Mei­ne Lie­der, die ändern nicht viel (FI 2011)

Ver­wirr­tes Finn­land: dort schien das Publi­kum den Euro­vi­si­on Song Con­test mit der Juni­or-Euro­vi­si­on zu ver­wech­seln und ent­schied sich soeben mit knapp 50% der Stim­men für das musi­ka­lisch wie inhalt­lich offen­sicht­lich direkt aus dem Jah­re 1971 ein­ge­flo­ge­ne, nied­lich-naï­ve Ret­tet-die-Welt-Lied­chen ‘Da da dam’, in schlech­tes­ter Tom-Dice-Manier dar­ge­bo­ten von einem put­zi­gen Büb­chen mit Wan­der­klamp­fe.

httpv://youtu.be/BmEa6rkItGY
Ret­tet die Erde mit der Gui­tar­re: der Para­di­se, der Oskar

Trotz der Namens­ähn­lich­keit han­delt es sich nicht um Paul Oscar, der 1997 mit ‘Min hinnsti Dans’ dem Grand Prix end­lich sein schwu­les Com­ing Out ver­schaff­te. Para­di­se Oskar besingt in sei­ner irgend­wie nied­li­chen Gitar­ren­bal­la­de einen Jun­gen, der um die Welt zieht, um gegen die Umwelt­zer­stö­rung zu kämp­fen. Aber wie das so ist: nie­mand hört ihm zu. Obwohl er so schön (und mit­summ­taug­lich) ‘Da da dam’ singt… wie gemein!

httpv://www.youtube.com/watch?v=8ZUBz1njCOQ
Die auf­ge­scheuch­te Feder­boa-Tun­te, die hier im Lau­fe des Songs ihre Stim­me ver­liert, ist der Ex-Lor­di-Drum­mer

Nun gut, bei der Gene­ra­ti­on Sech­zig plus dürf­te der inno­zent drein­bli­cken­de Bar­de viel­leicht das ein oder ande­re Pünkt­chen holen, und selbst ich fin­de die Num­mer ja auf per­ver­se Wei­se put­zig. Den­noch: für das Fina­le dürf­te das wohl nicht rei­chen. Das hät­te aber auch wohl kei­ner der Songs aus der fin­ni­schen Vor­ent­schei­dung, die in die­sem Jahr unter dem Mot­to ‘We’ve given up’ zu ste­hen schien.

httpv://www.youtube.com/watch?v=nphRzruA2ks
Zu viel Koks ist nicht gut für Euch, Kin­der! Schaut, was es aus Jimy Con­stan­ti­ne gemacht hat!

5 Gedanken zu “Mei­ne Lie­der, die ändern nicht viel (FI 2011)

  1. Oh, oh… …um mit sowas wei­ter zu kom­men, brau­chen die Fin­nen schon ein mitt­le­res Wun­der. Ers­tes Semi – okay, die Aze­ris schei­nen ja schon mal koope­ra­tiv zu sein, indem sie Schrott sen­den, aber das wird trotz­dem har­te Arbeit.

  2. Auf per­ver­se Wei­se put­zig’ trifft es, glau­be ich ganz gut. Über den Song kann man natür­lich strei­ten … obwohl, eigent­lich auch nicht. Die Stu­dio­ver­si­on wirkt gera­de eher ein­schlä­fernd auf mich. Wenn es also was wer­den soll­te mit den Fin­nen, dann wird das nur an der Nied­lich­keit des Sän­gers lie­gen.

  3. na ja Schlecht ist der Jun­ge nicht unbe­dingt, aber viiiiel zu blass. Mein kla­rer Favo­rit wäre Saa­ra Aal­to gewe­sen, die dann lei­der nur auf Platz 2 lan­de­te – uner­klär­li­cher­wei­se aus­ge­sto­chen von die­sem Milch­bu­bi. Sogar die schwu­le Ver­si­on von Metal (Sta­la & So) haben mir bes­ser gefal­len (man kann ja die Augen zuma­chen 🙂 )

  4. Herr Blue: Also der gewinnt. Kei­ne Fra­ge. Frau Krupp: Ich fin­de es ja irgend­wie auch süß. Herr Blue: Eben haben Sie noch gesagt, dass der Sän­ger die Aus­strah­lung eines Bims­steins hat. Frau Krupp: Es gibt auch süße Bims­stei­ne. Herr Blue: Also Dau­men hoch oder nicht? Frau Krupp: Hoch. Herr Blue: Find’ ich auch.

  5. Ach nö Das geht ja mal gar nicht. Das ist einer die­ser Songs, bei denen man sich im Unter­be­wusst­sein ver­zwei­felt nach einem lan­gen Mes­ser umschaut um sich schnellst­mög­lich rein­zu­stür­zen.

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