Good Tas­te Day in Baku: zwei­te Pro­ben Big Five + AZ

Bei der heu­ti­gen zwei­ten Pro­ben­run­de bestä­tig­ten die Big Five dann noch mal, dass sie ihren peku­ni­är begrün­de­ten Son­der­sta­tus in die­sem Jahr gar nicht benö­tig­ten: so gut sind ihre Songs und Prä­sen­ta­tio­nen, dass sie auch ohne ihn fest im Fina­le wären. Im Ver­gleich zur gest­ri­gen ers­ten Kame­ra­pro­be leg­ten die gro­ßen Fünf alle­samt stimm­lich noch mal zu, die meis­ten prä­sen­tier­ten sich heu­te auch in Büh­nen­gar­de­ro­be – oder zumin­dest deut­lich geschmack­vol­le­ren Kla­mot­ten. Engel­bert Hum­per­dinck erschien in einem schwar­zen Hemd mit pas­sen­der Hose und klang deut­lich bes­ser, wenn er auch die letz­te, gro­ße Schluß­no­te noch immer nicht ganz schaff­te. Aber dafür hat er auch noch drei Gene­ral­pro­ben lang Zeit. Anggun ent­schied sich nicht, wie ich ges­tern ver­mu­te­te, für ein wei­ßes Braut­kleid, son­dern fürs Klei­ne Schwar­ze; ihre beein­dru­ckend mus­ku­lö­sen Boden­tur­ner für ober­kör­per­frei. Sehr auf­merk­sam! Auch sie klang stimm­lich viel bes­ser als ges­tern – und zeig­te sich deut­lich ange­pisst, dass Vide­os von ihrer ers­ten Pro­be im Netz sind. Nicht auf­re­gen, Lie­bes: es sind nur eine Hand­voll Hard­core­fans, die das ver­fol­gen – 98% der Voter hören Dich Sams­tag das ers­te Mal!


Zicken­alarm: Anggun kann mit Druck nicht gut umge­hen (FR)

Nina Zil­li erschien heu­te, frisch abge­pu­dert und fri­siert, in einem knap­pen tür­ki­sen Kleid, für wel­ches das eng­li­sche Attri­but “stun­ning” erfun­den wor­den zu sein scheint. Sie füg­te eine inter­ak­ti­ve Fin­ger­pis­to­len­se­quenz und die Auf­for­de­rung zum Mit­klat­schen in ihre Show ein. Die ver­dienst­vol­len Kol­le­gen vom Prinz-Blog frag­ten bei der heu­ti­gen Pres­se­kon­fe­renz dann auch gleich an, ob die RAI den Con­test im Fal­le eines Sie­ges auch aus­rich­ten wür­de: Si! Dann kön­nen wir die Hotel­zim­mer in Rom ja schon mal reser­vie­ren! Im Fal­le Aser­bai­dschans muss ich mich kor­ri­gie­ren: Sabi­nas opu­len­tes Feder­kleid ist gar nicht bibo­gelb, son­dern weiß! Es wird aber wäh­rend ihrer drei Minu­ten stän­dig anders ange­leuch­tet, was beein­dru­cken­de Farb­spie­le­rei­en ergibt. Und auch ihr Auf­pas­ser links ist gar kein sol­cher, son­dern soll einen Zau­ber­tep­pich­flie­gen­den dar­stel­len, der gele­gent­li­che Wal­ge­sän­ge von sich gibt. Was, bedingt durch das nacht­schwar­ze Dun­kel der Hal­le wäh­rend ihres Auf­tritts (anstel­le der öster­rei­chi­schen Dele­ga­ti­on wür­de ich an die­ser Stel­le vor Wut explo­die­ren) auch visu­ell bes­tens funk­tio­niert.


Jetzt noch das Big Hair aus der Vor­ent­schei­dung, und ich bin glück­lich! (IT)

Pas­to­ra, stimm­lich wie immer ein Traum, trug heu­te ein wei­te­res sehr gedeckt wir­ken­des Ensem­ble aus ihrer “Mode für die betuch­te Frau ab Fünfzig”-Kollektion. Ich hof­fe sehr, dass sie uns im Fina­le etwas Far­ben­fro­he­res prä­sen­tiert! Bleibt, zum krö­nen­den Abschluss, die deut­sche Con­test­hoff­nung Roman “Knopf­au­ge” Lob, der beim heu­ti­gen Durch­gang fünf ver­schie­de­ne Shirt­kom­bi­na­tio­nen anpro­bier­te. Ich plä­die­re ja nach wie vor für das so bewähr­te wie bei ihm ein­fach authen­tisch wir­ken­de rote Holz­fäl­ler­hemd in Ver­bin­dung mit dem tief aus­ge­schnit­te­nen wei­ßen Unter­hemd, wel­ches sein Brust­tat­too so schön her­vor­lu­gen lässt. Njamm njamm!

Und damit sind alle 42 Titel zwei mal durch. Die Spie­le kön­nen begin­nen! Hur­ra!

5 Gedanken zu “Good Tas­te Day in Baku: zwei­te Pro­ben Big Five + <span class="caps">AZ</span>”

  1. Sei froh dar­über. Ich hab dafür am Pfingst­wo­chen­en­de Nacht­schicht und muss das Fina­le auf­zeich­nen und ande­re bit­ten, für mich zu voten. Da hast du es mit der Klau­sur noch gut gegen getrof­fen.

  2. Ich habe doch letz­te Nacht tat­säch­lich von einem Sieg Ita­li­ens geträumt. Allein glau­ben kann ich noch nicht so Recht dar­an. Dafür gewin­nen mei­ne per­sön­li­chen Favo­ri­ten viel zu sel­ten … oder eigent­lich … nie.

  3.  Ich woll­te gera­de schrei­ben, dass es mir auch so geht, muss aller­dings bei nähe­rer Betrach­tung fest­stel­len, dass sich das zwar so anfühlt, in der Rea­li­tät aber durch­aus auch schon mal mei­ne jewei­li­gen Favo­ri­ten gewon­nen haben. Auf Anhieb fal­len mir da ein Abba 1974, Lor­di 2006 und (ich gebe es zu) Rus­la­na 2004. Wenn ich wei­ter nach­for­sche, kom­men da bestimmt noch ande­re hin­zu.
    Aber die­ses Jahr wird das sicher nichts mit Make­do­ni­en 🙂

  4. Ich for­sche am Bes­ten über­haupt nicht nach. Denn da fällt mir spon­tan als Ers­tes “I wan­na” ein.  Wer weiß wie pein­lich das für mich noch wer­den könn­te. *lol*

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