Vicky Leandros

Vicky Lean­dros: when I’m six­ty-four

Unerwarteter Ärger für Deutschlands führendes Fachblatt in Vicky-Leandros-Fragen, die Bild: wie Stefan Niggemeier heute im BildBlog berichtet, ließ die Sängerin dem Boulevardblatt, mit dem die Freifrau von Ruppin bislang ein ziemlich enges Verhältnis pflegte, ein anwaltliches Mahnschreiben zugehen. Grund ihrer Incontenance: die Bild hatte sich erdreistet, ihr Alter mit 64 Jahren anzugeben. Vicky besteht jedoch darauf, lediglich zarte 61 Lenze zu zählen. Was bedeutete, dass sie bei ihrem ersten Grand-Prix-Auftritt mit 'L'Amour est bleu', 1967 in der Wiener Hofburg, erst pubertäre 14 Jahre auf dem haltungsschädenbedingten Buckel hatte (was damals kein Regelverstoß gewesen wäre). Dennoch vermag sich Niggemeier den süffisanten…
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Vicky + Scoo­ter: C’est blöd

Es scheinen gerade Eurovisionskirmestechnowochen zu sein: nicht nur, dass sich der notorische Mave O'Rick, bekannt und gefürchtet von unzähligen Auftritten auf CSDs und Fanclubtreffen, unlängst an Anne-Marie Davids 'Tu te reconnaîtras' (LU 1973) vergriff und daraus eine seiner üblichen Duracell-Discobunny-Dancebeatstampfer bastelte. Nun sind auch die nicht minder gefürchteten, kommerziell jedoch ungleich erfolgreicheren Kirmestechnopioniere Scooter (DVE 2004) seinem schlechten Vorbild gefolgt und vergewaltigten Vicky Leandros. Also, musikalisch. Ihren 1967er Grand-Prix-Beitrag 'L'Amour est bleu' schickten sie durch den elektronischen Rüttelwürger, ebenso wie Vickys Stimme, brüllten selbst noch ein paar Wortfetzen dazu und mischten knallharte Bummsbeats drunter. Also genau so, wie Mave auch mit Anne-Marie umsprang. Mit…
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Vicky Lean­dros: Akro­po­lis adieu

Nach nur zwei Jahren im Amt tritt Vicky Leandros vorzeitig von ihrem Posten als Kulturstadträtin im Athener Hafenvorort Piräus zurück, wie SpOn am Dienstag berichtete. Die in Berlin lebende Schlagersängerin habe die mit der Aufgabe verbundene zeitliche Belastung unterschätzt, wie sie in einem Interview mit dem Politikmagazin Frau im Spiegel sagte. Künftig wolle sie sich wieder verstärkt der Musik widmen. Auch eine andere Eurovisionssiegerin zogs schon nach Piräus! (mehr …)
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Vicky Lean­dros erhält den Sau­ma­gen-Orden

Ihren letzten Grand Prix gewann sie 1972. 2006 konnte sie noch nicht mal mehr die Fahrkarte nach Helsinki erringen, genau so wenig wie 2007 einen Posten als griechische Kultusministerin. Entschädigung für all diese bitteren Niederlagen wurde der großen, unvergleichlichen, einzigartigen Eurovisionsdiva Vicky Leandros nun durch den Schifferstädter Karnevalsverein Schlotte zuteil, der sie mit dem Pfälzer Saumagen auszeichnete: eine aus Rosenquarz gefertigte Nachbildung des Leibgerichts unserer Kanzleraltlast - so was stellt man sich doch gerne ins Trophäenregal! Fischer & Fischer: Willkommen in der Vergangenheit (mehr …)
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Vicky Lean­dros: Ein Mäd­chen von Pirä­us

Vicky Leandros' Versuch, griechische Kultusministerin zu werden, ist gescheitert. Ihre Liste, die sozialistische Oppositionspartei Pasok, erhielt bei der Wahl am Sonntag zu wenige Stimmen. Immerhin bleibt der zweimaligen Eurovisionsteilnehmerin und Siegerin von 1972 noch ihr bisheriger Posten als Beauftragte für internationale Beziehungen und Kultur im Athener Hafenvorort Piräus. Eurovisionskollegin Lisa del Bo (BE 1996) singt Vicky ein Ständchen (mehr …)
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Deut­scher Vor­ent­scheid 2006: Nor­disch by Natu­re

Deut­scher Vor­ent­scheid 2006: Nor­disch by Natu­re

Nach der Schande von Kiew (letzter Platz für Gracia mit 4 Mitleidszählern) gab der NDR-Unterhaltungschef Jürgen Meier-Beer entnervt seinen Rücktritt als Eurovisionsverantwortlicher bekannt. In seiner Ratlosigkeit, was er nun mit der Sendung anfangen sollte, holte sich der öffentlich-rechtliche Sender Unterstützung dort, wo in Deutschland die Unterhaltungskompetenz beheimatet ist: bei den Privaten. Genauer: bei ProSieben und dessen Comedy-Aushängeschild Thomas Hermanns (Quatsch Comedy Club, Pop Club). Der bekennende Grand-Prix-Fan stürzte sich mit Feuereifer an die Aufgabe und produzierte eine glamouröse, schwelgerische Retro-Show rund um den fünfzigsten Geburtstag des Song Contests. (mehr …)
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<span class="caps">ESC</span> 1972: Tage voll hel­lem Son­nen­schein

ESC 1972: Tage voll hel­lem Son­nen­schein

Das 1971 siegreiche Fürstentum Monaco, dank eigener Spielbank finanziell auf Rosen gebettet, lehnte die Austragung des Contests ab: nach offizieller Darstellung wollte Teleradio Monte Carlo den Event mangels geeigneter Halle erst im Juni 1972 im Freien abhalten. Das war den größeren Sendern, allen voran der BBC, zu spät: bis dato lief der Contest meist im März. Eine neue Halle konnte und wollte der Stadtstaat innerhalb weniger Monate aber nicht aus dem knappen Boden stampfen. Wie fast immer bei solchen Gelegenheiten sprang die BBC ein. So kam der Wettbewerb aus der Ehrfurcht einflößenden Usher Hall im schottischen Edinburgh. Die anbetungswürdige Tänzerin und Schauspielerin Moira Shearer…
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<span class="caps">ESC</span> 1967: Sicher vor der sen­gen­den Son­ne

ESC 1967: Sicher vor der sen­gen­den Son­ne

Schon seit vielen Jahren war den Holländern kein Sieg beim Grand Prix mehr gelungen. Und das, obwohl sie doch in den Anfangsjahren des Wettbewerbs regelmäßig im Wechsel mit Frankreich den ersten Platz belegten! Auch die diesjährige Vertreterin Thérèse Steinmetz, die in Wien als erste Kombattantin auf die mit modernen Drehspiegeln ausstaffierte Bühne im ansonsten extrem barocken Festsaal der kaiserlichen Hofburg - bis heute ungeschlagen die nobelste Location, in welcher der Eurovisionszirkus jemals gastierte! - musste, landete weit abgeschlagen auf dem vierzehnten Rang. Skurril - denn vom lautmalerischen 'Ring Dinge Ding' ist es, zumindest phonetisch, nicht sehr weit zu 'Ding A Dong', mit dem die…
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Fran­zö­si­scher Vor­ent­scheid 1967: The who­le World’s Pain

Fran­zö­si­scher Vor­ent­scheid 1967: The who­le World’s Pain

Sechs Jahre war es nun her, dass das französische Fernsehen zuletzt eine öffentliche Vorentscheidung für den Grand Prix Eurovision durchgeführt hatte. Und weitere drei Jahre sollte es dauern, bis es das erneut tat. 1967 hingegen zog man sich in Paris, wie die meiste Zeit, auf eine hausinterne Auswahl zurück. Bemerkenswert an diesem Jahrgang erscheint jedoch der Umfang der Vorschlagsliste: sammelten sich sonst üblicherweise so um die 50 eingereichte oder vom Sender gewünschte Titel in der Auswahl, so schwoll diese heuer auf das Doppelte an. Und es fand sich auch der eine oder andere international bekannte Name darunter, wie beispielsweise der…
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