ESC 1. Semi 2009: It’s killin‘ the Groove

Logo des Eurovision Song Contest 2009 (Semi 1)
Das Jahr der Geigen

Gerüchtehalber sechs Millionen Euro hatten sich die Russen im Vorjahr ihren auf Sieg getrimmten Beitrag ‚Believe‘ kosten lassen. Bei der Ausrichtung des Wettbewerbs in Moskau protzten sie entsprechend hemmungslos: die größte Bühne aller Zeiten, die beeindruckendste Lichttechnik, die spektakulärsten Pausenacts. 42 Millionen Euro sollen sie für die Show ausgegeben haben, fast das Doppelte des üblichen Budgets. Und lieferten dennoch international ein beschämendes und unangenehmes Bild ab, aufgrund der rabiat exekutierten Auflösung des zeitgleich zum Eurovisionsfinale stattfindenden Moskauer CSD durch Sondereinsatzkräfte der Polizei. Und durch das wohl unfähigste Moderatorenteam der Grand-Prix-Geschichte.

Andrej Malakow, den männlichen Part, taufte meine liebe Kollegin Mery auf den schönen Namen „Flansi“ um, weil er wie eine Kreuzung aus Florian Silbereisen und Hansi Hinterseer aussah und mit derselben aufgesetzten Überdrehtheit moderierte wie die beiden Volksmusikkokser. Und ich denke, noch nicht mal die Franzosen würfen den Russen ernsthaft vor, dass sie ihre Sprache nicht sprechen. Aber die Art und Weise, wie Topmodel / TV-Praktikantin Natalia Vodyanova diese vor Millionen von Zuschauern1)Davon lediglich 260.000 in Deutschland, wie mein Leser Pasi in den Kommentaren korrekt vermeldete. Was nicht verwunderte, so gut, wie die ARD die Show versteckte. vergewaltigte, wenn nicht gar öffentlich ermordete: das tat körperlich weh. Kein geschickter Schachzug auch, bei den Kameraschwenks ins Publikum immer ausgerechnet die leersten Sitzreihen prominent ins Bild zu rücken: seit der Einführung der Qualifikationsrunden im Jahre 2004 lässt sich beobachten, dass nicht nur vor den Fernsehschirmen, sondern auch in den Hallen vor Ort im Vergleich zum stets ausverkauften Finale mindestens ein Drittel der Plätze leer bleibt.


Soll noch mal jemand sagen, nur Deutschland hätte in Europa keine Freunde! (GE)

Erfreulich hingegen, dass exakt jene Beiträge weiterkamen bzw. ausschieden, die es auch verdienten. Kein Wunder: letztmalig galt in den Semis reines Televoting. Und nur die jeweiligen Teilnehmerländer durften auch mitstimmen. Im Finale hingegen sollten ab diesem Jahr die Jurys zu 50% mitreden. Und so gab Europa seine moderate Hinwendung zu kontemporärer Popmusik weitestgehend auf und wandte sich wieder althergebrachten Grand-Prix-Konzepten zu.  Das Ziel, den letztjährigen Teilnehmerrekord von 43 Ländern zu halten bzw. zu überbieten, verfehlte man knapp, wozu die EBU mit ihrem arschkriecherischen Verhalten gegenüber dem russischen Despoten Vladimir Putin selbst beitrug. In vorauseilendem Gehorsam legte man nämlich den Georgiern, die ihrem Unmut über den Ausgang des (selbst provozierten) Kaukasuskrieges durch den Beitrag ‚We don’t wanna put in‘ von Stephane & 3G zum Ausdruck zu bringen gedachten, nahe, dass der Gastgeber hierüber not amused sei und sie ihren Titel doch bitteschön ändern sollten. Was die Georgier, die im Gegensatz zur EBU wenigstens noch über Eier verfügen, selbstverständlich nicht taten, sondern – einzig richtige Reaktion – lieber ihre Teilnahme stornierten. Ein schwarzer Tag für die Meinungs- und Kunstfreiheit und eine Blamage für den Verbund der öffentlich-rechtlichen Sender Europas, von dem man eigentlich erwarten sollte, gerade diese Grundrechte aufs Blut zu verteidigen.


John Travolta hat angerufen und will seine Tanzschritte zurückhaben! (ME)

Nach zwei schief gelaufenen Experimenten mit grauslichem Jugorock nahm der blutjunge, eurovisionsunerfahrene und bettelarme Kleinstaat Montenegro das verlockende Angebot des deutschen Grand-Prix-Altmeisters Ralph Siegel an: der lieferte ihnen zum Nulltarif (samt Übernahme der Delegationskosten) den erstaunlich unstaubigen, ja unsiegeligen Retro-Disco-Schlager ‚Just get out of my Life‘ zu. Mit dem gleichen Song hatte sich Siegel auch schon in Malta beworben, dort allerdings unter dem Titel ‚Innocent Heart‘ und mit deutlich langsamerem Tempo. Leider wurde aus dem sexy Muskelgott, der Andrea Demirović noch im Preview-Video umschwärmte, auf der Moskauer Bühne eine selbstverliebte Tanzschwuppe, der die arme Andrea zügig in einen bereitstehenden Sessel abschob, um ungestört seine peinlichen Saturday-Night-Posen abziehen zu können. Zudem wirkten die zwei Leutchen (die drei deutschen Chorsänger/innen versteckte man vor den Kameras) auf einer Bühne von den flächenmäßigen Ausmaßen San Marinos ein wenig verloren. Angesichts der Schande, bei drei Anläufen dreimal ausgeschieden und und dabei auch noch gesiegelt worden zu sein, legte Montenegro anschließend eine zweijährige Schämpause ein, bevor es 2012 mit neuem Konzept zum Contest zurückkehrte.


Kann dank seiner Superkräfte sogar tödlichen Geigenbögen ausweichen: Radoslav Banga (CZ)

Noch schlimmer erging es den Tschechen. Auch für sie war es der dritte Versuch, und nach straightem Hardrock (2007: letzter Platz im Semi mit 1 Punkt) und ostigem Bumsschuppenpop (2008: vorletzter Platz im Semi mit 9 Punkten) landeten sie mit wirrem Zigan-Hip-Hop wiederum auf dem letzten Platz im Semi. Diesmal sogar mit null Punkten, was aus Gipsy.czs ‚Aven Romale‘ wohl offiziell den schlechtestbewerteten Eurovisionsbeitrag der Geschichte machen dürfte; quasi die Rote Laterne unter den Nilpointern. Und aus Tschechien, seither beim Grand Prix dauerhaft absent, das erfolgloseste Eurovisionsland. Nur einen Punkt mehr als die Gipsies erhielt der belgische Elvis-Imitator Patrick Ouchène alias Copycat. Er kopierte den King offensichtlich in seiner späten Phase, als Elvis bereits eine strenge Erdnussbutter-und-Marmelade-Sandwich-Diät befolgte und bald darauf an Herzverfettung starb. Stimmlich ein Totalausfall, offenbar der erste Fall der eurovisionären Schweinegrippe. Lustiges Detail: bereits am Mittwoch konnte man das Bühnenoutfit der rotbehaarten Chorsängerin auf Ebay ersteigern. Inklusive ihrer Perücke. Das nenne ich mal Ausverkauf!


Ganz große Eurovisionskunst: die fabelhafte Frau Ernman (SE)

Schweden hatte offenbar Angst vor einem erneuten CharlottePerrelli-Effekt und versuchte, die grandios manische Operndiva Malena Ernman in einem Meer von weißem Licht optisch weichzuzeichnen. Oder den Zuschauer in die Schneeblindheit zu treiben, man weiß es nicht genau. Es gelang: auch ohne Jury kam der lustige Opernschlager aus der Feder von Frederik Kempe, dem „Meister der klobigen Rückung“ (Schlagerboys), durch! Und zu Recht, denn das in einer herrlichen Mischung aus Knurren, Flüstern, Rappen, Jodeln und Schmettern vorgetragene ‚La Voix‘ war als Song genauso durchgeknallt wie seine Interpretin, diese wunderbare Melange aus Nina Hagen, Silvia Night (IS 2006) und Brigitte Nielsen! Anstelle Schwedens rettete die Jury diesmal das benachbarte Finnland (Platz 12 bei den Televotern), das mit Waldo’s People eine etwas in die Jahre gekommene Kirmestechnokapelle schickte. Ihr ‚Lose Control‘ war ganz nett, aber mehr auch nicht. So wie die Feuertänzer im Hintergrund: als Goa-Fan mag ich so was natürlich, aber auf der hell beleuchteten Eurovisionsbühne wirkte dieses Showelement ein bisschen fehlplatziert.


Hätten sie mal die knackigen Feuertänzer nach vorne gestellt, statt des Gammelfleischs mit Kappe! (FI)

„Boah Alter, er macht die volle Folklore, ey!“, ist eins meiner Lieblingszitate aus einem Ralf-König-Comic. Die volle Folklore, ey, machte Armenien: die Arshakyaner-Schwestern Inga & Anush standen als Medusen verkleidet auf einem riesigen blauen Brokatkissen und knödelten ihren lärmigen, orientalisch angehauchten Ethnosong ‚Jan Jan‘. Vier gleich aufgerüschte Tänzerinnen zelebrierten währenddessen um sie herum den Tanz der sieben Schleier. In every way that they can. Nichts bahnbrechend Neues, aber ordentliches Eurovisionshandwerk. Das lieferte auch Hadise Açıkgöz, die türkische Helena Paparizou (GR 2005). Sie und ihre Begleittänzerinnen erschienen im Bauchtanzoutfit – und anders als bei der ersten Songpräsentation des in der geheiligten Eurovisionstradition von ‚Boom Bang A Bang‘ (UK 1969) betitelten Kloppers ‚Düm tek tek‘ in der TRT-Neujahrsshow, brachte Hadise diesmal sogar eine Hüfte mit, die sie schwingen konnte. Sowie eine entspannt wirkende, aber stringente Choreografie mit einem hinreißend sexy Tänzer im letzten Drittel. Weite Teile des Gesangs überließ sie ihren Backings. Eine sehr kluge Entscheidung, denn so klang es nicht geschrieen, sondern rund und abwechslungsreich.


Wie hätte die BBC wohl diesen Songtitel übersetzt? (TR)

Andorra schickte, was es stets schickte: eine schwachstimmige Sängerin (Susanna Georgi, die als Teil des dänischen Eurodanceprojektes Me & My mit ‚Dub i dub‘ immerhin schon mal einen Hit hatte) in schlimmen Klamotten mit einem schwachbrüstigen Trällerliedchen (‚La teva Decisió‘). Natürlich blieb das im Semi hängen, wie noch jeder der bis dato sechs andorranischen Beiträge. Die zwischen Spanien und Frankreich hoch in den Pyrenäen gelegene Schwarzgeldoase (86.000 Einwohner) stieg daraufhin aus dem Grand Prix aus: kein Verlust. Immer noch nicht aufgegeben hat dagegen die Schweiz, obwohl auch ihr mit großen Hoffnungen angetretener, intern ausgewählter Verschnitt aus Coldplay und Depeche Mode ausschied. Allerdings performten die Lovebugs, eigentlich eine etablierte Band, auch so verunsichert und unprofessionell wie eine Schülerkapelle. ‚The highest Heights‘ waren das sicher nicht!


My Pain has no Name: Noa & Mira (IL)

Eher ans Herz ging die gemeinsame Friedensbotschaft ‚There must be another Way‘ einer jüdischen und einer palästinensischen Israelin, Noa & Mira Awad. Die Glaubwürdigkeit der Verbundenheit und Ernsthaftigkeit beider Frauen half ein wenig über die musikalische Drögheit ihres Titels, die auch die Trommeleinlage auf alten Blechkanistern nicht herausreißen konnte, hinweg. Und wäre es nicht schön, wenn eines Tages der Mira-Awad-Award für die Versöhnung in Nahost verliehen werden könnte? Es folgte der wohl härteste und lustigste Carcrash der Eurovisionsgeschichte. Der in einem mittelalterlichen Ritterkostüm auftretende, umstrittene bulgarische Kastrat Countertenor Krassimir (welch sprechender Name!) Avramov schrie, wimmerte, röchelte und litt während seiner drei Minuten mitleiderregend vor sich hin. So als habe ihm einer seiner Stelzenläufer aus Versehen in die Eier getreten. Oder war es die ihn begleitende Elvira, Herrscherin der Dunkelheit, die sich offensichtlich für den eigentlichen Star des Abends hielt, obwohl sie noch schmerzhafter schief sang als unser Krassi? Höhepunkt aber war das Schreiduell, das sich die Beiden mit einer dritten, offenbar klingonischen Sängerin lieferten und das für einen Moment Taubheit als Erlösung erscheinen ließ. Ein wahrlich unvergesslicher Eurovisionsmoment!


Spätestens ab 2:00 Min. fallen einem wirklich die Ohren ab! Krassi & die Avramovettes (BG)

So, wie für viele Fans der alten Schule auch der Auftritt der Isländerin Johanna Gudrún Jónsdóttir alias Yohanna. Die hatte eine melodiöse, starke Euroballade, eine starke Stimme und sah schön aus, selbst in ihrem furchtbaren blassblauen Großmutterkleid. Sie profitierte natürlich auch von dem audiovisuellen Totalschaden direkt vor ihr, nach welchem der Zuschauer nach etwas Harmonischem lechzten. Mir persönlich war ‚Is it true?‘ aber nicht dramatisch genug, um mich anrühren zu können, so dass ich mich langweilte und am Ende ihrer drei Minuten bänglich-erleichtert fragte: „Are we through? Is she over?“. Schon wieder landete Mazedonien auf dem zehnten Platz, diesmal mit schlimmem heterosexuellem Haarrock (Next Time mit ‚Nešto što kje ostane‘). Erneut geschah kosmischer Ausgleich für all die entsetzlichen Beiträge, mit denen uns die frühere jugoslawische Republik seit Anbeginn ihrer Eurovisionsteilnahme quälte2)Hiervon ausgenommen ist ausdrücklich Toše Proeski (2004). und die dennoch jedesmal weiterkamen: die Jury überging die Skopjer erneut und rettete erneut stattdessen ein skandinavisches Land. Ich glaube, ganz Europa fand das total gerecht – bis auf die Mazedonier, die mit dem Fuß aufstampfend drohten, nicht mehr mitzumachen, wenn das Verfahren in den Semis nicht geändert werde. Was dann leider auch geschah.


Im Chor: Hera Björk (IS 2010) und Friðrik Ómar (IS 2008)

Problemlos weiter kamen, zu meinem Unverständnis, die ‚Balkan Girls‘. Beziehungsweise die Rumänin Elena Gheorge, welche diesen aggressiven Lobgesang auf die „glühenden Hüften“ der allzeit partybereiten Balkanmädels zum Besten gab. Nun bin ich zwar ein unbedingter Befürworter der freien Sprachwahl, möchte aber dennoch anregen, dass Nicht-Muttersprachler zunächst eine mündliche Prüfung bei der örtlichen Volkshochschule ablegen, bevor ihnen erlaubt wird, das Englische so zu schänden. Okay, bei dem Text war es eine Gnade, ihn nicht zu verstehen. Trotzdem! Dicke Damen im Doppelpack: die Portugiesen schickten ihre Version der Kelly Family (DVE 2002) namens Flor-de-Lis mit einer sympathisch schüchtern wirkenden Leadwalküre und einer richtiggehend hübschen, verspielt-melodiösen Folkballade (‚Todas as Ruas do Amor‘), ganz ohne den depressiven Ballast der früheren Jahre. Vor der virtuellen Blümchentapete der Moskauer LED-Wände wirkte die Darbietung gleich nochmal so frühlingsfrisch. Leise Hoffnung keimte auf: sollten die Atlantik-Anrainer nach nur 42 Eurovisionsteilnahmen endlich den Dreh raus haben, wie man eine nicht nervende Nummer schreibt?3)Leider nicht, wie die portugiesischen Beiträge der folgenden drei Jahre unter Beweis stellen sollten, die allesamt extrem nervten.


Wie süß: ein paar Freudentränchen nach überstandenem Auftritt! (PT)

Über die vielen neuen Kinne in Chiara Siracusas Gesichtsgebirge erschrak ich mich im ersten Moment ein wenig. Oder steckten da noch ein paar halb gegessene Käsebrötchen in ihrer Kehle? Doch kaum war der Schock überwunden, zündete die patentierte Charmeshow der Malteserin. Nicht zu vergessen ihre große Stimme, mit der sie erfolgreich von der drögen Midtempoballade ‚What if we‘ abzulenken vermochte. Respekt! „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ sagte der Revolutionsführer Che Guevara einst. Perfekter als inmitten der aktuellen, tiefgreifenden Kapitalismuskrise, in der sich vor allem die innerhalb kürzester Zeit schon von zwei Systemen enttäuschten und betrogenen Osteuropäer nach eben solchen solidarischen Werten sehnen dürften, hätte die subtile Kommunismus-Werbeshow der Bosnier mit roten Flaggen und angedeuteten Militärmärschen nicht platziert sein können, mit der die Jungs von Regina ihre verhalten dramatische Balkanballade ‚Bistra Voda‘ unterstützten. Wie so viele bosnische Beiträge ein Song, der zehn bis fünfzehn Anläufe braucht, bevor man sich in ihn verliebt. Dann aber so richtig!


Niemand leidet so schön wie die Bosnier!

Das feige Wegknicken der EBU in Sachen Zensur und CSD-Verbot bestärkte Putin erwartungsgemäß in seiner freiheitsfeindlichen Haltung, wie man an der Verhaftung und Inhaftierung der Frauenpunkband Pussy Riot und dem Erlass der homofeindlichen Gesetze in den folgenden Jahren sehen konnte. Insofern muss man diesen Jahrgang als ein Dokument der europäischen Schande bezeichnen.

ESC 1. Semifinale 2009

Eurovision Song Contest 2009 - Erstes Semifinale. Dienstag, 12. Mai 2009, aus der Olympiahalle in Moskau, Russland. 18 Teilnehmer, Moderation: Natalia Vodjanowa und Andrej Malakow.
#LandInterpretTitelPunktePlatzQual.
01MEAndrea DemirovićJust get out of my Life04411nein
02CZGipsy.czAven Romale00018nein
03BECopycatCopycat00117nein
04BYPetr ElfimovEyes that never lie02513nein
05SEMalena ErnmanLa Voix10504ja
06AMInga & Anush ArshakyanNor Par (Jan jan)09905ja
07ADSusanne GeorgiLa teva Decisió00815nein
08CHLovebugsThe highest Heights01514nein
09TRHadise AçıkgözDüm tek tek17202ja
10ILNoa + Mira AwadThere must be another Way07507ja
11BGKrassimir AvramovIllusion00716nein
12ISYohanna JónsdóttirIs it true?17401ja
13MKNext TimeNešto što kje ostane04510nein
14ROElena GheorgheThe Balkan Girls06709ja
15FIWaldo's PeopleLose Control04212ja (Jury)
16PTFlor-de-LisTodas as Ruas do Amor07008ja
17MTChiaraWhat if we08606ja
18BAReginaBistra Voda12503ja

<– DVE 2009: Kiss, Fist, Gang-Bang

ESC 2. Semi 2009: Don’t be happy and don’t be gay –>

Fußnote(n)   [ + ]

1. Davon lediglich 260.000 in Deutschland, wie mein Leser Pasi in den Kommentaren korrekt vermeldete. Was nicht verwunderte, so gut, wie die ARD die Show versteckte.
2. Hiervon ausgenommen ist ausdrücklich Toše Proeski (2004).
3. Leider nicht, wie die portugiesischen Beiträge der folgenden drei Jahre unter Beweis stellen sollten, die allesamt extrem nervten.

13 Gedanken zu “ESC 1. Semi 2009: It’s killin‘ the Groove

  1. hi Ich denke das Israel von der Jury geschützt wurde oder auch Bosnien aber niemals nochmal Schweden! Schweden war so toll auch wenn ich beim ersten refrain etwas erschrack der Hintergrund summte für mich zu laut-.- Bei Chiara erschrack ich auch aber nicht wegen denn kings (unverschähmtheit sowas zu einer Frau zu sagen!!!) sondern das sie ein paar töne am anfang versemmelte-.- Wie gesagt ich denke das Israle oder Bosnien durch die Jury nur weiter kamen!!! Oder vllt mein armes Malta für das ich Anrief genauso wie für Schweden und Island;) Achso es schauten 260.000Menschen in Deutschland zu^^ das reichte für eine unglaublichen marktanteil von 1% xDDD mfg pasi

  2. Was meinst du denn eigenlich mit ‚vorhergesagt‘? Wenn diese Seite[url]http://www.aufrechtgehn.de/index.php?option=com_content&task=view&id=577&Itemid=101[/url] die Vorhersage ist, dann stimmt da doch was nich. 8)

  3. Israel könnte auch der Jurypick gewesen sein. Wobei ich finde, dass die stimmliche und persönliche Harmonie zwischen den zwei Frauen die Friedensbotschaft sehr schön getragen hat und sich das auch auf den Zuschauer übertrug, so dass der vielleicht trotz langweiligen Liedes dafür anrief (von mir bekamen Mira & Noa zwei Anrufe). Bei Bosnien hingegen wette ich, dass das Platz 1 oder 2 im Zuschauervoting war (vor oder hinter der Türkei). Schweden war toll, ich hab acht mal für sie angerufen. Trotzdem bin ich nicht sicher, ob das auch so viele andere taten. Wir werden’s am Sonntag erfahren! Wieso darf man bei Frauen nicht erwähnen, dass sie ein Mehrfachkinn haben? Ich hab mich echt erschreckt, ich dachte erst, da sind noch ein paar Käsebrötchen im Hals stecken geblieben! Toll gesungen hat sie aber, alles was Recht ist!

  4. Verstehe, die Proben. Die Seite war mir doch glatt entgangen. Da schau ich doch gleich mal beim 2.Semi rein 😀

  5. Ich hab für Schweden nicht angerufen. 15 mal Island (dabei fand ich das Lied auf Platte eher unauffällig, aber Yohanna war live echt toll) 7 mal Bosnien (mein Favorit) 2 mal Weißrussland (zwei Spontananrufe beim Schnelldurchlauf, komisch dass von den drei rockigen Songs wirklich keiner durchgekommen ist) 1 mal Israel (auch zwei tolle Künstlerinnen) Ich bin bis auf Rumänien auch soweit mit allen Finalisten einverstanden. Mal am Sonntag gucken ob meine Anrufe überhaupt was gebracht haben und aus Deutschland tatsächlich Punkte für Island, Bosnien und Israel kamen.

  6. Achso es schauten 260.000 Menschen in Deutschland zu^^ das reichte für eine unglaublichen marktanteil von 1% xDDD

    Wenn diese Zahl NICHT diejenigen beinhaltet, die via Internet-Stream auf Eurovision.tv mitgeguckt haben, dann waren es sogar mindestens 260.001 😉

  7. Da sind definitiv die zehn Richtigen weitergekommen, auch wenn Mazedonien mal wieder dank der Jury hängenblieb (und Juryvoting soll was Schlechtes sein? 😉 ). Der Sender aus FYROM denkt inzwischen darüber nach, 2010 gleich ganz zu verzichten. Und die EBU hat schon angekündigt, dass in diesem Fall der zehnte Platz im Semi nicht vergeben wird. 😀 Tschechien könnte sich da inzwischen auch mal Gedanken machen. Drei Auftritte, insgesamt 10 Punkte, 9 davon 2008. Und ein neues Land für die illustre Galerie der Nulpointer (übrigens das erste Mal eine echte Band, wenn man die Türken von 87 und die Schweizer von 04 nicht als solche zählen will). War das furchtbar – aber so schlimm wiederum auch nicht. Dem Belgier hätte ich es gegönnt – haben die aus dem Tor-Endresen-Desaster von 1997 nichts gelernt?!

  8. Ist der schlechtestbewertete Eurovisionsbeitrag der Geschichte nicht eher Celebrate! (Schweiz 2004)? Der hat doch von mehr Ländern keinen Punkt bekommen, nämlich von 32 im Vergleich zu 19 Abstimmungsberechtigten im jeweiligen Semi.

Oder was denkst Du?