Maze­do­ni­en 2009: Es bleibt in der Fami­lie

Es ist schon lus­tig: kaum über­win­det die ehe­ma­li­ge jugo­sla­wi­sche Teil­re­pu­blik Mon­te­ne­gro ihre furcht­ba­re Vor­lie­be für grau­en­haf­tes­ten, abge­stan­de­nen Pop­rock, den nie­mand hören will, und kauft einen erstaun­lich flot­ten Sie­gel-Senio­ren­dis­co-Song ein, da springt der Virus auf die frü­he­re jugo­sla­wi­sche Repu­blik Maze­do­ni­en über. Mit nur einem Punkt Vor­sprung gewann dort die Bon-Jovi-Gedächt­nis­kap­pel­le Next Time mit dem ent­setz­li­chen Gitar­ren­ge­schram­mel ‘Nes­to sto ke osta­ne’ (kei­ne Ahnung, was das heißt, und es ist mir auch egal) soeben den Vor­ent­scheid. Da dürf­ten dies­mal wohl Jury und Zuschau­er im Qua­li sagen: may­be next Time! Ob die Mün­che­ner Frei­heit (DE 1993) in den Acht­zi­gern auch den Bal­kan bereis­te? Der Lead­sän­ger von Next Time sieht mit sei­nem dau­er­ge­well­ten Pickel­vor­hang vor dem Gesicht näm­lich ver­dammt nach dem unehe­li­chen Sohn von Aaron Stro­bel aus, dem Mann mit dem wider­lichs­ten Schlaf­zim­mer­blick im deut­schen Unter­hal­tungs­ge­wer­be. Und die Büh­nen­gar­de­ro­be kam wohl auch mal wie­der aus dem Rot-Kreuz-Con­tai­ner, aber das kennt man von Maze­do­ni­en ja schon (ich sage nur Tank­wart!).


Igitt, mach’s weg!

1 Gedanke zu “Maze­do­ni­en 2009: Es bleibt in der Fami­lie

  1. Pein­lich – aber wahr! Oh mein Gott, ich steh total auf den Schlag­zeu­ger! Und auf den schwarz­haa­ri­gen Gitar­ris­ten auch! *schmacht* 😳 Ich hab nun mal irg­ned­wie ne Schwä­che für lang­haa­ri­ge, alter­na­tiv wir­ken­de Jungs (sie­he Ter­äs­be­to­ni). Ihr dürft mich jetzt abschie­ßen. 😯

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