Desti­na­ti­on Euro­vi­si­on 2019: der König ist tot, es lebe der König!

Mit hohen Erwar­tun­gen ging es in den gest­ri­gen Abend, ins ers­te Semi­fi­na­le der Desti­na­ti­on Euro­vi­si­on, denn der ver­ant­wort­li­che Sen­der Fran­ce 2 hat­te im ver­gan­ge­nen Jahr gut vor­ge­legt und die unbe­streit­bar bes­te natio­na­le Vor­ent­schei­dung der Sai­son abge­lie­fert. Und wir wur­den nicht ent­täuscht! Neun Acts prä­sen­tier­ten jeweils zunächst eine Cover­ver­si­on zur Ein­stim­mung und dann ihren Wett­be­werbs­bei­trag, und selbst die fünf nach der Abstim­mung von diver­sen Län­der­ju­rys aus Isra­el, Arme­ni­en, Groß­bri­tan­ni­en, Por­tu­gal und Ser­bi­en sowie dem Ergeb­nis des Tele­vo­tings aus­ge­schie­de­nen Songs konn­ten durch die Bank musi­ka­lisch über­zeu­gen. So wie bei­spiels­wei­se die mit viel Lei­den­schaft und star­ker Stim­me vor­ge­tra­ge­ne Kla­vier­bal­la­de ‘Le Bra­sier’, die ein wenig unter der aus­ge­spro­chen sta­ti­schen Dar­bie­tung des etwas min­der­cha­ris­ma­ti­schen Inter­pre­ten Nae­s­tro litt und die Rote Later­ne mit nach Hau­se neh­men muss­te. Völ­lig unge­recht­fer­tig­ter Wei­se übri­gens, selbst wenn man in Rech­nung stellt, dass der durch sei­ne Mit­tä­ter­schaft an der fran­zö­si­schen Ver­si­on des Som­mer­hit-Phä­no­mens ‘Bel­la Ciao’ bekann­te Bar­de es mit der Wahl eines Ed-Sheeran-Titels als Cover-Song gera­de­zu her­aus­for­der­te.

Ist der Künst­ler­na­me ein Por­teman­teu aus “No” und “Maes­tro”?

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