Satellite wird zum WM-Hit

Jetzt geht es eindeutig zu trööööööööööööööööööt! mit der Heterosexualisierung des trööööööööööööööööööt! Song Contests! Es ist zum Haareraufen: da haben wir den Grand Prix Eurovision extra als trööööööööööööööööööt! zur Bollerheten-Massenveranstaltung Fußball gegründet, quasi trööööööööööööööööööt! eigene Europameisterschaft, und nun das! Nicht nur, dass Frankreich dieses Jahr mit trööööööööööööööööööt! Matadors ‚Allez! Ola! Olé!‘ die offizielle WM-Hymne der Blauen zum Song Contest schickte – nun kaperten Münsteraner trööööööööööööööööööt! Lena Meyer-Landruts Siegertitel ‚Satellite‘ und machten daraus den inoffiziellen deutschen trööööööööööööööööööt! zum Gekicke in Südafrika. Mit einem zugegebenermaßen ganz trööööööööööööööööööt! Videoclip, in dem der bärtige Uwu Lena eine sehr trööööööööööööööööööt! Lena-Parodie abgibt, und einem inhaltlich gar nicht mal unsympathischen Text. Das ging über die trööööööööööööööööööt! Netzwerke innerhalb kürzester Zeit rund, und nachdem Stefan trööööööööööööööööööt! Brainpool in der branchenintern üblichen Verblendung den Clip erst mal kurzzeitig vom trööööööööööööööööööt! nehmen ließ, witterte dieser die Chance, noch mehr Geld raus zu holen und produziert nun die trööööööööööööööööööt! Am Freitag steht sie als digitaler trööööööööööööööööööt! zur Verfügung. Und verdirbt jedem aufrechten Grand-Prix-Fan und Fußballhasser (wie mir) trööööööööööööööööööt! entgültig den Spaß an unserem zweiten Siegertitel nach trööööööööööööööööööt!. Ist denn nichts mehr trööööööööööööööööööt!


Und wenn ich noch einen mit so einer trööööööööööööööööööt! Vuvuzela erwische, dem trööööööööööööööööööt! ich das Ding in den trööööööööööööööööööt!

 

9 Gedanken zu “Satellite wird zum WM-Hit

  1. Hihi… Spaß haben! Ich finde das lustig, aber ich bin ja offenbar auch kein ‚echter‘ Grand-Prix-Fan (fängt schon mal damit an, dass ich heterosexuell bin). Und mein Problem mit Fußball ist nicht die Sportart selbst – nutzloses Wissen über die Fußball-WM habe ich fast ebenso viel wie über den ESC -, sondern die Fans derselben – huch, noch eine Parallele zum ESC? 😉 Also, Oliver: Kopf hoch und dran denken: WM ist nur alle vier Jahre, ESC dagegen jedes Jahr. Macht nach meiner Rechnung 4:1 für die Grand-Prix-Fans. Tröööööööt.

  2. Das ist eine Huldigung…. ….für den 2. deutschen ESC-Siegetitel! Lieber Oliver, ich sehe das anders: Nur Dinge, die von wahrem Interesse sind, werden zum Gegenstand der Satire bzw. werden gecovert. Wäre es Dir lieber gewesen, man hätte das Depri-ukrainische-Geseiere gecovert? Oder den russischen Beitrag mit einem entsprechenden Michael-Ballack-Marienbildchen? Wenn jetzt selbst in der Bollerheten-Veranstaltung schwule Kulturhighlights ihre Aufmerksamkeit finden – was will man(n) den mehr? Satire ist die höchste Form des Respekts (stammt von irgendwem, aber ich weiß nicht mehr, von wem:-)

  3. Und ich dachte immer, Neid sei die aufrichtigste Form des Respekts! ‚Huldigung‘? Nee, da kann ich nicht folgen. Ich leide, wenn ursprünglich schöne, tiefgründige Popsongs wie ‚Go West‘ oder ‚We are the Champions‘ für dumpfes Fangegröle im Stadion mißbraucht werden, ich kann darin keine Huldigung sehen. Warum können die nicht Titel von DJ Ötzi oder Jürgen Drews verbraten, das ist wenigstens das gleiche Niveau! Das Schlimmste bei ‚Schland, oh Schland‘ ist aber, dass Uwu Lena es ja auch noch gut gemacht haben. Diese Nummer ist ja gar nicht so fußballtypisch strunzblöde, sondern ziemlich charming. Das heißt, ich kann ihnen in diesem Fall noch nicht mal richtig böse sein, und das ärgert mich am meisten. Da kommen nämlich liebgewonnene Feindbilder ins Wanken… 🙂

  4. Lieber Olli, ich out mich jetzt, ich bin schwul und ich bin Fussballfan und das ist gut so. Finde das der Song auch sehr schoen geworden ist. Fuer mich ist covern ein Zeichen von Huldigung. Denn wenn der Gruppe der Song von Lena nicht gefallen haette, haetten sie ihn ja wohl kaum gecovert. Stefan Raab hats ja auch gemocht.

  5. They dull our senses, steal our pride Was mich ärgert ist der sehr offenkundige Versuch, mit zwei Hypes Geld zu machen. Also Lena plus WM. Originell ist das nicht und ‚charming‘ ebenso wenig. Den Text hätte ein Kleinkind schreiben können (’schland‘)die Melodie ist bekanntlich fremdes Eigentum, das Video peinlich. Vor lauter schwarz,rot,gold’ner Vernebelung, wird der Song aber von Teilen der Media und unbedarften Fans gehypt. Er lenkt ja auch schön von der derzeitigen, deprimierenden politischen Lage und dem Versagen der Eliten ab. Motto: Schland ist geil ( die Bild hat das ja mit ’schwarz,rot, geil schon 2006 vorgemacht – auch dieses Konzept ist also 1)alt, 2) geklaut )…warum auch immer, so genau hinterfragt man das ja nicht. ‚Wir‘ wollen ja nur Spaß und es ist alles ganz ‚harmlos‘ Dass die nationalistischen Untertöne im Rausch des Hypes nicht mehr erkannt werden, ist bedenklich. Kleinkindersprache und viel schwarz,rot,gold reichen scheinbar aus, um erfolgreich zu sein und die Massen zu verdummen.

  6. Eigentlich ….ich respektiere jede andere Meinung und über Musik(geschmäcker) lässt sich eigentlich nicht streiten aber in diesem Fall muss ich einfach nachfragen: Ist der letzte Teil Deines Postings nicht sehr naiv? Was für ein Kritierium soll es sein, ob Raab und ‚Uwu Lena‘ der Song ‚gefällt‘ oder nicht? Macht ihn das deswegen besser? Raab gefällt alles, was Geld bringt und diesem One-Hit Wonder geht es ganz genau so. Hier geht es ums Geschäft, darum schnell sehr viel Geld zu machen und dazu die Gunst der Stunde – die beschreibenen zwei Hypes – auszunutzen um selbst einen Vorteil zu haben. Wenn ich schnell Geld mit fremden geistigen Eigentum machen kann, ‚gefällt‘ mir auch JEDER Song. Denn ich mache maximalen Gewinn mit minimalem Aufwand – darum geht es. Die Verpackung ist irrelevant bzw dem WM-Hype (Schland und viel Bild ’schwarz,rot, geil‘ ) angepasst,um die Massen zu blenden und von dem eigentlichen, sehr selbstbezogenen und egoistischem, Interesse abzulenken. Klappt ja scheinbar ganz gut.

  7. Oh. Wie schön. Jemand, der ernsthaft versucht, Uwu Lena in die rechte Ecke zu stellen. Willkommen in der Gegenwart im Übrigen. Ich werfe mir selbst weiß Gott nicht vor, übermäßig patriotisch zu sein, aber dieser (Verzeihung) Unsinn geht dann doch zu weit. Nahezu jeder erfolgreiche Song in der Geschichte lebt davon, eingängig und einfach zu sein, und Nihil novum sub sole war auch schon im alten Rom eine Redewendung (aufmerksame Beobachter haben es am Gebrauch der lateinischen Sprache erkannt). Um das (laut Kate Fox) Nationalmotto Englands zu zitieren: Oh, come off it! Ein bisschen weniger Selbstgerechtigkeit täte vielen gut…

  8. re: Whatever @ Ospero: Ich schrieb von nationalistischen Untertönen – und die lassen sich im WM-Hype nun einmal eindeutig nachweisen. Ich halte auch nichts von einem nationalistischen Taumel oder ’schwarz,rot,geil‘. Das ist Opium für Menschen ohne Selbstbewußtsein. Es hat nicht immer etwas mit ‚rechter Ecke‘, sondern schlicht mit einem schwach ausgeprägtem’Ich‘. Man braucht den individuellen Erfolg anderer, um sich bessser bzw. überlegen zu fühlen. Ob nun durch Lena oder die Nationalmannschaft spielt für diese Menschen keine Rolle. Allerdings sollte Deutschland mit solchen ‚Gefühlen‘ sehr vorsichtig sein. Im übrigen geht es ‚Uwu Lena‘ darum mit Trash schnell viel Geld zu verdienen und sich dabei zweier Hypes zu bedienen – diesen Fakt können sie nicht bestreiten. Das ist billig und prímitiv, wie Song und Video ( auch ja, und wie Lenans ‚Austritt‘ im UK TV 🙄 ). Tolles ’neues Deutschland‘!

  9. Gab es Conchita Wurst eigentlich schon vor diesem Videoclip oder erst danach? Die Ähnlichkeit ist doch wohl frappierend. 😀

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