Alf Poier

Das Ende der Wurst für Alf Poier

Als "künstlich hochgezüchtetes Monster", mit dessen "verschwulter Zumpferl-Romantik" er nichts anfangen könne und die "eher zum Psychotherapeuten" gehöre als auf die Eurovisionsbühne, wenn sie nicht wisse, ob sie "ein Manderl oder ein Weiberl" sei, hatte der österreichische Comedian und Grand-Prix-Vertreter von 2003, Alf Poier, noch vor dem Song Contest in einem Interview mit dem Blättchen Die neue Woche seine diesjährige Kollegin Conchita Wurst tituliert. Dies kostet ihn nun sein Management: wie Vienna Online heute kolportiert, will René Berto, der sowohl Poier als auch die Wurst unter Vertrag habe, sich von dem Steyrer trennen und sich "in erster Linie um die Weltkarriere" Conchitas kümmern.…
Weiterlesen
<span class="caps">ESC</span> 2003: Die Kotzn in da Wiesn

ESC 2003: Die Kotzn in da Wiesn

Seit seiner Erstteilnahme 1994 war Russland vom Ehrgeiz beseelt: mit Alla Pugatschowa (1997) hatte man bereits seinen größten Star geschickt, mit Alsou (2000) bereits einen zweiten Platz erreicht. Der Sieg zweier abtrünniger ehemaliger Sowjetrepubliken in Folge bestärkte die ehemalige, gerade wieder erstarkende Weltmacht nun um so mehr, ihren Führungsanspruch als größtes und einwohnerstärkstes Land der EBU auch auf popkulturellem Gebiet zu demonstrieren. Ein Sieg sollte her, auch wenn man dazu schweres Geschütz auffahren müsste. Und das hatten die Russen diesmal, in Form der als Lesben-Lolitas vermarkteten Skandalgören Jelena Katina und Julia Wolkowa, besser bekannt als t.A.T.u., die mit 'All the…
Weiterlesen