World’s Worst Wohn­zim­mer: das deut­sche ESC-Halb­fi­na­le 2020

Den­nis und Ben­ni Wol­ter © Funk

Ein töd­li­cher Ver­kehrs­un­fall mit zahl­lo­sen Betei­lig­ten, des­sen schau­rig-mor­bi­der Fas­zi­na­ti­on man sich über geschla­ge­ne vier Stun­den nicht zu ent­zie­hen ver­moch­te, so lässt sich das gest­ri­ge deut­sche Euro­vi­si­ons-Halb­fi­na­le 2020 beschrei­ben. Mit wel­chem die ARD ver­such­te, trotz der seu­chen­be­ding­ten Absa­ge des offi­zi­el­len euro­pa­wei­ten Wett­be­werbs wenigs­tens auf natio­na­ler Ebe­ne ein adäqua­tes Ersatz-Event auf die Bei­ne zu stel­len, wofür der Sen­der­ver­bund gar nicht oft genug gelobt wer­den kann. Grund­sätz­lich nicht ver­kehrt auch die Idee zur Zusam­men­ar­beit mit Funk, der haus­ei­ge­nen You­tube-Spiel­wie­se, mit wel­cher die Öffent­lich-Recht­li­chen dar­auf reagie­ren, dass Zuschauer:innen unter 30 mitt­ler­wei­le durch klas­si­sches linea­res Fern­se­hen prak­tisch nicht mehr zu errei­chen sind. Zu Funk gehö­ren inhalt­lich so her­vor­ra­gen­de Kanä­le wie bei­spiels­wei­se die Dat­tel­tä­ter oder das Mai­Lab, die auch für Men­schen außer­halb der wer­be­re­le­van­ten Ziel­grup­pe unter­halt­sam auf­be­rei­te­ten Erkennt­nis­ge­winn bereit­hal­ten. Aller­dings auch eher frag­wür­di­ge Come­dy-For­ma­te wie das World Wide Wohn­zim­mer der Düs­sel­dor­fer Zwil­lin­ge Den­nis und Ben­ni Wol­ter, bereits vor ihrem Wech­sel zu Funk aus­ge­spro­chen erfolg­rei­che You­tube-Stars.

Nur weni­ge Tage nach Aus­strah­lung hat die ARD das deut­sche ESC-Halb­fi­na­le 2020 auf You­tube wie­der depu­bli­ziert. War­um zur Höl­le nur schlägt mir der Sen­der immer wie­der alle Argu­men­te zur Ver­tei­di­gung der Rund­funk­ge­büh­ren­pflicht mut­wil­lig aus den Hän­den? Ist die ARD tat­säch­lich so sui­zi­dal ver­an­lagt?

Und so führ­ten die bei­den aus­ge­spro­chen schmuck anzu­schau­en­den 29jährigen nun ges­tern Abend durch das ursprüng­lich auf drei Stun­den ange­setz­te Halb­fi­na­le, in wel­chem sowohl die dies­jäh­ri­ge, hun­dert­köp­fi­ge NDR-Aus­wahl­ju­ry als auch die Zuschauer:innen (per Inter­net- und klas­si­schem Tele­vo­ting) aus den 40 ursprüng­lich für Rot­ter­dam bestimm­ten Kon­kur­renz­bei­trä­gen zu Ben Dolics ‘Vio­lent Thing’ die zehn belieb­tes­ten her­aus­su­chen soll­ten, mit denen Bar­ba­ra Schö­ne­ber­ger nächs­ten Sams­tag im Ers­ten das Ersatz-Fina­le bestrei­tet. Und sie demons­trier­ten auf das Schöns­te, dass es sich bei You­tube-Star und TV-Mode­ra­tor aus gutem Grund um zwei völ­lig unter­schied­li­che Beru­fe han­delt. Zumal, wenn es dar­um geht, eine Show zu prä­sen­tie­ren, die sich – trotz Aus­strah­lung auf dem “jun­gen” Spar­ten­sen­der One – inhalt­lich nun mal an eine deut­lich brei­te­re Alters­grup­pe rich­tet, bei wel­cher der unbe­küm­mer­te Pen­nä­ler­hu­mor der Wol­ter­brü­der nicht zwin­gend eben­so gut ankommt wie bei ihrem WWW-Kern­pu­bli­kum, das sich ver­mut­lich schwer­punkt­mä­ßig aus Fünft­kläss­lern zusam­men­set­zen dürf­te. Hin­zu trat die tech­ni­sche Kata­stro­phe: trotz mehr­fa­cher Beteue­run­gen in der Live-Show, man küm­me­re sich hin­ter den Kulis­sen um das Pro­blem, bla­mier­te sich das Öffent­lich-Recht­li­che Fern­se­hen der reichs­ten Nati­on Euro­pas ges­tern Abend mit einer Ton- und Bild­qua­li­tät, wie man sie sich noch nicht ein­mal in Mol­da­wi­en mehr dem Publi­kum anzu­bie­ten getrau­en wür­de.

Lief im Semi und läuft im Fina­le außer Kon­kur­renz: der deut­sche Bei­trag 2020.

Man fühl­te sich in die Anfangs­ta­ge des Net­zes zurück­ver­setzt: bereits beim ers­ten ein­ge­spiel­ten Musik­vi­deo hör­te und sah es sich so an, als habe ein Schü­ler­prak­ti­kant an einem per ana­lo­gem 26k-Modem ans Inter­net ange­schlos­se­nen Com­mo­do­re C64 die Songs mit Hil­fe von Naps­ter von einer ille­ga­len ukrai­ni­schen File­sha­ring-Sei­te her­un­ter­ge­la­den und spie­le sie jetzt gera­de über die not­dürf­tig ange­schlos­se­nen 10-Euro-Laut­spre­cher­bo­xen ab, wobei ein Klapp­han­dy als Über­tra­gungs­tech­nik zum Sen­de­zen­trum dient. Pein­li­cher­wei­se gelang es dem ver­ant­wort­li­chen Hes­si­schen Rund­funk bis zum Ende der Sen­dung nicht, den Feh­ler zu behe­ben. Die­ser Stress und die (anfäng­lich ja noch auf sym­pa­thi­sche Wei­se) merk­ba­re Auf­re­gung der bei­den Wol­ter-Brü­der führ­te rasch dazu, dass sie sich vor lau­fen­den Kame­ras auf Kos­ten der Gebührenzahler:innen mit schein­bar unbe­grenzt bereit­ste­hen­der Blub­ber­brau­se die Bir­ne zulö­te­ten, wodurch die von ihnen abge­son­der­ten Wort­sch­wäl­le nicht nur immer län­ger und inhalts­lee­rer gerie­ten, son­dern auch dank zuneh­men­den Lal­lens immer unver­ständ­li­cher. Es spricht Bän­de, dass sich das Zuschal­ten der NDR-Kom­men­taro­ren­le­gen­de Peter Urban, zuletzt wegen zuneh­men­den Stol­perns über die eige­ne Zun­ge selbst in der Kri­tik, nach jedem zehn­ten Bei­trag anfühl­te wie eine Ret­tungs­in­sel im Fremd­schämts­u­na­mi: wie wun­der­bar, wenigs­tens ein­mal pro Stun­de jeman­dem zuhö­ren zu kön­nen, der Ahnung hat und die­se Ahnung auch in Wor­te klei­den kann!

Ein Gutes hat­te die dies­jäh­ri­ge ESC-Absa­ge: ohne den weg­ge­fal­le­nen Pro­be­wo­chen-Berichts­stress hät­te ich nie­mals die Chan­ce gehabt, die­ses fan­tas­ti­sche For­mat für mich zu ent­de­cken und erst­ma­lig live zu ver­fol­gen. Dan­ke dafür!

Umso erhei­tern­der das auf­grund einer nicht recht­zei­tig zuge­mach­ten Lei­tung zu hören­de, generv­te Seuf­zen des Grand-Prix-Grand­sei­gneurs über das Maß an Inkom­pe­tenz, mit dem er sich hier aus­ein­an­der set­zen muss­te. Wei­nen­den Auges dach­te man an die­ser Stel­le an die zuvor ver­brach­ten, hoch­ver­gnüg­li­chen vier Aben­de zurück, an denen die wun­der­bar char­man­ten Ali­na Stiegler und Ste­fan Spie­gel uns durch die jeweils zwei­stün­di­gen Song­checks führ­ten, in denen eine Hand­voll mehr oder min­der pro­mi­nen­ter Fan-Exper­ten mit wun­der­voll bis­si­gen bzw. loben­den Kom­men­ta­ren die 41 Bei­trä­ge die­ses Jah­res sezier­ten und fach­ge­recht ein­ord­ne­ten. Einen der Panelis­ten hat­te man am gest­ri­gen Abend als Stu­dio­gast gela­den, lei­der mit Fresh­t­or­ge aus­ge­rech­net den Ver­zicht­bars­ten der ansons­ten rund­her­aus fabel­haf­ten Song­check-Crew, der bereits in die­sem NDR-For­mat eher durch fort­ge­setz­tes Mans­p­lai­ning unan­ge­nehm auf­fiel anstatt durch intel­li­gen­te oder wenigs­tens wit­zi­ge Kom­men­ta­re. Von denen hat­te er auch im World Wide Wohn­zim­mer kei­ne parat, sorg­te aber den­noch für amü­san­te Momen­te, als er mit fort­schrei­ten­der Sen­de­dau­er jeg­li­ches Bemü­hen auf­gab, wei­ter gute Mie­ne zum bösen Spiel zu machen und auf das zuneh­mend hilf­lo­se­re, aus­ufern­de Gebrab­bel der Wol­ters nur noch teil­nahms­los-distan­ziert reagier­te.

Spoi­ler: anstel­le des ver­spro­che­nen Tref­fens ent­hält das Video nur sie­ben Minu­ten mäßig lus­ti­ge Selbst­be­weih­räu­che­rung der Wol­ter­bu­ben. Immer­hin zei­gen die Bei­den, dass man Bart­wuchs haben kann, ohne in den Stimm­bruch gekom­men zu sein. Auch eine Leis­tung!

Einen wei­te­ren der Song­check-Panelis­ten, näm­lich Tho­mas Gott­schalk, hat­ten die Düs­sel­dor­fer Schnitt­chen in einem ihrer Funk-Vide­os mal als ihr gro­ßes Vor­bild benannt. Und das merk­te man ges­tern Abend: ganz wie bei der Wet­ten-dass-Legen­de, deren Song­check-Kom­men­ta­re ihren her­aus­ra­gen­den Unter­hal­tungs­wert ganz unbe­ab­sich­tigt durch ihr crin­ges Opa-erzählt-vom-Krieg-Fee­ling erlang­ten, kreist auch bei den Wol­ters das gesam­te Uni­ver­sum nur um die eige­ne, selbst­be­sof­fe­ne Exis­tenz. Und wie ihr Idol zu sei­nen bes­ten Zei­ten über­zo­gen die twen­ni­gen Twins ges­tern Abend maß­los, näm­lich um knapp eine Stun­de. Was neben dem Alko­hol­kon­sum dar­an lag, dass sie sich ein­fach selbst ger­ne reden hören, selbst wenn sie abso­lut nichts zu sagen haben (“Litau­en: ein Geheim­tipp!”, “Bei Schwe­den denk ich sofort an Abba”). 41 Songs in kata­stro­pha­ler Sound­qua­li­tät an einem unend­lich lan­gen Abend und ahnungs­lo­se Mode­ra­to­ren: rück­bli­ckend betrach­tet hät­ten sich die vier­tei­li­gen Song­checks so viel bes­ser geeig­net, die zehn Fina­lis­ten für nächs­ten Sams­tag zu bestim­men. Zumal es in die­sem, dies­mal lei­der nur im Netz gestream­ten For­mat eben­falls eine Zuschauer:innenabstimmung und eine Jury­wahl (hier: Stiegler & Spie­gel) gab.

Was wäre ein ESC-Jahr­gang ohne Semi­fi­nal-Gate? Dies­mal traf es die fabel­haf­te israe­li­sche ‘Haba Haba’-Neuauflage.

Und zumal sich die Abstim­mungs­er­geb­nis­se in bei­den For­ma­ten unter dem Strich wie ein Ei dem ande­rem gli­chen und bei bei­den die sel­ben Top Ten her­aus­ka­men. Mit einer – um so ärger­li­che­ren – Aus­nah­me: anstel­le der put­zi­gen Israe­lin Eden Ahle­ne und ihres aller­liebs­ten, irgend­was zwi­schen fünf- und sie­ben­spra­chi­gen Eth­no­di­s­co­ti­tels ‘Feker Libi’ wähl­ten die World Wide Wohn­zim­mer-Zuschauer:innen einen mei­ner zwei per­sön­li­chen Hass­ti­tel die­ses Jahr­gangs wei­ter. Näm­lich den däni­schen Super­seicht­schleim­profen ‘Yes’ von Ben & Tan. Und damit die legi­ti­men Nachfolger:innen von Ell & Nik­ki bzw. von Cha­née & N’E­ver­green als das unglaub­wür­digs­te Zwangs­hei­rats-Hete­ro­pär­chen der Con­test­ge­schich­te. Einem beherz­ten Down­vo­ting der bei­den geschmack­lich ver­sier­ten Juror:innen Ali­na und Ste­fan ver­dankt die­se Lied­sül­ze ihren berech­tig­ten 26. Platz im Song­check-Gesamt­vo­ting (Rang 14 im Zuschauer:innenvoting), wäh­rend es ges­tern Abend für den Final­ein­zug reich­te. Lus­tig: von den übli­cher­wei­se fix fürs Fina­le gesetz­ten Big-Five-Natio­nen konn­ten sich die Deut­schen nur für den ita­lie­ni­schen Bei­trag ‘Fai Rumo­re’ von Dio­d­a­to erwär­men. Und das, obwohl es sich bei der hei­ser gekräh­ten Jam­mer­bal­la­de um einen der schwä­che­ren ESC-Songs des Pan­de­mie-Hot­spot-Lan­des der letz­ten Jah­re han­delt. Spa­ni­en, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich fie­len uni­so­no durch. Ein Zei­chen, dass die schlech­ten Ergeb­nis­se der Haupt­zah­ler­na­tio­nen doch vor allem mit deren Bei­trä­gen zusam­men­hän­gen?

Es kos­tet viel Geld, so bil­lig aus­zu­se­hen wie die ser­bi­schen Power­queens. Aber auch, wenn frü­her mal alle auf bil­lig stan­den, ey: mitt­ler­wei­le haben die Deut­schen ihre Geiz-ist-geil-Pha­se anschei­nend hin­ter sich.

Wenig Lie­be gab es für den Bal­kan: ledig­lich Bul­ga­ri­en schaff­te den Final­ein­zug. Am Ende aus Dank­bar­keit, weil die bit­ter­süß-eilis­hes­ke Bal­la­de ‘Tears get­ting sober’ aus der sel­ben Feder stammt wie der deut­sche (und dem­entspre­chend nicht wer­tungs­be­rech­tig­te) Bei­trag? Dafür hat­ten die ser­bi­schen Glit­zer­kö­ni­gin­nen der Girl­group Hur­ri­ca­ne eben­so das Nach­se­hen wie der ker­ni­ge kroa­ti­sche Kell­ner Damir Kedžo mit sei­ner alle Erwar­tun­gen anstands­los erfül­len­den Bal­kan­bal­la­de ‘Divlji Vjet­re’ und der nord­ma­ze­do­ni­sche Tan­go­tän­zer Vasil Gar­v­an­liev, der mit sei­ner Unent­schlos­sen­heit zwi­schen hei­ßen Bli­cken mit dem Bar­ten­der und Eine-Arm­län­ge-Abstand-Tän­zen mit sei­ner Sand­prin­zes­sin wohl die Zuschauer:innen ver­wirr­te. Immer­hin las­sen die von den Wol­ter-Brü­dern ges­tern ohne Ver­kün­dung der Punk­te ver­le­se­nen zehn Fina­lis­ten erwar­ten, dass es am nächs­ten Sams­tag zum span­nen­den Sie­ges­zwei­kampf zwi­schen mei­nen bei­den Lieb­lings­bei­trä­gen kom­men könn­te, näm­lich den glei­cher­ma­ßen musi­ka­lisch erfri­schen­den wie inhalt­lich fun­dier­ten sowie herr­lich unter­halt­sam prä­sen­tier­ten “Spaß­num­mern” ‘On Fire’ von The Roop und ‘Think about Things’ von Daði Fry­er und sei­ner Begleit­band Gagna­ma­gnið. Oder soll­te das im Hin­blick auf sei­nen grau­en­haf­ten Musik­ge­schmack gefürch­te­te ARD-Publi­kum im Fina­le für einen Eklat sor­gen und einer der Bal­la­den den Vor­zug geben? Es bleibt span­nend!

Damir Kedžo beim Wohn­zim­mer­kon­zert: Was für eine Stimm­ge­walt! Und den Bart bit­te bei­be­hal­ten, sieht noch hei­ßer aus!

Euro­vi­si­on Song Con­test, deut­sches Semi­fi­na­le 2020

World Wide Wohn­zim­mer. Sams­tag, 09.05.2020, aus dem One-Sen­de­stu­dio. 41 Teilnehmer:innen (per Musik­vi­deo). Mode­ra­ti­on: Ben­ja­min und Den­nis Wol­ter.
Punk­te­er­geb­nis­se aus den eurovision.de-Songchecks.
#LandInterpret:inSongFina­le?TVJury
01ILEden Ale­neFeker Libix07,3008,50
02MDNata­lia Gor­dien­coPri­sonx03,8004,00
03ATVin­cent Bue­noAli­vex06,0006,50
04SIAna SokličVodax04,1003,50
05NLJean­gu MacrooyGrowx06,1007,00
06ISDaði Freyr + Gagna­ma­gniðThink about ThingsQ10,0011,00
07EEUku Suvis­teWhat Love isx03,3001,00
08RSHur­ri­ca­neHas­ta la Vis­tax05,8005,50
09FIAksel Kan­ka­an­ran­taLoo­king backx05,6003,50
10GRSte­fa­nia Liber­a­ka­kisSuper­girlx05,8006,50
11DKBen & TanYesQ06,5003,50
12SMSen­hit Zadik ZadikFre­akyx04,5002,00
13PLAli­c­ja Szem­plińs­kaEmpi­resx05,1003,00
14UAGo_ASoloveyx06,8006,00
15UKJames New­manMy last Breathx05,0004,00
16ESBlas Can­tóUni­ver­sox05,7006,00
17LVSaman­ta TīnaStill breat­hingx05,8003,50
18PTEli­sa Sil­voMedo de Sen­tirx04,2003,00
19BEHoo­ver­pho­nicRelease mex05,2005,00
20BGVic­to­ria Geor­gi­e­vaTears get­ting soberQ08,2008,00
21LTThe RoopOn FireQ09,1010,00
22BYValDa Vid­nax05,3006,50
23ITDio­d­a­toFai Rumo­reQ07,6011,00
24CYSan­dro Nico­lasRun­ningx04,5003,50
25HRDamir KedžoDivlji Vjet­rex04,7006,00
26AMAthena Manou­ki­anChains on youx05,0004,00
27IELes­ley RoySto­ry of my Lifex06,0006,50
28FRTom LeebThe Best in mex03,4001,50
29NOUlrik­ke Brand­s­torpAtten­ti­onx07,5007,50
30MTDesti­ny Chu­kun­ye­reAll of my LoveQ08,4007,00
31RULitt­le BigUnoQ07,5009,00
32RORoxenAlco­hol youx06,6006,00
33CHGjon’s TearsRépon­dez-moiQ09,0010,00
34AZSami­ra Efen­diCleo­pa­traQ07,3009,00
35AUMon­tai­g­neDon’t break mex06,1007,50
36GETor­ni­ke Kipia­niTake me as I amx05,6004,00
37CZBen­ny Cris­toKema­max05,2007,00
38MKVasil Gar­v­an­lievYoux04,7004,50
39ALAri­le­na AraShajx05,2007,00
40SEThe MamasMoveQ07,5008,00
41DEBen DolicVio­lent Thing

Dein Tipp: wer von den zehn Finalist:innen gewinnt nächs­ten Sams­tag?

  • Daði Freyr + Gagna­ma­gnið (Think about Things) (57%, 77 Votes)
  • The Roop (On Fire) (22%, 30 Votes)
  • Gjon’s Tears (Répon­dez-moi) (5%, 7 Votes)
  • Litt­le Big (Uno) (4%, 5 Votes)
  • Dio­d­a­to (Fai Rumo­re) (4%, 5 Votes)
  • The Mamas (Move) (2%, 3 Votes)
  • Vic­to­ria Geor­gi­e­va (Tears get­ting sober) (2%, 3 Votes)
  • Efen­di (Cleo­pa­tra) (1%, 2 Votes)
  • Desti­ny Chu­kun­ye­re (All of my Love) (1%, 2 Votes)
  • Ben & Tan (Yes) (0%, 0 Votes)

Total Voters: 134

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11 Gedanken zu „World’s Worst Wohn­zim­mer: das deut­sche ESC-Halb­fi­na­le 2020“

  1. Ich den­ke ziel­grup­pen­ge­rech­ter kann man die 41 Titel in die­sen Zei­ten nicht an den Mann brin­gen:
    Song­checks für den etwas anpruchs­vol­le­ren ESC-Lieb­ha­ber mit intel­lek­tu­el­len Touch und gepfleg­ter Mode­ra­ti­on
    Halb­fi­na­le für die part­y­af­fi­ne Web­com­mu­ni­ty mit Dau­er­be­rie­se­lungs­an­spruch und Wunsch nach unkom­pli­zier­ten Graquas­sel zwi­schen den Titeln.
    Beim Kon­sum bei­der For­ma­te über Stun­den bleibt bei der ESC ‑Com­mu­ni­ty eine laten­te Aggres­si­on und Frust zurück, die sich in nör­geln­den Kom­men­ta­ren zeigt.
    Ent­schei­dend ist was am Ende raus­kommt und das war ein wohl ziem­lich ähn­li­ches Votin­g­er­geb­nis.

  2. Es war tat­säch­lich grau­en­voll. Ich habe mich an die­sem Abend sehr gesehnt nach Mar­le­ne Cha­rell & Caro­lin Rei­ber. Im Duo hät­ten sie das alles als Voll­pro­fis ganz wun­der­voll weg­mo­de­riert.

  3. Gut, dass ich Sams­tag­abend Bes­se­res zu tun hat­te. Wobei ich mir die­ses Halb­fi­na­le eh nicht ange­tan hät­te, denn, da in die­sem Jahr der ESC nicht statt­fin­det, reicht mir tat­säch­lich die Final­show der aus­ge­such­ten 10 Lie­der.
    Es ist eben 2020 kein ESC-Jahr, Ver­su­che, irgend­ei­nen Ersatz dafür zu gene­rie­ren, sind zum Schei­tern ver­ur­teilt. Bei mir zumin­dest.

  4. Die Mode­ra­to­ren kamen ein vor wie die Real­li­ve­ver­si­on von Bea­vis und But­thead, nur nicht so intel­li­gent. Wenn Fresh­t­or­ge die niveau­volls­te Per­son im Stu­dio ist, dann sag das alles über die­se You-Tube-Nasen aus. Der NDR und One sol­len sich schä­men so eine Schei­ße ver­sen­det zu haben. Und für so was wer­den dann unse­re Gebüh­ren ver­schwen­det. Man hät­te ja noch über die Töl­pel­köp­fe noch hin­weg­se­hen kön­nen, aber das Niveau der Mode­ra­to­ren schie­nen sich auch auf die Tech­ni­ker über­tra­gen zu haben. Der Ton war stän­dig schei­ße, stän­dig gabs Pro­ble­me. Ein­fach nur pein­lich.

  5. Es war eine Pro­duk­ti­on des hr, laut Sen­dung war die Regie wie­der­um in Köln. Wie dem auch sei: Es wäre wün­schens­wert gewe­sen, wenn One doch die Song­checks des NDR aus­ge­strahlt hät­te, aber das Desas­ter am Sams­tag­abend ist nicht dem NDR anzu­las­ten. So viel Fair­ness muss sein, gera­de im Hin­blick dar­auf, dass das NDR-Team mit den Song­checks fan­tas­ti­sche Arbeit mit viel Herz­blut leis­tet.

  6. So viel Wort und letzt­lich so wenig Inhalt. Dass das Gan­ze nicht opti­mal gelau­fen ist, ist wohl jedem klar, ich habe aber lan­ge in dem Arti­kel zumin­dest etwas gesucht, was Rich­tung Ana­ly­se gehen könn­te, aber lei­der Fehl­an­zei­ge. Wobei ich geste­hen muss, habe nur die Hälf­te gele­sen, es wur­de irgend­wann mal lang­wei­lig nur zu lesen, wie schlecht das alles war.

    Für dei­ne Ver­hält­nis­se ein ent­täu­schen­der Bei­trag.

  7. Dan­ke für die­sen Arti­kel. Ach, und wo ich grad dabei bin, sag ich’s gleich noch­mal: Dan­ke! 🙂

  8. @biobanane
    Na, für eine Erwäh­nung im Spie­gel vom 14.5. ist die­ser Arti­kel offen­sicht­lich gut genug 😉
    Das Halb­fi­nal war tat­säch­lich eine ein­zi­ge Zumu­tung, dafür gibt es heu­te das Schmer­zens­geld in Form von Live-Auf­trit­ten der zwei Leucht­tür­me die­ses Jahr­gangs, Island und Litau­en!

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