ESC Finale 2011: I’m scared tonight

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Das schwedische Jahr

Europa macht mir Angst. Erst verwies es, natürlich unter tatkräftiger Mithilfe der gerontischen Jurys, in den Semis meine beiden jeweiligen Lieblingsbeiträge, das wunderbar optimistische ‚Haba haba‘ (NO) und das exzellent dramatische ‚San Angelos s’agapisa‘ (CY), auf die vorletzten Plätze. Und dann bestimmte es im Finale einen musikalisch glattgebügelten, beliebigen Seichtkram zum Sieger, in dem sehr offensichtlich die Zwangsheterosexualisierung eines bedauernswerten, sehr offensichtlich nicht interessierten Jünglings durch eine an Jahren und Erfahrung reiche Frau zelebriert wird. Bei evangelikalen Fundamentalisten mit ihren absurden Homo-Heilungs-Programmen dürften die Sektkorken geknallt haben. Für mich wurde an diesem Abend ein beträchtliches Stück der schwulen Identität des Grand Prix Eurovision zu Grabe getragen. Ein trauriger Tag für meine Lieblingsveranstaltung.

Fast noch schockierender als den Siegertitel empfand ich jedoch den zweiten Platz für das entsetzlich öde Bar-Jazz-Geklimper aus Italien. Bin ich doch der festen Überzeugung, dass im europäischen Bevölkerungdurchschnitt einem bekennenden Jazz-Fan grob geschätzt 15.463 entschiedene Jazz-Hasser gegenüber stehen. Dumm nur, dass sich diese marginalste aller europäischen Minderheiten geschlossen in den Eurovisionsjurys versammelte. Diese krönten das nervtötende Gewinsel des Junior-San-Remo-Siegers Raphael Gualazzi, das beim geschmackssichereren Publikum auf einem deutlich angemesseneren elften Rang landete, mit der zweieinhalbfachen (!)  Punkteanzahl zu ihrem eindeutigen Sieger. Was natürlich auch die Spekulation nährt, dass die ehrenwerten Mitglieder dieses Manipulationsgremiums von Seiten der EBU, nachdem diese den Italienern jahrelang immer wieder aufs Neue den Culo küsste, auf dass diese doch per favore endlich, endlich wieder mitmachen mögen beim europäischen Liederwettbewerb, den so nachdrücklichen wie unmissverständlichen Auftrag erhielten, den erkennbar chancenlosen römischen Beitrag mit aller Gewalt soweit wie möglich nach oben zu schieben. Capisce? Auf dass die Ragazzi nicht gleich wieder beleidigt von dannen ziehen. Und irgendwie hat es etwas sehr, sehr Passendes, dass ein dergestalt miserables Canzona Italiana von einem per Konstrukt mafiösen Gremium protegiert werden muss!


Günstling der Geronten: Jurysieger Raphael fiel beim Publikum durch. Zu Recht! (IT)

Beinahe bedauerlich, dass es der Geschmackscamorra nicht gelang, ihren von Europa so wenig goutierten Günstling am Publikumssieger Aserbaidschan (Rang 33 in den deutschen Verkaufscharts) vorbeizudrücken. Auf die dann folgende Diskussion über Sinn und Unsinn der Jurys hätte ich mich nämlich händereibend gefreut! Ell & Nikki (Eldar Qasımov und Nigar Camal), das sowohl in der Gesangsleistung wie in der englischen Aussprache gegenüber den ersten Proben emsig glanzpolierte Zwangspärchen, siegte im Televoting übrigens arschknapp mit lediglich zwei (möglicherweise durch Powervoting erkauften?) Pünktchen Vorsprung zum Schweden Eric Saade, den ich im Vorfeld als Zuschauerfavorit tippte. Was mich zu der irgendwie bizarren Tatsache bringt, dass das Land der Elche nur ein Jahr nach dem seinerzeit schockierenden Ausscheiden von Anna Bergendahl im Semi heuer den Contest regierte und gleich drei Beiträge entsandte, von denen zwei praktisch gewannen. Denn ‚Running scared‘, der aserbaidschane Siegertitel, stammt vom schwedischen Autorenteam Sandra Bjurman und Stefan Örn, die bereits im Vorjahr den durch die Wettbüros favorisierten asebaidschanischen Titel, Safuras ‚Drip Drop‘, verbrachen. Und bei den Backings von Ell & Nikki, die so schön „Oh-oh, oooho, oh-oh“ sangen und vermutlich auch Nikkis Vokalparts ins Hörbare veredelten, handelte es sich um zwei Drittel von Shirley’s Angels (minus Shirley Clamp), die es im schwedischen Melodifestivalen 2011 mit ‚I thought it was forever‘ bis in die Andra Chansen brachten.


Bei 2:30 Min.: Il pleut de l’or, chaque fois que tu me parles d’amour (AZ)

Hinter dem russischen Beitrag ‚Get you‘ von Alexey Vorobyov alias Alex Sparrow steckte ebenfalls ein schwedisches Team: der marokkanischstämmige Produzent RedOne alias Nadir Khayat, Haus- und Hofschreiber von Lady Gaga, schaffte seinen kommerziellen Durchbruch 2005 in Schweden, wohin er mit 19 Jahren auswanderte. Und auch die russischen Backings stammten aus IKEA-Land. Kein Wunder, dass es im Vorfeld des Contests zu medienwirksam ausgetragenen Zickereien zwischen Alexey und Eric Saade kam, die mit ihren heftig choreografierten, platten Dancenummern zudem im selben Punkteteich fischten. Zwei mal mehr oder weniger gut aussehende, von jungen Mädchen und Schwulen umschwärmte Herren in Lederjacken, zwei mal schweißtreibende Hochleistungstänze, zwei mal massive Gimmicks (ob die LED-beleuchteten Schuhe und Jacken der Russen oder der zerberstende Glaskäfig des Schweden): es war wie in den guten alten Bravo-Zeiten, wo sich die eigene Identität über die Zugehörigkeit zu einem von zwei untereinander bis auf den Tod verfeindeten Fan-Lagern definierte. Und so lautete auch hier die Frage: bist Du ein Glee (Team Saade, sehr schön thematisiert durch das Leitmotiv der Generation Castingshow: „I will be popular“) oder ein Cheerio (Team Vorobyov, dem anderen Lager Schläge androhend: „I’m gonna get you“)? Abba (SE 1974) vs. Beatles, Disco vs. Rock, Denver-Clan vs. Dallas, Golden Girls vs. Hör mal wer da hämmert, Take That vs. East 17, Xanadu vs. Grease, Saade vs. Vorobyov: es läuft stets auf dasselbe hinaus. Dass nun wenigstens in diesem Duell das Gute gewann und der schmierige Russe auf Rang 16 abschmierte, bietet allerdings nur eingeschränkt Trost. Ist das Ergebnis doch auch wieder den Jurys geschuldet, die Mister Grease Lightnin‘ ganz nach unten durchreichten.


Stop, don’t smash the Glass in Cubicle: Eric Saade (SE)

„Ab Montag kann sie was ganz anderes machen“ fasste der deutsche Kommentator Peter Urban in einer fabelhaften freudianischen Fehlleistung die weiteren Popmusikkarriereaussichten Lena Meyer-Landruts nach dem enttäuschenden zehnten Platz für das grandiose ‚Taken by a Stranger‘ zusammen. Auch Lena selbst war im Interview nach der Sendung die Erleichterung, der Eurovisionstretmühle nun für immer entronnen zu sein, deutlich anzumerken. Zuvor lieferte sie jedoch noch eine wirklich atemberaubende, hinreißende Inszenierung ihres düster-bedrohlichen, spannungsgeladenen Elektrokrachers ab, unterstützt von ihren tanzenden Silberfischchen (so einen Anzug will ich auch!) und einer sensationellen Licht- und Videoregie. Und nachdem sie sich Europa als gereifte, vielseitige Sängerin und Vamp präsentiert hatte, erinnerte sie uns mit ihrem abschließenden, strahlend-ironischen Lächeln noch mal daran, warum wir uns vor über einem Jahr kollektiv in sie verliebten. Sie kann hoch erhobenen Hauptes von der Grand-Prix-Bühne abtreten und sich nun weiteren Optionen wie der Schauspielerei oder Moderation widmen. Danke, Lena!


Mussten wohl ganz dringend mal aufs Klo (bei 0:30 Min.): Lenas Silberfischchen (DE)

Und danke, Anke! Nicht zuletzt dank ihrer mühelosen Vielsprachigkeit und grandiosen Comedy-Einlagen zeigte sich Deutschland auf der europäischen Bühne von seiner Schokoladenseite. Sie schaffte es sogar, den verbissenen Unsympathen Stefan Raab locker und selbstironisch wirken zu lassen. Und das trotz seines schlecht sitzenden Anzugs von der Stange (pfeift ProSieben dermaßen auf dem letzten Loch?). Mit einer grandiosen Bühne, fantastischen LED-Wänden, Pyrotechnik vom Feinsten und den besten Postkarten aller Zeiten, in denen sich Deutschland so urban wie multikulturell präsentierte, gelang es der ARD, die Scharte von 1983 (Marlene Charell, Toaster als Bühnenbild, Eröffnungsfilm mit bayerischen Trachtengrantlern) wieder auszuwetzen. Maßstäbe setzend auch die Eröffnungsnummer: dass der Moderator den Siegertitel des Vorjahres singt, ist ein Novum. Zum Niederknien lustig auch die Idee mit den 42 fahnenschwingenden Lena-Doubles. Das war alles ganz, ganz großes Kino! Schade nur, dass man diesen Imagegewinn mit dem Interval Act wieder zunichte machte. Jan Delay, der näselnde Rapper aus Hamburg, stößt ja selbst innerhalb Deutschlands auf geteilte Meinungen. Und auch wenn ich ihn gut finde: dass er außerhalb der Landesgrenzen wohl bestenfalls auf Schulterzucken, eher aber auf aggressives Unverständnis stoßen dürfte, müsste doch selbst dem wenig popkompetenten NDR klar sein. Warum konnte man nicht, wie von vielen internationalen Blogs im Vorfeld erhofft, europaweit renommierte deutsche Acts wie Kraftwerk oder Rammstein engagieren? Hier wurde eine Chance verspielt.


Did you buy something? Der legendäre Eröffnungsact

Was lernten wir noch an diesem Abend? Zum Beispiel, dass eine spektakuläre Show wie die der ukrainischen Sandkünstlerin Kseniya Simonova so erfolgreich von einem Nichts von Song (Mika Newton, ‚Angel‘, falls es jemanden interessiert) abzulenken vermag, dass die Zuschauer sogar in Scharen dafür anrufen. Oder dass die Jurys, wenn sie zwischen gleich drei auf ihren verstauben Geschmack zugeschnittenen, unglaublich kitschigen Weltrettungsschlagern von Meinungerscher Textqualität wählen können, sich für den seichtesten von ihnen entscheiden; den mit den bereits tausendmal gehörten, zusammengeklauten Melodien. Nämlich ‚New Tomorrow‘ von der dänischen Pseudorockband A Friend in London mit dem Pseudo-Irokesenhaarschnitt und dem Pseudo-Bondagehemd: Bronze bei den Geschmacksgeronten, aber Platz 18 (!!!) bei den Zuschauern. Der finnische Junge mit der Gitarre (DVE 2003, aka Paradise Oskar mit dem ironisch-verspielten ‚Da da dam‘) sowie der britisch-rumänische Knackarsch in den Kellnerhosen mit dem sehr treffenden Bandnamen Hotel FM (für Hotelfahrstühle wurde ‚Change‘ wohl komponiert) landeten hingegen unisono irgendwo im Mittelfeld. Wir lernten auch, dass der Fluch des Startplatzes 2 nach wie vor besteht und die Chancen des charmanten Balkan-Magiers Dino Merlin und seines im besten Sinne bezaubernden Gute-Laune-Ohrwurms ‚Love in Rewind‘ auf den verdienten Sieg nachhaltig vernichtete.


Peter waits for an Apple to fall: der will doch nur ’nen iPad! (FI)

Oder dass selbst ein aus zwei überhaupt nicht zusammenpassenden Musikstücken zusammengetackerter, zäh folkloristischer, anstrengender Song ohne einen auch nur ansatzweise mitsingbaren Refrain in einer völlig unverständlichen Sprache beim Grand Prix etwas stemmen kann. Wenn er nur von einem atemberaubend gutaussehenden Mann (Loukas Yiorkas: der griechische Ricky Martin, nur wesentlich maskuliner und vieltausendfach sexier) mit Inbrunst vorgetragen wird. Auch ohne Textkenntnis (den erläuternden, englischen Rap-Part von Stereo Mike konnte man nur schwer verstehen) dürfte selbst der unbedarfteste Zuschauer instinktiv gespürt haben: dem Mann ist das ernst, verdammt ernst! Hier geht es um Leben und Tod, um ganz existenzielle Weisheiten. Nämlich der, dass es die eine entscheidende Lebensaufgabe ist, die Angst zu besiegen, die einen straucheln lässt, und auch in schwierigen Zeiten aufrecht zu gehen. Was bereits Mary Roos anno 1984 zu besingen wusste, wenn auch auf etwas weniger dramatische Art und Weise. Bronze im Zuschauervoting, aber nur Rang 14 bei den Jurys für diesen Song: hallo, ihr Vollversager, solltet ihr Euch nicht angeblich um die Qualitätssicherung kümmern? Guckt mal, selbst das können die Zuschauer besser als ihr!


Zu was wirbelten die Tänzer hinter Stereo Mike? Jedenfalls nicht zu ‚Watch my Dance‘ (GR)

Spektakuläre Fehleinschätzungen lieferten die sonst in der Vorhersage des Siegers so zuverlässigen Buchmacher in diesem Jahr. Der überall als sicherer Gewinner getippte korsische Tenor Amaury Vassily: Platz 15. Popera funktioniert beim Eurovision Song Contest eben doch nicht! Zumal, wenn der jugendliche Knödelist mit verfilztem Haar und schweißnasser Oberlippe antritt. So viel zu dem Gerücht, die Franzosen hätten einen angeborenen Sinn für Stil und gutes Aussehen! Die britische Boyband Blue, die hier ihren internationalen Comeback-Versuch in den Sand setzte, hatte auch ich auf dem Tippzettel stehen. Doch es nützte ihnen wenig, dass die in der Blüte ihrer Mannespracht stehenden Augenweiden sich im Vorfeld für ein Schwulenmagazin auszogen und auch sonst nicht mit ihren Reizen geizten. Auch die ausgefeilte Bühnenshow mit zusätzlichen LED-Monitoren (europaweit fragten sich verdutzte Apple-Fans, was denn nach dem iPod und dem iPad nun schon wieder der iCan sei – vor allem aber, ab wann und wo man ihn beziehen kann) vermochte das stimmliche Totalversagen des Blue-Tenores Lee Ryan nicht verdecken, auf dessen mädchenhaft hohe Gesangsparts die ganze Nummer aber hin komponiert war. Autsch. Zwar zeigten sich die Zuschauer/innen mit Rang 5 gnädig. Doch die missgünstigen Juroren (wohl abgeblitzt bei Duncan?) machten ihnen mit #22 im Juryranking und #11 im Gesamtklassement einen fetten Strich durch die Rechnung.


Stop, don’t say it sounds impossible (UK)

Die estnische Getter Jaani, ebenfalls unter den Favoriten, sang zwar nicht schmerzhaft schief wie Lee Ryan, sondern sehr gut und lieferte eine so exaltierte wie bezaubernde Bühnenshow mit Pappmaché-Hochhäusern, magischen Tüchern und unterhaltsamem Gehopse ab. Dass ihr extrem eingängiges ‚Rockefeller Street‘ dermaßen spektakulär floppte, lag an der für sie unglücklichen Startplatzauslosung. Als Letzte in einer unterbrechungsfreien Reihe von vier ähnlich strukturierten, stark choreografierten Uptempo-Nummern hatte sie schlicht die Arschkarte gezogen. Auch Kati Wolfs Retro-Discohymne ‚What about my Dreams?‘ landete sehr weit hinten, was angesichts ihres furchtbaren Bühnenoutfits (frühe Céline Dion [CH 1988]) und des optisch wie stimmlich schwachen Tanz- und Gesangschors (beleuchtete Eskimokapuzen? tanzende Röntgenbilder? Liebe Ungarn, war das wirklich Euer Ernst?) aber auch gerecht erscheint. Besser erging es den irischen Jedward-Zwillingen, die mit überdimensionierten Schulterpolstern, für die Joan Collins sicher getötet hätte, erigierten Haartollen, einem hauptsächlich von den Backings gesungenen Achtzigerjahre-Klopfer über die Freuden des One-Night-Stands und einem hyperaktiven Herumgezappel und -gehüpfe, für das hierzulande Kinder mit ADHS diagnostiziert und mit Drogen vollgepumpt werden, einen überzeugenden achten Platz kassierten.


Eine besonders Drag-Queen-freundliche Performance: Kati „the Horse“ Wolf (HU)

Die moldawischen Red Hot Chili Peppers Zdob şi Zdub landeten trotz gigantischer Zipfel und MC-Hammer-Hosen (gab es da einen Zusammenhang?) sowie einer einradfahrenden Elfe noch hinter Lena und Blue, die georgischen Linkin Park Eldrine davor. Und das trotz eines furchtbaren Rocks der Sängerin Sopho (das ist wohl kein Vorname, sondern die georgische Bezeichnung für „Frau“) mit aufgenähter Zielscheibe für ungeübte Heteromänner. Spanien landete mal wieder ziemlich hinten, obwohl Lucía Peréz mit ‚Que me quiten lo bailao‘ (Quitten in Baileys – klingt lecker!) ein hübsches Sommerliedchen ablieferte. Mit einer Choreografie, die man selbst nach einem Eimer Sangria noch problemlos mitzutanzen vermag. Wäre ich Spanier, ich würde mittlerweile an eine kollektive Verschwörung glauben: die Iberer können einfach machen, was sie wollen, sie werden immer abgewatscht. Kein Wunder, dass TVE mittlerweile lieber Tennisspiele überträgt als den Eurovision Song Contest.


Arm – Arm – Arm – Arm – Schultershuffle – Tuntenhändchen. Und von vorn! (ES)

Bleibt als letzte Erkenntnis des Abends, dass – ganz im Gegensatz zu den Semis, wo seit Neuestem gilt: je harmloser, um so weiter – die alte Eurovisionsregel „nett = langweilig = null Punkte“ zumindest im Finale weiterhin festen Bestand hat. Sowohl die österreichische Mariah Carey mit der Mireille-Mathieu-Perücke, Nadine Beiler, als auch die isländischen Grabschänder Sjonnis Friends und die finnische Nicole (DE 1982), Paradise Oskar, bekamen das zu spüren. Vor allem aber die schweizerische Lenaistin Anna Rossinelli mit ihrem „malvenfarbenen“ (Jan Feddersen) Glitzerkostüm aus der Helga-Beimer-Kollektion und ihrer plinkernd plätschernden Einschlafhilfe ‚Na na na na na‘, Verzeihung, ‚In Love for a While‘. Verdienter letzter Platz mit beeindruckenden zwei Pünktchen im Televoting: danke, Europa, ich bin fast wieder versöhnt!

Eurovision Song Contest 2011

Eurovision Song Contest 2011 - Finale. Samstag, 14. Mai 2010, aus der Düsseldorf-Arena in Düsseldorf, Deutschland. 25 Teilnehmer, Moderation: Anke Engelke, Judtih Raakers und Stefan Raab.
#LandInterpretSongtitelPunkte
gesamt
PlatzPunkte
Televoting
Platz
01FIParadise OskarDa da dam0572104721
02BADino MerlinLove in Rewind1250615106
03DKA Friend in LondonNew Tomorrow1340505118
04LTEvelina SašenkoC'est ma Vie0631905520
05HUKati WolfWhat about my Dreams?0532205417
06IEJedwardLipstick1190810110
07SEEric SaadePopular1850322102
08EEGetter JaaniRockefeller Street0442403223
09GRLoukas Yiorkas + Stereo MikeWatch my Dance1200717603
10RUAlex SparrowGet you0771613807
11FRAmaury VassilySognu0821507615
12ITRaphael GualazziMadness of Love1820209911
13CHAnna RossinelliIn Love for a While0192500225
14UKBlueI can1001116605
15MDZdob şi ZdubSo lucky0971209812
16DELena Meyer-LandrutTaken by a Stranger1071011309
17ROHotel FMChange0771707914
18ATNadine BeilerThe Secret is Love0641802524
19AZEll & NikkiRunning scared2210122301
20SIMaja KeucNo one0961303922
21ISSjonni's FriendsComing Home0612006019
22ESLucía Pérez VizcaínoQue me quiten lo balaio0502307316
23UAMika NewtonAngel1590416804
24RSNinaCaroban0851408913
25GEEldrineOne more Day1100913808

51 thoughts on “ESC Finale 2011: I’m scared tonight

  1. Glückwunsch! Ich wusste ja schon Monate vor Herrn Feddersen, dass ein Mann/Frau-Duo, in diesem Fall dann Aserbaidschan gewinnen würde. 8) Dumm nur, dass ich immer nur ungeliebte Sieger vorherzusagen vermag (letztmalig Dima Bilan mit Believe). 🙄 Viel vewirrender fand ich hingegen den ganzen Rest vom Ergebnis. Fast alle Favoriten abgestürzt. Was ist denn nur geschehen, Europa? Ein wirres Herumgevote ohne klare Linie. Was für ein merkwürdiger Jahrgang! Trotz korrekter Vorhersage des Siegers sowie einer Top 3, die in meinen persönlichen Top Ten sind, fühle ich mich in keinster Weise befriedigt. Und das ist ein sehr, sehr merkwürdiges Gefühl! Aber wie auch immer: Herzlichen Glückwunsch, Aserbaidschan! Herzlichen Glückwunsch, Eldar und Nigar, ihr wart wirklich supersympathisch in der Countdown-Show! Herzlichen Glückwunsch an das schwedische Autorenteam! Der Titel ist gefällig und einnehmend. Außerdem ist der Act ein Zeichen für Akzeptanz unkonventioneller Liebespaare. Ein rein männliches Duo wäre zwar noch schöner gewesen, aber dafür sicher umso weniger erfolgreich. Also nehmen wir doch einfach, was wir kriegen können. 😉

  2. Nachtrag: Schwulette? Weißt du da mehr als wir oder bist du nur eifersüchtig auf Nikki? 😉 Man kann einen ungeliebten Act auch mit Gewalt zerreden, indem man einfach Unterstellungen in den Raum wirft. Wie auch immer Eldars Präferenzen sind, ich fand die Chemie zwischen den beiden stimmig. Besonders wenn man an die Dänen letztes Jahr zurückdenkt. Oder noch schlimmer, die Slowaken 2009. 😯

  3. ‚So dürfte der Sieg Aserbaidschans in Teilen auch dem Ausscheiden der Türkei im Semi zu verdanken sein: die Stimmen der Exiltürken ganz Europas gingen dann halt an den Bruderstaat am Kaspischen Meer.‘ Klar. Deshalb kamen für Aserbaidschan auch exakt null Punkte aus Deutschland und Großbritannien. Sorry, aber an der Erklärung stimmt irgendwas ganz entschieden nicht. Das Teil kam einfach an, fertig aus.

  4. Dem kann ich mich nur anschließen. Allerdings denke auch ich, dass es unterschiedliche Sieger bei Jury und Televoting gab. Ich tippe zwar auch Italien als Jury-Liebling, aber tatsächlich Aserbaidschan als Televoting-Sieger. Das würde sowohl die ziemlich geringe Siegespunktzahl erklären als auch den geringen Abstand zwischen den beiden. Helena Paparizou kann sich jedenfalls freuen. Sie ist jetzt nicht mehr die Siegerin mit dem geringsten Punktezuspruch seit Erweiterung des Teilnehmerfelds.

  5. Running for victory Ich freue mich sehr, dass Aserbaidschan gewonnen hat. Frankreich finde ich nach wie vor gut, aber es kam live doch nicht so bombastisch rüber. Aserbaidschan profitierte von der Startnummer und dem gefälligen Song, der effektiven Performance und dem schlichten Fakt, dass man den beiden Interpreten die Emotionen auf der Bühne abnahm. Sowas kommt immer gut – hat ja schon bei Dänemark letztes Jahr gewirkt und die haben sich bestimmt mehr gehasst, als Ell&Nikki. Da stimmte die Chemie. Irland und Schweden finde ich hingegen überbewertet. Viel Show, wenig Substanz und keine nennenswerten gesanglichen Fähigkeiten. Fast noch peinlicher ist das Ergebnis des UKs – so schlecht sang außer den irischen Zwillingen niemand, nicht mal der quakende Saade. Komisch, dass Estland, Russland und Ungarn für ihre Schwächen abgestraft wurden, die erwähnten Länder aber nicht? Lena erreichte mit viel Glück und Sympathiebonus die Top 10 (wenn auch knapp) – von der unbeschwerten ‚Satellite Lena‘ ist wenig geblieben – jetzt wirkt alles zu kalkuliert, zu glatt und Lena ist schlicht zickig (siehe Elstner-Interview). Dass sie uns

  6. Aserbaidschan… hmtja von mir aus. Das ist auf jeden Fall eine zeitgemäße, höchst konsensfähige, mainstreamige, radiotaugliche glatte Popnummer, die durchaus auch von US-Superstars gesungen werden könnte und dann auch dort großes Hitpotential hätte. Will sagen, das Lied geht in Ordnung, die Interpreten sind austauschbar. Aber der Nummer merkt man an, dass hier ein Land unbedingt gewinnen wollte, und bitte, jetzt kann die sympathische Ölmafiarepublik im nächsten Jahr ordentlich klotzen und posen, einen noch spektakuläreren Zirkus auffahren als wir und somit ihr Image aufpolieren (ich bin gespannt, ob Armenien dann mitmacht). Was war sonst noch? Lena hat ihren Job gut gemacht und kann mit Platz 10 zufrieden sein. Ein ordentliches Ergebnis (und immerhin über 100 Punkte) dafür, dass man TBAS erst ein paar mal hören muss, um es so richtig gut zu finden, und auch dafür, dass die Nummer den unbeschwerten Lena-Charme, in den sich im letzten Jahr halb Europa verliebt hat, nicht transportieren kann. Nur ganz am Schluss der Nummer ihr Blick/Lächeln, das war ja wohl herzallerliebst goldig, und man sah ihr die Erleichterung darüber an, dass das Kapitel ESC nun endgültig für sie vorbei ist und sie jetzt eine äh… Kreativpause einlegen kann. Danke, Lena. Von den sonstigen Platzierungen her, bin ich mit dem guten Abschneiden Dino Merlins ganz zufrieden, ebenso damit, dass der hoch favorisierte Knödelbarde mit dem schlimmen Wischmopp auf dem Kopf dann doch ziemlich untergegangen ist, ebenso wie der russische Schmierlappen. Was ich dagegen überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist Platz 2 für Italien (immerhin ist das ein Grund für die, im nächsten Jahr wieder mitzumachen) und der vorletzte Platz für Estland. Die Punktevergabe an sich war diesmal eine höchst verwirrende Angelegenheit, die darauf schließen lässt, dass es keinen eindeutigen Favoriten gab. Ganz Mitteleuropa hat vollkommen uneinheitlich wild seine Punkte verteilt, und nur bei den üblichen Verdächtigen konnte man die 12 Punkte sicher vorhersagen (Island –> Dänemark, Portugal –> Spanien, Zypern –> Griechenland, Rumänien Moldawien, Türkei –> Aserbaidschan, ganz Ex-UdSSR –> Aserbaidschan). Offenbar hat Aserbaidschan von der uneinheitlichen Punkteverteilerei im Rest Europas profitiert und genüsslich die Punkte der Ex-Kollegen eingesammelt. Zur Show an sich: Bühnenbild(er) und Inszenierung waren vorzüglich. Anke Engelke war absolut hervorragend, danke Anke! Judith Rakers hat auch nicht weiter gestört. Und Stefan Raab… ähm tja… ich vermisse Hape! :confused: Der Eröffnungsact war großartig, aber der Pausenact… Hallo? Andere Veranstalter fahren visuell beeindruckende Spektakel auf, was der Welt z.B. Riverdance beschert hat; ganz zu Schweigen von dem absolut grandiosen europaweiten Flashmob letztes Jahr in Oslo. Und was machen die Deutschen? Stellen einen näselnden Hänfling, mit dem der Rest Europa absolut nichts anfangen kann, auf eine bonbonbunte Bühne, der zwei alte Lieder singt, ohne dabei jetzt irgendein besonderes spektakuläres Gimmick mitzubringen. Sehr, sehr schwach und enttäuschend… Wahrscheinlich hat die LED-Wand schon das ganze Budget aufgebraucht und für den Pausenact war dann nichts mehr übrig. 🙄

  7. Der Sieg wäre völlig in Ordnung, wenn es eine Miss-Wahl wäre. Aber ich hatte schon Angst, daß die Dänen gewinnen, also kann ich mit Baku 2012 leben. Obwohl ihr Gesang unter aller Sau war, genau wie der des Italieners. Haben die im Jury-Finale alle stimmlichen Reserven verbraucht? Wieso können die Jurys nicht die gleichen Auftritte beurteilen wie die Zuschauer. Ist mir nach wie vor unverständlich. Fassungslos war ich über den Absturz Estlands, Getter habe ich in den Top 5 gesehen. Stattdessen hat die unbeachtete Ding-Dong-Dame aus Litauen einen respektablen 19. Platz erreicht. Kurz hinter dem öligen Russen, der nun voll gegen Eric abgeschmiert ist. Hoffentlich hält er nun die Klappe. Auch der schon als Sieger gehandelte Nachwuchs-Finne kam zum Glück nicht allzu weit. Der Preis für die beste Ausnutzung der LED-Wand geht an Jedward, hier stimmten Musik und Bilder genial überein. Der Pausen-Act war echt Grütze. Ich habe Jan Delay vor einigen Jahren über Udo Lindenberg kennengelernt und seitdem auch nie wieder was von ihm gehört. Die Zuschauer Europas hielten ihn bestimmt für einen Comedian, so wie die Portugiesen. Da hat man sich ja in den Semis mehr Mühe gegeben. Die Postkarten-Einspieler fand ich auch langweilig, besonders da ich sie fast alle schon kannte, genau wie den dazugehörigen Kommentar von Peter Urban. Ich hätte mir lieber die Umbauten der Bühne angesehen, das wäre spannender gewesen. Was war eigentlich der Grund für der Verzögerung beim Act der Ukraine? Hatte schon gehofft, sie wäre auf der Treppe gestürzt. Aber nein, dafür kam sie auch noch auf den 4.Platz, das kann doch bloß eine Länderwertung sein. Mein Fazit wie jedes Jahr: Der ESC ist unberechenbar und das ist gut so! Freuen wir uns auf 2012.

  8. Was ich noch vergessen habe: Was wird denn 2012 mit dem Kindergarten-Streit von Armenien und Aserbaidschan?. Ob Armenien die Teilnahme absagt oder ihre Delegation dort nur unter UNO-Bewachung auftreten kann? Das wird sicher auch noch spannend.

  9. Hallo? Leute? Was ist denn jetzt los? Das unsinnige Gerede des Hausherrn von wegen ‚Zwangsheterosexualisierung‘ (bitte?!) sei mal dahingestellt, aber wieso sind plötzlich alle so entsetzt von diesem Sieg? Dass ein ewig gut platziertes Land dann mal mit einem eher schwachen Lied gewinnt…zum ersten Mal ist das nicht passiert (Riva? Dima Bilan?). Und um dem Bashing hier mal was entgegenzusetzen: Ich hatte einige ESC-Unerfahrene im heimischen Wohnzimmer – die waren sich einig, dass der italienische Beitrag der erste war, der musikalisch was zu bieten hatte und den man sich ohne Ohrenbluten oder narkoleptische Anfälle anhören konnte (ich tendiere dazu, dem zuzustimmen – Bosnien muss man sich reinhören, und Irland war ein netter Auftritt ohne was dahinter). Herzlich willkommen in der Wirklichkeit des Durchschnittszuschauers – wobei andererseits Einigkeit herrschte, dass Schweden zu den schwächsten Auftritten des Abends gehörte. Ich mag den italienischen Beitrag und habe mich gefreut, dass er Schweden im letzten Moment noch die Silbermedaille weggenommen hat. Was die Halbfinalergebnisse betrifft: Ein Punkt. Ein gottverdammter Punkt hat Belgien vom Finale getrennt. Gut, wäre schade um Moldau gewesen, aber trotzdem, das ist ärgerlich. (Gleiches gilt auch für Malta und Armenien, aber um die war es wirklich nicht schade.) Freut mich jedenfalls, dass Witloof Bay doch besser ankamen als vorhergesagt (bemerkt da jemand ein Muster?). Und schlussendlich: Endlich, endlich, endlich mal wieder eine Abstimmung, die bis fast zum Schluss einigermaßen interessant blieb. Leichte Verwirrung über Aserbaidschan, Freude über Italien und Bosnien, totales Entsetzen über Schweden und Griechenland, und wie optisch muss die Mehrheit des Publikums orientiert sein, um die Ukraine so hochzuwählen? Um die Lieblingsformulierung von Kaiser Franz Joseph von Österreich auszugraben: Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut. Auf ein vergnügliches 2012 in Baku (viel Spaß beim Wachbleiben, liebes Publikum und liebe Sänger!).

  10. Zwangsheterosexualisierung Vielleicht sollten wir einfach mal warten bis der Hausherr die Enttäuschung überwunden hat, dass nicht Schweden gewonnen hat. 😉 Selbst die homophilere schwedische Show war nicht konsequent. Statt nur ein bißchen unter Erics Jacke zu fummeln, hätten die Tänzer sie ihm ausziehen sollen! 😛 Und was Italien angeht ist meine Erfahrung, dass der Beitrag extrem polarisiert. Einige lieben dieses jazzige, andere können damit überhaupt nichts anfangen. Ich hab da auch äußert gemischte Reaktionen in meinem Umfeld mitbekommen von ‚Lieblingsbeitrag 2011′ bis ’schrecklich‘.

  11. Zeitzonen Der ESC beginnt in Mitteleuropa immer um 21 Uhr, Das ist so festgelegt. Als er 2009 in Moskau war, ist es bei uns ja auch nicht früher losgegangen. Nein, da müssen die Künstler wirklich durch, dass sie nun mitten in der Nacht auftreten müssen.

  12. Den Siegertitel finde ich auch flach und belanglos, und gerade in Anbetracht Safuras fünften Platzes im letzten Jahr unerwartet. Schade, dass so wieder ein gekaufter Beitrag, von Skandinaviern geschrieben, gewonnen hat. Ich halte es auch für möglich, dass Schweden bei den Ländervotings vorne lag und Azerbaycan auf dem Punktetableu von der Jury profitierte. Das würde noch für hitzige Diskussionen sorgen. Als reinen Jurysieger vermute ich hingegen Italien, das die EBU sicher bei der Stange halten wollte Vor allem bin ich froh für Griechenland. Nach Abzug der Jurystimmen muss das in der Spitzenregion gelegen haben, u.a. mit 12 Punkten

  13. [i] Ich würde mir natürlich wünschen, dass auch andere Juries so vorgehen würden wie beispielsweise die deutsche, und nicht die nationalistischen Bestrebungen ihres Wahlvolkes noch unterstützen.[/i] Das ist jetzt aber Ironie, oder?

  14. Vermute ich auch. Die Jury wählte Italien, Europa Schweden (oder sogar Griechenland?). PS: @alle Autoren/Leser Man muss nicht alle Meinungen oder Theorien, deren Ausgang einem nicht passen würde, gleich wegdrücken (fällt mir nicht nur hier auf). Undenkbar ist das rational betrachtet nicht.

  15. Wunder gibt es immer wieder Nein, damit meine ich nicht den Sieg Aserbaidschans. Der war zum einen so überraschend ja nicht, und geht mir im übrigen ziemlich am A… vorbei. Vielleicht fällt denjenigen, die immer nach ‚zeitgemäßen‘ oder ‚radiotauglichen‘ Beiträgen heischen, ja langsam mal auf, dass diese Prädikate eben nicht nur für Songs à la Irland und Schweden, sondern eben auch für Titel wie eben aus Dänemark oder Aserbaischan gelten. Was ich wahrhaftig wunderbar finde und was mich mit tiefster Genugtuung erfüllt, ist, dass sich offenbar zumindest manchmal Qualität doch durchsetzt, und Raphael Gualazzi tatsächlich noch an der Quakente vorbei auf den zweiten Platz vorziehen konnte. Obwohl das nicht mein persönlicher Favorit war, freut mich das außerordentlich. Auch ansonsten bin ich eigentlich ganz zufrieden. Nicht nur, dass meine wenigen verbleibenden Faves, dür die ich im Finale angerufen habe, respektable Plätze belegt haben (12-14 für Mpldawien, Slowenien und Serbien, sogar Platz 9 für Georgien), und dass ich zumindest im Fall Sloweniens und Moldawiens bei der deutschen Stimmvergabe meine Stimme irgendwie wiederfinden konnte. Auch meine eigentlichen, im Semi ausgeschiedenen, Favoriten waren, wie sich zeigte, offenbar nur ganz knapp im Semi gescheitert (Belgien und Bulgarien Plätzr 11 und 12, Albanien immerhin punktgleich mit Türkei). Die Finalshow war wirklich großartig, und auch die meisten Beiträge qualitativ ok. Nur relativ wenige wirklich schwach gesungen: Schweden, Estland, Großbritannien. Bei Irland wird das ja so gut kaschiert, dass es gar nicht auffällt. Aserbaidschan war völlig in Ordnung (natürlich nicht in der Siegerreprise, aber da stehen sie wahrhaftig nicht alleine). Und nur 3 Beiträge mit echt falschen Tönen: erwartungsgemäß Ungarn, und – für mich völlig unerwartet – Frankreich und Österreich. Deswegen habe ich auch nicht für Österreich angerufen. Im Semi war Nadine großartig, aber gestern sind offenbar die Nerven mit ihr durchgegangen (aber sie hat ja eh aus Deutschland 12 Punkte bekommen). Zur Unterdrückung des Diasporavotings: In manchen Ländern hat das offenbar sehr gut geklappt. Ich würde mir natürlich wünschen, dass auch andere Juries so vorgehen würden wie beispielsweise die deutsche, und nicht die nationalistischen Bestrebungen ihres Wahlvolkes noch unterstützen. Und was das Nachbarschaftsvoting betrifft: das wird sich niemals eliminieren lassen, zumal da ja tatsächlich auch ähnlicher Geschmack vorhanden sein kann. Und davon har ja Deutschland auch recht kräftig profitiert, wenn ich sehe, dass ein Gutteil der Stimmen aus Österreich, Schweiz, Dänemark, Niederlanden, Belgien und Polen kam. Im großen und ganzen ut gemacht, Juries. Und ein Lob an das ab und zu doch vernünftige Urteilsvermögen der Wähler. Und endlich Schluss mit Verschwörungstheorien vom Schlage ‚Haba haba Gate‘: so weit nach hinten kommt man nicht nur durch Jurystimmen. Mit Baku 2012 kann ich sehr gut leben. Die Azeri wollten ja schon seit langem das Ding ausrichten, und für den diesjährigen Beitrag gönne ich es ihnen 100-mal mehr, als wenn letztes Jahr Drip-drop gewonnen hätte. Und nebenbei: Herr Urban erwähnte die 4 Zeitzonen Unterschied und meinte dann, da wäre es ja dann in Baku 1.00 Uhr. Wie chauvinistisch ist das denn? Wenn der Contest wie üblich um 21.00 Uhr beginnt, ist es bei uns eben 17.00 Uhr!

  16. Ironie? Nein, natürlich nicht. Das ist mein voller Ernst. Ina Müller hat in mehreren Interviews die Grundlage ihrer Bewertungen dargelegt, und das zielt eindeutig auf musikalische Aspekte ab (die selbstverständlich trotzdem geschmacksbehaftet sind). Ich weiß ja, dass das z.B. im Fall von etwa Aserbaidschan/Armenien Wunschdenken ist, aber man darf doch mal träumen …

  17. Da ging wieder mal was verloren: …, das ist offiziell, aus Deutschland. Danke, liebes Wahlvolk! Die Show selbst fand ich rundum nett, vom Openening Act über die Moderation bis hin zu Jan Delay; genauso nett eben wie wenig innovativ. Das Finale hat mir zwar besser gefallen als die Semis, obwohl es ein Qualitätsprung wie in Moskau nicht war. Allegemein hielt man sich zu sehr an Oslos Vorgaben, mit einigen Zutaten aus Russland. Gelungen fand ich hingegen die Einspielfilme, zudem gleich der einzigste kulturelle Aspekt, der das Ausland erst zum Gastgeber einlud und die Eisstarre vom letzten Jahr brechen konnte.

  18. Riewa Ich glaube, Ospero nennt Riva eher als Beispiel für ein ‚ewig gut platziertes Land‘, das mit einem eher schwachen Titel gewinnt. Das der Contest in diesem Jahrzehnt mal in Baku stattfinden wird, war ja geradezu unvermeidlich – nun halt ausgerechnet mit dem schwächsten ihrer bisherigen Beiträge. Die These der Zwangsheterosexualisierung stammt ja nicht von Ospero, sondern entspringt meiner mögicherweise überempfindlichen Wahrnehmung und hat wiederum mit Riva nichts zu tun – eher schon mit Dima Bilan… 😉 @Ospero: dass ich diese Seite hier betreibe, um den Geschmack des realen Durchschnittszuschauers zu bashen, ist Dir aber schon klar, oder? 😉 Es ist, wie LittleImp sagt: Jazz polarisiert extrem. Entweder man mag ihn (wie Du) oder man hasst ihn (wie ich). Dann ist natürlich für den einen Qualität, was für den anderen Ohrenfolter ist.

  19. Hm … Das System ist ja so, dass das Televoting leicht bevorzugt wird. Deshalb bin ich etwas im Zweifel, dass der Televoting-Sieger am Ende hinter dem Jury-Sieger liegt. Es sei denn letzterer konnte bei ersterem viel besser punkten als ersterer bei letzteren. Und wenn Aserbaidschan der lachende dritte ist, müssen die anderen beiden doch jeweils fast gar nicht angekommen sein, aber haben sie dafür nicht zu viele Punkte? Aber man wird hoffentlich bald sehen.

  20. Nur sind ja gerade die 12 Punkte von der deutschen Jury an unseren kleinen Bruder Österreich eines der frappierendsten Beispiele für Nachbarschaftsvoting in diesem Contest. Zumal das zwei Drittel des Gesamtergebnisses darstellt und die Ösis sonst nie auch nur in Nähe einer Spitzenwertung kamen. Was wohl heißt, dass außer uns niemandem die ‚musikalischen Aspekte‘ von ‚The Secret is Love‘ aufgefallen sein können. Vermutlich, weil keine vorhanden waren… Die Beilerin hat vom deutschen Zuschauer Stimmen bekommen, weil sie beim Raab und in der ARD war und so symphatisch wirkte. Und deutsch spricht. Wenn das nicht nationalistisch ist, dann weiß ich’s nicht!

  21. Diese eindeutigen musikalischen Aspekte haben vielleicht auch die Jurymitglieder aus Armenien und Azerbaycan parat, wenn du sie fragst, warum sie für ihre Nachbarn und/oder Ex-Bündnis-Genossen stimmen. 😉

  22. Nachbarschaftsvoting Beim Televoting unterstelle ich das ja auch. Bei der Jury gibt es durchausd auch andere Gründe. Wenn Nadine im Juryfinale ebenso gut gesungen hat wie im Semi, ist das tatsächlich punktwürdig. Und von der Jury hat sie ja auch nicht 12, sondern 10 Punkte bekommen, wenn die Nachricht über die Top 3 der deutschen Jury (Finnland, Österreich, Dänemark) korrekt ist.

  23. Baku 2012 @ ospero – dann bin ich ja froh, dass Belgien einen Punkt hinter Moldau blieb, nicht auszudenken, wenn die gestern noch einmal gesungen hätten. 😯 Und der gesamte Rest ist wie jedes Jahr – Horror, Hass, Trauer, Blödheit, Humor – alles vertreten in sämtlichen Kommentaren, die man heute dazu lesen kann. Leute!!! Das Ganze ist doch nur ein Spiel, sehen wir es doch auch so. 43 Länder traten an, eins hat gewonnen und die einen mögen den Song, die anderen nicht. 😆 Und nu? Jetzt geht die Welt unter oder was. Ich hätte mir auch andere Songs vorne gewünscht, aber das waren nur meine Favoriten, mein Freund hatte schon andere Favoriten – also was soll es, die Menschen in Europa haben millionenfach abgestimmt und jeder hatte einen Favoriten. Das werden wir doch alle ertragen, egal wie scheiße oder geil wir einen Song fanden. 😉 Die Erde dreht sich heute auch wieder weiter und die Sonne lacht oder auch nicht – Düsseldorf war geil – konnte einen Tage live dabei sein – die Show war bombastisch, die Moderation war geil und gelungen, die Fans , das Publikum war toll, viele schöne Songs – mein Franzose rutschte ab – mein Schwede wurde 3. – Italien nahm ich kaum war, Aserbaidschan gefiel mir nicht – über den Absturz des Finnen freute ich mich und dazwischen war ganz ganz viel – aber das ist und war nur EINE Meinung von Millionen. Die Erde dreht sich keep smilin‘ 🙄

  24. Fehler meinte natürlich: nahm ich kaum ‚wahr‘ 😀 Und auf den Pausenact hätte ich auch verzichten können….. 😳

  25. Wurde die Reihenfolge wirklich genannt? Wenn Finnland mit einer Summe von 12 nur zwei 50/50-Punkte erhält, müssen Jury und Publikum meiner Rechnung nach acht oder neun Top10-Übereinstimmungen vorweisen, von denen acht genau auf eine Summe von 12 oder 13 kommen. Vielleicht irre mich, aber das scheint soundso unwahrscheinlich. Stimme sollte eigentlich kein Kriterium, höchstens der technische Anspruch an die Gesangsstimme, den die Komposition zugrunde liegt, es nennt sich ja ‚SONG contest‘, sein, und objektive Bewertungen in der Popmusik sind ohnehin kritisch. Dabei möchte ich jetzt gar nicht ins Detail gehen, aber liegt es immer ausschließlich an der empfundenen Qualität, dass die vom NDR gestellten Juroren und die anderer westlicher Sender überwiegend ihresgleichen (den Westen) berücksichtigen? Ohne düstere Untriebe unterstellen zu wollen, aber schwingen da nicht ebenso Sympathie und (kulturelle, politische) Distanz mit? Zum Beispiel, natürlich waren es verschiedene Lieder und die Jury anders besetzt, wäre es nicht, von der nüchternen musikalischen Seite heraus, ähnlich logisch gewesen, heuer der Ukraine 12 Punkte zu geben wie 2009 Island? Oder in diesem Jahr Ungarn nach Island im letzten Jahr zu beschenken? Nicht, dass trotz Ähnlichkeiten das Eine nicht gefallen kann und dafür das Andere. Oder umgekehrt. Aber im Gesamtbild entsteht da, wenigstens bei manchen kritischen Beobachtern, wegen derer Erfolge (und damit künftigen Unheils) de facto die Jurysache ja nunmal ins Rollen gebracht und durchgesetzt wurde, ein ‚Geschmäckle‘, das vielleicht dazu motiviert, in eine Tendenz zu voten, wie wir sie gestern Abend gebangt beobachten konnten. Mögliche Absprachen und politische/wirtschaftliche Interessen mal ganz ausgeblendet. ❓ 😈

  26. Natürlich ist mir der Zweck der Seite bewusst. Aber ich wollte dem Italien-Bashing mal was entgegenstellen – es waren meines Erachtens nicht nur die Jurys, die den Song mochten, und die Kommentare waren doch sehr einseitig – aus meiner Sicht zu sehr. Und dass das Lied polarisiert hat, ist ja schon aus den Wertungen sichtbar.

  27. hat eigentlich schon mal ein Land gewonnen, das nur 3mal 12 Punkte bekam und von 12 Ländern vollkommen ignoriert wurde? ich denke, das ist ein Negativrekord

  28. Voll kaspisch! Danke für Deine tollen Kommentare! Ach, war das gestern wieder toll-schlimm-fantastisch-schrecklich-genial! Endlich hat Aserbaidschan gewonnen, dann haben wir das wenigstens nächstes Jahr hinter uns, es lief ja alles darauf hinaus 😉 Und lieber mit diesem Lied, als mit Drip Drop, wie hier weiter oben schon bemerkt wurde. Ab jetzt wird’s spannend, denn es fällt mir jetzt so gar kein Land mehr ein, dass auf Biegen und Brechen und unbedingt den 1. Platz holen will. Vor lauter Begeisterung über die Show hab ich meinen Ur-Albtraum ganz vergessen, dass ja auch Raabs ELTON irgendwo hätte auftauchen können, im Green Room zum Beispiel. Danke, dass das nicht passiert ist. Und die Platzierungen sind auch OK. Bosnien hätte gern gewinnen dürfen, sowie Estland und Schweden die Plätze tauschen, aber alles in allem ist alles ganz wunderbar so.

  29. Kriteria Natürlich gibt es keine allgemein anerkannten objektiven Kriteria, und dass ein persönlicher Geschmack, der immer mitspielt, ganz sicher auch kulturell geprägt ist, würde ich nie in Abrede stellen. Und die prinzipielle Gefahr von Korruption ist auch immer gegeben, auch wenn ich keine Veranlassung sehe, das im konkreten Fall zu vermuten. Genauso, wie ich keine Grundlage für Verschwörungstheorieen sehe, dass irgendwie von der EBU das Gesamtergebnis in bestimmte Richtung gesteuert werde.

  30. schwache Siege Wenn ich mich nicht verrechnet habe, bekam Dana International 1998 auch nur 3×12. 0 Punkte hab es wohl nur von 3 Ländern, aber vergleichen kann man das eigentlich nicht, da auch nur 25 und nicht 43 Länder teilgenommen haben (3 von 24 ist allerdings wohl besser als 12 von 42).

  31. Wir hatten wohl noch nie ein so derart über die Europakarte verstreutes Abstimmungsverhalten wie dieses Jahr. Ell/Nikki haben den Rekord von Helena Paparizou – Sieger mit dem niedrigsten Anteil an erreichbaren Punkten – locker unterboten. Griechenland kam 2005 noch knapp über 50 Prozent; Aserbaidschan hatte dieses Jahr gut 43 Prozent. Bucks Fizz 1981 hatten nur zwei Zwölfer (Israel und Niederlande), aber von jedem anderen Land Punkte. Ansonsten gab es noch den einen oder anderen Sieger, der nur von drei Ländern 12 Punkte bekam, aber das war meistens zu Zeiten, wo nur maximal 25 Länder abgestimmt haben. Dana International stimmt übrigens – allerdings hatte die gute Frau satte sieben 10-Punkte-Wertungen; Ell/Nikki kommen auch da gerade mal auf vier.

  32. Nebenbei, sinnloses Detail des Tages: es gab von den 25 Finalisten nur ein einziges Land, das von keinem anderen Land namentlich erwähnt wurde, also bei jeder Abstimmung maximal 7 Punkte bekam. Nein, das war nicht etwa die Schweiz (10 aus Großbritannien) – es war Estland. Soviel wohl zum Thema baltische Solidarität, was? 😉

  33. Na ja, wenn die Fallbeilerin wirklich die 12 Punkte bekommen hätte, weil sie vorher im deutschen TV einen guten Eindruck hinterlassen hat, hat das wohl weniger was mit ’nationalistischen‘ Punkten zu tun, sondern mit Punkten aufgrund von Sympathie. Wenn. Vielleicht traf sie ja auch an diesem Abend unseren Publikumsgeschmack, worüber ich mir aber lieber keine zu intensive Gedanken mache… Ähm….kann es sein, dass ich in irgendeiner Weise eben die Fallbeilerin verteidigt habe? 😯 Im Halbfinale ist die derart oft ins Knie gegangen, dass ich mich gefragt habe, ob die wohl ’nem Typen einen blasen wolle 😀

  34. enorme Sachkenntnis gepaart mit Witz ! ‚iPod-iPad-iCan‘ klasse Gag ! Danke für diesen Blog und dann noch ‚Sopho‘ [georg.] Frau . 😉 😀 Großartig. Auch wenn ich nicht unbedingt (immer) den musikalischen Geschmack teile, das würde der Blogger nicht wollen, aber hier macht das Lesen Spaß, weil er was vom Thema versteht. Beim nächsten Interview bitte Elstner gegen ihn hier tauschen 😉 Ach ja, mein Favorit war ja heuer die wunderbare Nina aus Serbien, mit deren Abschneiden ich fast zufrieden bin 🙂 Danke schön für diese ESC-Session!

  35. Ja, Nachbarn Dänemark ist auch ein deutsches Nachbarland 😉 Und Finnland’s Oskar hat verwandtschaftliche Beziehungen ins Saarland 😉 Ach, die deutsche Jury hat auch nur ihren Job gemacht. Aber definitiv hat Frau Beiler sehr gut gesungen.

  36. ich möchte mich zunächst dem dank meines vorschreibers ganz herzlich anschließen, auch wenn ich das entré des finalblogs etwas überzogen finde. aber das liegt natürlich daran, dass ich mich über italiens zweiten platz wie ein schneekönig gefreut habe (in meinem sitzblock war ich damit aber offensichtlich der einzige, weshalb ich mein fähnchen dann auch nur ganz leise geschwenkt habe 😛 ). mit dem ergebnis kann ich insgesamt gut leben, wenngleich ein paar ausreißer natürlich den eindruck trüben (ukraine z.b., da haben alle nach hinten auf die leds geschaut und nicht nach oben auf die monitore). aber es war von vornherein abzusehen, dass das eine bunte wertung wird (20 von 25 ländern erhielten 12 punkte, das gab´s wohl noch nie – und bei denjenigen ohne douzepoints war ja auch lena, die m.e. sehr zufrieden sein kann mit auftritt und ergebnis), weil doch sehr unterschiedliche geschmäcker bedient wurden. in der halle war übrigens bei fast jedem lied die stimmung auf dem höhepunkt – selbst jan delay machte derb gute laune (und der ist auch nicht immer mein favorit…). mit azerbaidschan hat meiner meinung nach das kleinere übel gewonnen (eine weile musste man ja zittern, dass der pokal nach dänemark, in die ukraine oder nach schweden gehen würde 😀 ). bin sehr gespannt, wie die zeitzonendifferenz ausgeglichen wird (s. oben). und freu mich jetzt schon wie hulle auf den nächswten grandprix 😛

  37. [/b]Von wegen Zeitzinendifferenz. Seitdem mir das bewusst geworden ist, frage ich mich, wer eigentlich in den vergangenen Jahren in dieser Gegend überhaupt den ESC geguckt hat bzw. sich am Telefonvoting beteiligt hat. Oder sind die Kaukasus-Bewohner alle so Grand Prix-versessen, dass sie bis 4 Ur morgens aufbleiben? Wie war das eigentlich mit dem ESC in Moskau, zu welcher Uhrzeit hat der stattgefunden?

  38. Fragt sich, warum Raab und ARD ausgerechnet Nadine Beiler eingeladen bzw. Werbung für sie gemacht haben. Weil Whitney-Houston-Balladen bei uns so erfolgreich sind? Ich bin mir sicher, dass Österreich sonst null Punkte von uns erhalten hätte, aber auch so noch eher im unteren Bereich lag. Die 12 gingen an Griechenland.

  39. Habe mir den Contest mal wieder zur Gemüte geführt. Sicher einer der Besten der letzten Jahre. Baku war demgegenüber einfach nur Hochglanz ohne Seele. Aber es konnte von vornherein niemand anderes gewinnen als Aserbaidschan. Zu was hätte das regnende Klopapier am Ende besser passen sollen als zum Beitrag mit der Golden Shower? Oder verwechsel ich da gerade Ursache und Wirkung? 😉

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