die technische Abrüstung (keine Bühnen-LEDs) und die Rückkehr zu "nur" noch einer Moderatorin goldrichtig. Atmosphärisch deutlich dichter, fast schon intim die Fernsehbilder aus Malmö, die Künstler wirkten nicht mehr verloren auf der Bühne oder vom Hintergrund erschlagen, wie es in den letzten Jahren meist der…
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Cha Cha! Über­ra­schungs­er­geb­nis im ers­ten Semi 2013

'Solayoh' ist im Finale. Doch, ganz im Ernst. Der weißrussische Eiswerbesong hat es geschafft. Mit einem mehr als überraschenden Abstimmungsergebnis ging das erste Semifinale des Eurovision Song Contest vor wenigen Minuten zu Ende. Im Finale sind neben den von vorne herein auf der sicheren Bank sitzenden Beiträgen aus Dänemark, Russland und der Ukraine und den wenig überraschenden Finalisten Moldawien (selten ein so effektives Trickkleid gesehen!) und Irland auch völlige Schockentscheidungen wie der litauische Kiffer, die estnische Schlaftablette, das belgische Bübchen und die bereits erwähnte weißrussische Eiscremeprinzessin. Dramaturgisch geschickt wurde die mit dem größten Nägelkauen erwartete Entscheidung ganz am Schluss verkündet:…
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Lena ver­liest die deut­schen Punkte

Die Seite escfans.de verbreitete es vor Stunden bereits als Gerücht, nun steht es nach Meldung von escxtra fest: lovely Lena Meyer-Landrut verliest am Samstag in ihrer ganz eigenen, charmanten Weise die deutschen acht, zehn und zwölf Punkte. Weitere prominente Sprecher: die ehemaligen Teilnehmer André Hovnanyan (2006) für Armenien, Johanna Dragneva (Deep Zone, 2008) für Bulgarien, Alsou (2000) für Russland, der stets erfolglose Eesti-Laul-Finalist Rolf Roosalu für Estland, die Vorjahresteilnehmer Anmary (Lettland) und Tooji (Norwegen), sowie zu guter Letzt Mello-Televoting-Sieger Yohio für das Gastgeberland. Könnte Cezar Konkurrenz machen: Rolf Roosalu punktet für Estland
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